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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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1. Urheberwerk
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Urheber Kürzel:
Hauptsachtitel:
Verbraucherverhalten beim Lebensmittelkauf.
Untertitel/Zusätze:
Recherche des IFAV für den Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände (BVZV) e.V.
Erscheinungsort:
Köln
Erscheinungsjahr:
Kurzinfo:
In den neunziger Jahren ist das Misstrauen der Verbraucher gegenüber konventionellen Lebensmitteln gesunken. Dies dürfte sich in den vergangenen Monaten geändert haben. Aufgeschreckt von BSE konsumieren deutsche Verbraucher im Moment deutlich weniger Rindfleischprodukte und tendieren immer häufiger zum vergleichbaren ökologischen Angebot (LZ 12/2001). "Jeder Vierte kauft kein Rindfleisch mehr", meldet die Lebensmittelzeitung im Februar diesen Jahres (LZ 03/2001). Seit dem Nachweis des ersten BSE Falles im November hat die Nachfrage nach Bio-Produkten auch bei Bioland - Bauern um die Hälfte zugenommen. Insbesondere trifft die Steigerung Schweine- und Geflügelfleisch, Eier, Gemüse und Obst. Um auch zukünftig aus dem positiven Öko-Trend eine langfristige Veränderung der Verbrauchergewohnheiten beim Lebensmittelkauf zu erreichen, müssen dennoch Kaufbarrieren überwunden werden, die bereits in der Vergangenheit von unterschiedlichen Studien herausgearbeitet worden sind. Das Preisargument wird immer wieder angeführt. Die Diskrepanz zwischen dem, was der Verbraucher an Mehrkosten zu zahlen bereit wäre und dem, was der Markt ihm bietet, ist sehr groß. Man kann davon ausgehen, dass Verbraucher eine Mehrpreisspanne von bis zu 30% akzeptieren würden. Der Umfang dieses akzeptierten Mehrpreises hängt natürlich sehr von dem Produkt ab, für das ein Mehrpreis gezahlt werden soll. Die Mehrpreisakzeptanz ist gleichermaßen von den Einstellungen und Gewohnheiten des Verbrauchers abhängig. Käufer von ökologisch erzeugten Lebensmitteln sind eher bereit, mehr zu zahlen als Nichtkäufer. Bio-Käufer akzeptieren offenbar den Zusammenhang zwischen einem höheren Preis und der persönlichen Wahrnehmung, 'bessere Qualität' zu kaufen. Der Markt zeigt dem Verbraucher die kalte Schulter. Bei ausgewählten Produkten des täglichen Lebensmittelbedarfs konnten wir Mehrpreisspannen von bis zu 116% feststellen. Im Schnitt bewegte sich der prozentuale Mehrpreis im Beobachtungszeitraum Oktober 2000 bis Januar 2001 bei mehr als 50% (Quelle: ZMP, Zentrale Markt- und Preisberichtsstelle GmbH,
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