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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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1. Verfasserwerk
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Verfasser/-in:
 
 
 
 
Hauptsachtitel:
Ernährungsalltag im Wandel.
Untertitel/Zusätze:
Chancen für Nachhaltigkeit.
Erscheinungsort:
Wien
Erscheinungsjahr:
ISBN:
9783211486061
Titelbild:
Kleinbild
Aufsätze:
 
Kurzinfo:
Was und wie Menschen essen, wirkt sich weitreichend aus. "Nachhaltige" Ernährung will unsere Essgewohnheiten an Umwelt-, Sozial- und Gesundheitsverträglichkeit und kultureller Akzeptanz ausrichten. Die Autor/innen erforschten in einer qualitativen soziologischen Studie Ernährungspraktiken in Österreich. Sie arbeiteten Chancen und Schwierigkeiten auf dem Weg zu einer nachhaltigen Ernährung heraus. Themen sind u.a. Kochen und Essen im Alltag, die Geschlechterfrage, Gesundheit, Biographie, der Konsum von Fleisch und Bio-Lebensmitteln sowie die Bedeutung von Regionalität und Ernährungskompetenz. Ein vielfältiges Angebot für nachhaltige Ernährung.
Inhaltsverzeichnis :
Vorwort

Karl-Michael Brunner
1. Ernährungspraktiken und nachhaltige Entwicklung – eine Einführung
1.1. Nachhaltige Entwicklung – Zukunftskonzepte für Umwelt und Gesellschaft
1.1.1. Was wird unter nachhaltiger Entwicklung verstanden?
1.1.2. Dimensionen nachhaltiger Entwicklung
1.1.3. Nachhaltigkeit als multidimensionales, integratives Konzept?
1.1.4. Konsum als wichtiges Nachhaltigkeitsthema
1.2. Nachhaltigkeit und Ernährung
1.2.1. Nachhaltigkeitsprobleme im Ernährungssystem
1.2.2. Nachhaltige Ernährung? Zwischen allgemeinen Grundsätzen und schwieriger Konkretisierung
1.2.3. Nachhaltige Ernährung im Forschungsalltag
1.3. Bausteine zu einer Theorie der Ernährungspraktiken
1.3.1. Die sozialwissenschaftliche Umwelt- und Konsumforschung
• Ökologie im Alltag: Kritik der Klufthypothese
• Das Paradigma sozialer Praxis und sozialer Kontextualisierung
• Konsumprozesse aus soziologischer Sicht
1.3.2. Ernährung und Gesellschaft: Soziale Strukturierungsmerkmale des Ernährungshandelns
• Schichtspezifische Unterschiede im Ernährungshandeln
• Geschlechterverhältnisse und Ernährungsprozesse
• Ernährung und Alter
• Ernährungsstile und Lebensstile
1.3.3. Ernährungspraktiken als Teil alltäglicher Lebensführung
1.4. Ernährungspraktiken und sozialer Wandel
1.5. Zusammenfassung.

Sonja Geyer
2. Methodologie und methodische Vorgehensweise
2.1. Methodologischer Rahmen
2.2. Die Datenerhebung
2.2.1. Leitfadengestützte Tiefeninterviews
2.2.2. Die Datenerhebung im Detail
2.2.3. Die Datenerhebung in der Kleingemeinde und die ExpertInnen- Interviews
2.3. Die Qualitative Auswertung

Marie Jelenko
3. Ernährungsorientierungen
3.1. Umwelthandeln und nachhaltige Ernährung
3.2. Ernährungsorientierungen – Ergebnisse der empirischen Untersuchung
3.2.1. Altruistische Ernährungsorientierungen
3.2.2. Ressourcenbezogene Ernährungsorientierungen
3.2.3. Ökologische und sozialkritische Ernährungsorientierungen
3.2.4. Traditionelle Ernährungsorientierungen
3.2.5. Individualistisch-distinktive Ernährungsorientierungen
3.2.6. Lust- und emotionsbetonte Ernährungsorientierungen
3.2.7. Körper- und krankheitsbezogene Ernährungsorientierungen
3.2.8. Gesundheitsfördernde und mental stärkende Ernährungsorientierungen
3.3. Ernährungsorientierungen und nachhaltige Entwicklung

Sonja Geyer
4. Essen und Kochen im Alltag
4.1. Alltägliche Lebensführung im Handlungsfeld Ernährung
4.2. Mahlzeiten und Speisen
4.2.1. Mahlzeitenstrukturierung.
4.2.2. Persönliche Ansprüche an eine Mahlzeit
4.3. Zubereitung und Kochen
4.3.1. Zeitlich-organisatorische Aspekte des Kochens
4.3.2. Kochkompetenz
4.4. Der Faktor „Zeit″ als maßgebliche strukturelle Determinante
4.4.1. Ernährung im beruflichen Kontext und Arbeitsalltag
4.4.2. Ernährung und ausgewählte Lebensformen/Haushaltstypen
• Singles bzw. Einpersonen-Haushalte
• Familien mit Kindern
• Paare ohne Kinder
• Ältere Personen und PensionistInnen
• Jugendliche
4.5. Soziale und kulturelle Dimensionen der Ernährung
4.6. Essen und Kochen unter Nachhaltigkeitsperspektive

Marie Jelenko
5. Geschlechtsspezifische Ernährungspraktiken
5.1. Einleitung
5.2. Geschlechtsspezifische Zugänge zu nachhaltiger Ernährung
5.2.1. Exkurs: Das weibliche Schlankheitsideal
5.2.2. Gesundheits- und Schlankheitsvorstellungen
5.2.3. Verantwortungsübernahme beim Essen
5.2.4. Wandlungstendenzen der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung?
5.3. Gender und nachhaltige Ernährungspraktiken

Walpurga Weiss
6. Gesundheit
6.1. Gesundheit und Nachhaltigkeit als politisches Thema
6.2. Ernährungsmitbedingte Krankheiten als Nachhaltigkeitsproblem
6.3. Eine erweiterter Gesundheitsbegriff.
6.4. Gesundheit und sozialer Wandel.
6.5. Gesundheit im Ernährungsalltag von KonsumentInnen
6.6. Ernährung und Gesundheit: Empirische Ergebnisse
6.6.1. Krankheitsbezogene Ernährungspraxis
6.6.2. Ernährungspraxis ohne Gesundheitshandeln
6.6.3. Ganzheitlich-„alternative″ Ernährungspraxis
6.6.4. Ökologisch-sozialkritische Ernährungspraxis
6.6.5. Körperbezogene Ernährungspraxis
6.6.6. Altruistisch-balanceorientierte Ernährungspraxis
6.6.7. Gesundheitsdominierte Ernährungspraxis
6.7. Anknüpfungspunkte und Barrieren für nachhaltige Ernährung

Karl-Michael Brunner
7. Alimentäre Biographien – Kontinuitäten, Umbrüche, Veränderungen
7.1. Ernährungsbiographien im Individualisierungsprozess
7.2. Geschmacksbildung im Sozialisationsprozess
7.2.1. Das Herkunftsmilieu und grundlegende Ernährungserfahrungen
7.2.2. Der Erwerb von Ernährungskompetenz
7.2.3. Auswirkungen von Statuspassagen und Umbrüchen im Lebenslauf auf das Ernährungshandeln
7.3. Ernährungsbiographien und Nachhaltigkeit

Karl-Michael Brunner
8. Waldhausen – Ernährungsprozesse in einer ländlichen Kleingemeinde131
8.1. Charakteristika der Gemeinde
8.2. Die Ernährungswirtschaft
8.3. Die Zukunft der Gemeinde
8.4. Ernährungspraktiken .
8.4.1. Essen und Kochen im Alltag
8.4.2. Gender und Ernährungskompetenz
8.4.3. Der Stellenwert von Gesundheit beim Essen
8.4.4. Das Lebensmittel Fleisch
8.4.5. Der Konsum von Bio-Lebensmitteln
8.4.6. Der Aspekt Regionalität
8.5. Eine nachhaltige Ernährungszukunft in Waldhausen?

Florentina Astleithner
9. Fleischkonsum als Kriterium für nachhaltige Ernährungspraktiken
9.1. Die Relevanz des Fleischkonsums für nachhaltige Entwicklung
9.1.1. Sozio-kulturelle Aspekte des Fleischkonsums
9.1.2. Fleischverbrauch in Österreich und weltweit
9.1.3. Industrielle Produktion und ökologische Auswirkungen
9.1.4. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
9.1.5. Gesundheitliche Auswirkungen des Fleischkonsums
9.2. Praktiken des Fleischkonsums
9.2.1. Fleisch als zentrales und selbstverständliches Lebensmittel
• Lebensmittelbeschaffung
• Geschmackliche Präferenzen und österreichische Küche
• Symbolische Bedeutung von Fleisch
• Strategien der Reduktion
9.2.2. Fleisch als Nahrungsmittel unter anderen
• Motive und Kontexte
• Sinnstiftung durch Ernährung und Selbst-Kochen
• Lebensmittelbeschaffung
9.2.3. Bewusst geringer Fleischkonsum
• Einschränkung aus geschmacklichen Gründen
• Einschränkung aus gesundheitlichen Gründen
• Einkauf von Fleisch und Fleischprodukten
• Motive für den Fleischkonsum
9.2.4. Fleischverzicht.
9.3. Nachhaltiger Fleischkonsum: eine Zusammenfassung

Karl-Michael Brunner
10. Der Konsum von Bio-Lebensmitteln
10.1. Die Relevanz des Bio-Konsums für Nachhaltigkeit
10.2. Die Entwicklung des Bio-Konsums in Österreich
10.3. Der Konsum von Bio-Lebensmitteln: Ergebnisse aus der Interviewanalyse
10.3.1. Allgemeine Ergebnisse
10.3.2. Differenzen zwischen KäuferInnengruppen
• Die IntensivkäuferInnen
• Die Gelegenheits- und SeltenheitskäuferInnen
• Die Nicht-KäuferInnen.
10.4. Bio-Lebensmittel – der leichte Weg in die Nachhaltigkeit?

Walpurga Weiss
11. Regionalität und regionale Lebensmittel
11.1. Zur Bedeutung von Regionalität
11.2. Regionalität in Österreich
11.3. Herkunftsbezeichnungen und Gütesiegel.
11.4. Regionalität und regionale Lebensmittel aus der Sicht von KonsumentInnen – Ergebnisse der empirischen Untersuchung
11.4.1. Regionale Lebensmittel als Ausdruck von „Klasse statt Masse″
11.4.2. Regionale Lebensmittel als Synonym für Produkte vom Land/Bauernhof
11.4.3. Regionale Lebensmittel als Versprechen von Nähe.
11.5. Regionalität als Nachhaltigkeitskriterium .. ein Fazit

Marie Jelenko
12. Ernährungskompetenz und -verantwortung
12.1. Einleitung
12.2. Empirische Ergebnisse zu Ernährungskompetenz und -verantwortung
12.2.1. Ernährungskompetenzen und alltägliche Ernährungsverantwortung
12.2.2. Ernährungskompetenzen ohne alltägliche Ernährungsverantwortung
12.2.3. Fehlende Ernährungskompetenzen und -verantwortung
12.3. Bedeutung für nachhaltige Entwicklung

Florentina Astleithner und Karl-Michael Brunner
13. Chancen und Restriktionen für nachhaltige Ernährung in Österreich. Ein Resümee
13.1. Anknüpfungspunkte, Hemmnisse und Voraussetzungen nachhaltiger Ernährung – die Ergebnisse der Interviews
13.2. Gezielte Veränderung von Ernährungspraktiken?

14. Literaturverzeichnis

AutorInnenverzeichnis
Original-Quelle (URL):
 
 
DOI:
10.1007/978-3-211-48606-1