Was darf es denn sein: eine Kabeljau-Lasagne, gedünstetes Kabeljau-Filet in Senfsoße oder doch lieber gegrillt? Am besten schmeckt uns der fangfrische Fisch im Urlaub an der Küste. Und noch besser, wenn wir ihn selbst gefangen haben. Doch jetzt tobt unter Fischern, Anglern, Wissenschaftlern, Politikern und Umweltschützern ein heftiger Streit um den Dorsch (Material 1). Manche behaupten, die Dorschbestände in der westlichen Ostsee seien seit Jahren maßlos überfischt und seien ernsthaft bedroht. Fischer und Kutterkapitäne fürchten dagegen um ihre wirtschaftliche Existenz, weil sie ab 2017 viel weniger Dorsch fangen dürfen als zuvor. Als Verbraucher fragen wir uns, ob wir noch mit ruhigem Gewissen Kabeljau essen können. Ich erinnere mich an Medienberichte über den völligen Zusammenbruch der Kabeljaubestände vor Neufundland infolge jahrelanger Überfischung. Trotz zehnjähriger Fangpause haben sich die Kabeljaupopulationen vor der Ostküste Kanadas nicht wieder erholt. Die Fischereiwirtschaft ist zusammengebrochen. Die gesellschaftlichen und sozialen Auswirkungen sind an der kanadischen Küste dramatisch. Droht dieses Szenario jetzt auch an der Ostseeküste? (Verlag)
Material:
https://www.youtube.com/watch?v=0vB-LaJEhxU
https://www.friedrich-verlag.de/bildung-plus/friedrich-for-future/klima-und-umweltschutz/droht-dem-dorsch-in-der-ostsee-die-ueberfischung/#c11434
https://www.friedrich-verlag.de/fileadmin/bildung_plus/Friedrich_for_Future/Karteikarten_Dorsch_Ostsee.pdf