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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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1. Verfasserwerk
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Verfasser/-in:
Hauptsachtitel:
Wege zur Öko-Schule.
Erscheinungsort:
Lichtenau
Erscheinungsjahr:
ISBN:
9783891113424
 
3891113420
Titelbild:
Kleinbild
Kurzinfo:
Klappentext:

Eigentlich wissen es alle: So kann es mit unserem Umgang mit der Welt nicht weitergehen. In der Schule aber merkt man bisher wenig davon. Das Buch "Wege zur Öko-Schule" will das ändern. Es nimmt den ökologischen Umbau von Schule und Gesellschaft zugleich zum Ziel, zum Inhalt, zur Methode und zum Medium eines ganzheitlichen handlungsorientierten Lernprozesses. Die breit gefächerten Praxisberichte sowie die Vision einer "Schule Ökotopia" ermutigen zu ökologischen Lernwegen und Projekten - in der Primarstufe ebenso wie in der Lehreraus- und Fortbildung.

https://www.prozukunft.org/buecher/wege-zur-oeko-schule: Umwelterziehung wurde zum Unterrichtsprinzip erklärt, dabei Ist zu berücksichtigen, dass umweltrelevante Inhalte nicht auf bestimmte Fächer oder gar den Biologieunterricht beschränkt bleiben und nicht nur auf der Schulbank gepaukt werden können. Indes steht außer Frage, dass mit einem ökologischen Umbau der Gesellschaft die Entwicklung einer ökologischen Schule einhergehen muss. Dem engagierten Autor - tätig an der Universität-Gesamthochschule Paderborn - geht es also weniger um Lernkonzepte für bestimmte Schulstufen oder Fächer, sondern um die "Ökologisierung" schulischer Rahmenbedingungen, um fächerübergreifende Umweltprojekte, um ökologische Lernorte. Im ersten Teil des Buches, der didaktischen Analyse, ist das Problem ökologisch orientierter Pädagogen mit einer Frage trefflich auf den Punkt gebracht: "Wie können Lehrer, Schüler, Eltern miteinander verantwortliches, ökologisches Handeln lernen, solange sie sich im System der ‚organisierten Unverantwortlichkeit' bewegen?" Natürlich gibt es kein Patentrezept, auch keine genauen Handlungsanweisungen, doch eine Fülle von Ideen und Anregungen und im zweiten Teil des Buches ermutigende Praxisbeispiele von Schulen, die tragfähige Wege der Umsetzung erproben. Die Modelle sind detailliert beschrieben und jeweils mit Angabe der Kontaktadresse versehen. Um Utopien geht es im letzten Teil, um das Modell der Zukunftswerkstatt, um eine Schule "Ökotopia". Pädagogisch besonders relevante Titel sind im Literaturverzeichnis mit Kommentaren versehen. Sicherlich stellt sich die Frage, ob die Schule so werden wird oder kann, sicher ist aber auch, dass Umwelterziehung als Unterrichtsprinzip nicht zu trennen ist vom Überlebenswillen der Menschheit. D. N.
Inhaltsverzeichnis :
Inhaltsverzeichnis:

Einleitung
1. Beiträge zur didaktischen Analyse
1.1. Gesellschaftliche Ausgangssituation
1.1.1. Zur Notwendigkeit einer ökonomisch-ökologischen Wende
1.1.2. Ökologischer Umbau von oben - oder von unten?
1.1.3. Umwelterziehung unter den Bedingungen der Risikogesellschaft
1.2. Ziele und Inhalte der Umwelterziehung
1.2.1. Die Suche nach einem Richtziel
1.2.2. Die Entwicklung eines ökologischen Problemrahmens
1.2.3. Exkurs: Der ökologische Problemrahmen als Modell
1.3. Perspektiven für ein didaktisches Konzept
1.3.1. Begründung für eine fächerübergreifende Umwelterziehung
1.3.2. Didaktische Segmentierung des ökologischen Problemrahmens
1.3.3. Auswahlkriterien für didaktische Segmente
1.4. Auf der Suche nach ökologischen Lernwegen
1.4.1. Umwelterziehung als Gratwanderung zwischen Zukunftsangst und Problemverdrängung
1.4.2. Lernweg I: Bewußtseinswandel durch Erschütterung des tradierten Weltbildes
1.4.3. Lernweg 11: Leben in ökologischen Schonräumen
1.4.4. Lernweg Ill: Orientierung an ökologischen Vorbildern
1.4.5. Eigenerfahrungsloses und fremdbestimmtes Umwelt-Lernen?
1.5. Erziehung zur ökologischen Verantwortung - im System organisierter Unverantwortlichkeit?
1.5.1. Umweltschutz als Staatsziel - Umwelterziehung als Bildungsauftrag
1.5.2. Erziehung zur ökologischen Verantwortung - in der Schule?
1.5.3. Zwischenbilanz

2. Der ökologische Umbau ist möglich - Praxisbeispiele
2.1. Schulorganisatorische, pädagogische und didaktische Anfänge
2.1.1. Überschaubarkeit und Vertrautheit als Bedingungen für ökologisches Lernen
2.1.2. Die Überwindung fachwissenschaftlicher Blickbeschränkungen am Beispiel der Wirtschaftslehre
2.1.3. ökologische Notwendigkeiten und Realität der kaufmännischen Ausbildung
2.2. Öffnung von Schule
2.2.1. GÖS - Die Formel für den ökologischen Umbau?
2.2.2. ökologische Schulgestaltung als Stadtteil-Projekt
2.3. Aufbau ökologischer und sozialer Lernorte
2.3.1. ökologisches und soziales Lernen im Lernorte-Netz (HARTMUT BÖLTS)
2.3.2. Jugendwaldheim Roßberg (HARTMUT BÖLTS)
2.3.3. Vom Naturerlebnispfad bis zum Umweltstudienplatz
2.3.4. Das städtische Lernorte-Netz
2.3.5. Schulbauernhof Schloß Hamborn
2.4. In und mit der Schule Zeichen setzen
2.4.1. Die historisch-ökologische Bildungsstätte Papenburg als Symbol vernetzten Denkens
2.4.2. Begrünte Schuldächer und Bauschutt-Architektur
2.4.3. Die Mühle und die Schulen von Tvind als Symbole solidarischer Stärke
2.5. Auf dem Weg zum neuen Lehrer
2.5.1. Das Notwendige Seminar von Tvind
2.5.2. Ansätze zur Persönlichkeitsbildung im Rahmen der Fachlehrerausbildung
2.5.3. Neue Wege in der Lehrerfortbildung

3. Zukunftswerkstatt: Ökoschule
3.1. Die Schule Ökotopia
3.2. Die Zukunftswerkstatt als ökologische Lernmethode
3.3. Ökotopia als Modell für den Umbau von Schule
3.3.1. Modellcharakter und Modellgrenzen
3.3.2. Wesensmerkmale von Ökotopia und Kerngedanken für den ökologischen Umbau
3.4. Architektonische Realutopien
3.4.1. Das lernökologische Klassenzimmer
3.4.2. Der organisch gestaltete Schulbau

4. Literaturverzeichnis

5. Abbildungsvereichnis