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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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Verfasser/-in:
Hauptsachtitel:
Umwelterziehung.
Untertitel/Zusätze:
Grundlagen, Kritik und Modelle für die Praxis.
Erscheinungsort:
Darmstadt
Erscheinungsjahr:
ISBN:
3534119908
Kurzinfo:
Auf der Grundlage einer kritischen Bestandsaufnahme der etablierten Umwelterziehung werden 'Fundierungs'- und 'Orientierungs'-Bausteine für eine zu konzipierende Umweltpädagogik vorgestellt. Diese orientieren sich an den Leitfragen, die sich aus den Dimensionen einer "ökologischen Zivilisierung" der Mensch-Natur-Beziehung ergeben: Wie kann eine ganz persönliche Naturbeziehung angelegt und pädagogisch unterstützt werden? Wie können Fähigkeiten und Einstellungen für die Gestaltung eines verantwortbaren Lebensstils vorbereitet werden? Welche Kompetenzen sind erforderlich und erlernbar, um ökologische Krisenfelder erschließen und mitgestalten zu können? Diesen Leitfragen verpflichtet stellt der Autor Konzeptansätze vor: ein tätigkeitstheoretisches Modell, ein bildungspolitisch begründeter Reformansatz und ein - auf mehrjährigen eigenen praktischen Erfahrungen beruhendes - institutionelles und regionales Entwicklungskonzept ("Marburger Modell"). Die sich daraus ergebenden Perspektiven und Konsequenzen für Hochschule, Schule und Lehrerbildung, außerschulische Umweltzentren, Bildungsverwaltung, Projektinitiativen und Forschung erweisen sich als Eckpfeiler für die Konzeption einer auf Umweltbewußtsein zielenden Umweltbildung.
Inhaltsverzeichnis :
1. Bestandsaufnahme: Ein Überblick
1.1 Historische Hintergründe
1.2 Schritte zur Verankerung der Umwelterziehung .
1.2.1 Konferenzen und administrative Vorgaben
1.2.2 Zur Institutionalisierung der Umwelterziehung .
1.3 Didaktische Ansätze zur Umwelterziehung
1.4 Forschung und Evaluation .

2. Kritik: Defizit-Hypothesen und Analyse-Instrument .
2.1 Fragen an die Umwelterziehung
2.2 Die Defizit-Hypothesen
2.3 Exkurs: Anleitung zu einer inhaltsanalytischen Bestandsaufnahme
2.3.1 Zum historischen Hintergrund von Inhaltsanalysen
2.3.2 Der Komponenten-Rahmen
2.3.3 Zur Auswahl des Untersuchungsmaterials .

3. Fundierungen: Umweltpädagogische Rahmenkategorien
3.1 Aspekt „Natur"
3.1.1 Was ist Natur? .
3.1.2 Besondere Einzelaspekte
3.1.3 Fragen an die Umwelterziehung
3.2 Aspekt „Gesellschaft"
3.2.1 Das Konzept „Risikogesellschaft"
3.2.2 Das Konzept „Erlebnisgesellschaft" .
3.2.3 Das Konzept „Mehrwertgesellschaft"
3.2.4 Zwischenbilanz: Fragen an die Umweltpädagogik
3.3 Aspekt „Institution" .
3.3.1 Veränderte Kontextbedingungen .
3.3.2 „Kulturelle Modernisierung" in den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen .
3.3.3 Fragen an die Umwelterziehung

4 Aspekt „Subjekt" .
3.4.1 Der psychologische Ansatz: „Identität" und „Selbst"
3.4.2 Der Habitus-Ansatz .
3.4.3 Die Theorie hierarchischer Lernordnungen

4. Orientierungen: Dimensionen einer „ökologischen Zivilisierung" .
4.1 Zur Diskrepanz von „Umwelt-Bewußtsein" und „Umwelt Verhalten"
4.2 Dimensionen „ökologischer Zivilisierung"
4.2.1 Die Dimension „Mensch - Natur"
4.2.1.1 „Ursprüngliche" Beziehungen
4.2.1.2 „Stoffwechsel"-Beziehungen im Mensch-Natur-Verhältnis
4.2.1.3 Erreichte „Selbstreflexionen" .
4.2.1.4 Kindheit und Entwicklung: Stadientheorien und Hypothesen
4.2.2 Die Dimension „Lebenswelt - Natur"
4.2.2.1 Macht der Bedürfnisse - Bedürfnisse der Macht .
4.2.2.2 Zum Stoffwechsel „Lebenswelt - Natur"
4.2.2.3 Reflexionen zum „Leben-mit-Fähigkeiten"
4.2.3 Die Dimension „System - Natur"
4.2.3.1 Die Hierarchie der „Evolutionen"
4.2.3.2 Das Programm der „Ökologischen Modernisierung"
4.2.3.3 Reflexionen über Chancen und Grenzen von Umwelthandeln und Umwelterziehung

5. Modelle zur Konzeptentwicklung
5.1 Das „Tätigkeits-Modell" - Ein Ansatz zur Erschließung ökologischer Themen und Krisenfelder
5.1.1 „Tätigkeit" als Gestaltung von Gegenständen im NaturKultur-Verhältnis .
5.1.2 Das erweiterte Grundmodell
5.1.2.1 Ebenen des gegenständlichen Kontextes (GegenstandsEbene)
5.1.2.2 Ebenen der psychischen Orientierung (Subjekt-Ebene)
5.1.3 Implikationen des Modells .
5.2 Ökologisch-soziale Praxis begründen
5.2.1 Ausgangspunkte
5.2.2 Problemfelder .
5.2.2.1 Probleme in den sozialen Lebenswelten
5.2.2.2 Bedrohungen für das (Über-)Leben .
5.2.3 Elemente eines ökologischen Bildungsbegriffs
5.2.4 Zusammenfassung: „Regulative Ideen" als praktische Orientierungshilfe

6. Ein praktischer Versuch: Das „Marburger Modell" .
6.1 Eckpfeiler eines umweltpädagogischen Konzepts in Schule, Lehrerfort- und Lehrerausbildung
6.2 Die Keimzelle: Ökologisch-soziales Lernen im „Lernorte-Netz"
6.2.1 Bausteine des Lernorte-Netzes
6.2.2 Das „Lernorte-Konzept" als Motor für Reformen
6.2.3 Momentaufnahmen zur Praxis im „Lernorte-Netz"
6.3 Didaktisch-methodische Orientierungen -Anleitungen zur Gestaltung von „Werkstatt-Ideen"
6.3.1 Zu den Leitzielen „ökologischer Zivilisierung"
6.3.2 Ein Orientierungsraster .
6.3.3 Ein Beispiel: Der „Traum vom guten Leben" .
6.3.3.1 Die methodischen Schritte .
6.3.3.2 Zur Gestaltung der „Werkstatt-Idee"
6.4 Kritische Reflexionen: Probleme und Fragen

7. Schluß: Konsequenzen und Perspektiven
7.1 Zur Verbesserung der Rahmenbedingungen
7.2 Aufbau von institutionellen Infrastrukturen und positive Ansätze von Projektinitiativen
7.2.1 Hochschule und Lehrerausbildung
7.2.2 Schule und Lehrerfortbildung .
7.2.3 Umweltzentren und außerschulische Projekte
7.2.4 Bildungsverwaltung und Projektförderung
7.2.5 Positive Projektinitiativen
7.2.6 Forschung und Theoriebildung

Literatur