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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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1. Urheberwerk
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Urheber Kürzel:
zus. bet. Pers.:
Hauptsachtitel:
Stromeffizienztarife für Verbraucher in Deutschland?
Untertitel/Zusätze:
Vom Sinn, der Machbarkeit und den Alternativen einer progressiven Tarifsteuerung.
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsjahr:
Kurzinfo:
Diese Studie widmet sich einem Tarifansatz, der Anreize zur Stromeinsparung auf der Nachfrageseite setzt: dem progressiven Tarif. Sie ist durch die im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) formulierte Zielsetzung motiviert, Stromeffizienzpotenziale auf Angebots- und Nachfragseite durch Tarifsteuerung zu erschließen. In dieser Studie wird einerseits die Wirksamkeit progressiver Tarife untersucht, um zu klären, ob ein solches Tarifmodell ein sinnvolles Steuerungsinstrument zur Senkung des Stromverbrauchs ist und was dessen Wirkungsweise determiniert. Andererseits werden die politischen, rechtlichen und technischen Durchsetzungsbedingungen eines progressiven Stromtarifmodells in Deutschland diskutiert, um zu klären, ob es auch ein machbares Instrument ist. Dabei wird insbesondere geprüft, inwiefern Erfahrungen anderer Länder für die Entwicklung entsprechender Politikoptionen fruchtbar gemacht werden können. Im Mittpunkt steht vor allem die Frage, welche Ausgestaltungsvarianten mit den Bedingungen eines liberalisierten Strommarktes kompatibel sind. Die Analyse kommt hinsichtlich der Frage der Machbarkeit progressiver Tarife in Deutschland zu dem Ergebnis, dass für die Einführung einer progressiven Tarifstruktur rechtliche Veränderungen von hoher Eingriffsintensität notwendig wären. Diese würden eine Korrektur bzw. eine Ergänzung des bisher favorisierten nachfragorientierten und wettbewerblichen Ansatzes bei der Konzeption von Politikmaßnahmen zur Erreichung von Stromeffizienzzielen erfordern. In einem abschließenden Kapitel werden die grundlegenden Problemfelder der Einführung einer progressiven Tarifstruktur in Deutschland zusammengefasst. In einem knappen Ausblick werden breitere Politikansätze diskutiert, in die diese Art der Tarifsteuerung eingebettet werden könnte.
Inhaltsverzeichnis :
1 Einleitung

2 Wirkungsanalyse

2.1 Zieldefinition als grundlegende Determinante des Tarifdesigns
2.2 Annahmen und Befunde zur Wirksamkeit
2.2.1 Interventionslogik und Preiselastizität der Nachfrage
2.2.2 Befunde zum erschließbaren Einsparpotenzial durch eine progressive
Stromtarifgestaltung
2.3 Tarifdesign determiniert Wirkungen entscheidend

3 Status quo in Deutschland

3.1 Bisheriger politischer Diskurs um Stromspartarife
3.2 Rechtliche Rahmenbedingungen: nationale Umsetzung der EU-Anforderungen zu Effizienztarifen im EnWG und die Einführung intelligenter Stromverbrauchsmessung
3.3 Zwischenfazit zum gegenwärtigen regulatorischen Rahmen

4 Lessons to learn? Erfahrungen anderer Länder

4.1 Das kalifornische Modell in Kürze
4.2 Das italienische Modell in Kürze
4.3 Grundlegende Funktionsbedingungen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

5 Transferoptionen zentraler Funktionselemente: Anschlussfähigkeit und politische Durchsetzbarkeit in Deutschland

5.1 Verbindlichkeit des progressiven Tarifmodells (keine Exit-Option)
5.2 Progression im Stromkostenbestandteil Netzentgelt?
5.3 Progression im Stromkostenbestandteil Stromsteuer?
5.4 Verbraucherakzeptanz progressiver Tarife vor dem Hintergrund ihrer grundsätzlichen Exit-Option

6 Zusammenfassung

7 Referenzen
Original-Quelle (URL):
Datum des Zugriffs:
25.09.2015