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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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1. Urheberwerk
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Urheber:
zus. bet. Pers.:
Hauptsachtitel:
Jugendesskultur.
Untertitel/Zusätze:
Bedeutungen des Essens für Jugendliche im Kontext Familie und Peergroup
Erscheinungsort:
Köln
Erscheinungsjahr:
ISBN:
9783937707372
Kurzinfo:
Ziel der Arbeit ist, jugendliches Essverhalten für die Lebensbereiche Familie und Peergroup zu differenzieren. Dazu werden Bedeutungen des Essens aus der Perspektive der Jugendlichen im häuslichen und außerhäuslichen Bereich untersucht. Aus den Ergebnissen des Beitrags zur Zielgruppenanalyse werden Folgerungen für die schulischen Ernährungsbildung abgeleitet. Forschungsfragen: Lässt sich jugendliches Essverhalten von dem anderer Altersgruppen abgrenzen? Welchen Einfluss hat die Lebensphase Jugend auf die alltägliche Esskultur von Jugendlichen? Wie kann jugendliches Essverhalten hinsichtlich der Bedeutungen der Lebensbereiche Familie und Peergroup, der Familienmahlzeiten und des Körpers näher charakterisiert werden? Theoretische Verortung: Ausgehend von der Ernährungs- und Haushaltswissenschaft und ihrer Didaktik werden Erkenntnisse aus anderen Disziplinen, v. a. aus Bereichen der Ernährungs- und Jugendsoziologie, Entwicklungsbiologie und -psychologie herangezogen, um der Komplexität des Forschungsgegenstandes gerecht zu werden. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen prägen menschliches Handeln. Ohne diese außer Acht zu lassen, rücken der handelnde Mensch und die subjektive Bedeutungen in den Mittelpunkt der vorliegenden Forschungsarbeit, um der Interdependenz beider Perspektiven gerecht zu werden. Entsprechend wird der Forschungsgegenstand aus der Perspektive der Jugendlichen beleuchtet und mit kritischem Bezug auf Theorien zu gesellschaftlichen und soziokulturellen Rahmenbedingungen diskutiert. Vorgehen: Aus der Auswertung von Literatur und Studien, ergänzt durch eigene Beobachtungen und Interviews werden Hypothesen generiert, die einer ersten empirischen Prüfung in der „Jugendesskulturstudie 2001″ in Berlin unterzogen werden. Ergebnisse: Jugendliche konnten aufgrund des historischen Wandels eine altersgruppenspezifische Esskultur entwickeln. Jugendliches Essverhalten unterscheidet sich von dem anderer Altersgruppen aufgrund entwicklungsphasentypischer Brechungen und der jugendspezifischen Situation in Abhängigkeit des elterlichen Haushaltes. Zugleich sind sie auch Träger des Wandels der allgemeinen Esskultur und fungieren überdies vielfach als Trendsetter für die Veränderungen in der Esskultur.
Inhaltsverzeichnis :
1. EINLEITUNG
1.1 Problemstellung und Gegenstand
1.2 Vorgehensweise
1.3 Argumentationsgang und Vorschau auf die Ergebnisse

2. JUGENDLICHE IN DER HEUTIGEN LEBENS(ESS)WELT
2.1 Individualisierung und Lebensstil
2.2 Lebensmittelmarkt in der Konsumgesellschaft
2.3 Ernährungssituation von Jugendlichen

3. MAHLZEIT
3.1 Soziale Situation des Essens
3.1.1 Fragestellungen zur Familienmahlzeit
3.1.2 Allgemeines zum Konzept der Mahlzeit
3.2 Jugendessalltag
3.2.1 Jugendtypische Mahlzeitenstrukturen
3.2.2 Essenszeiten und deren tagesstrukturierende Funktionen
3.3 Familienmahlzeiten
3.3.1 Stellenwert und Funktionen von Familienmahlzeiten
3.3.2 Familienmahlzeiten aus Sicht der Mütter
3.3.3 Familienmahlzeiten aus der Sicht der Jugendlichen
3.3.4 Verlauf von Familienmahlzeiten

4. ESSEN IN DEN LEBENSBEREICHEN FAMILIE UND PEERGROUP
4.1 Beeinflussung des Essverhaltens durch den jeweiligen Lebensbereich
4.2 Funktionen und Stellenwert des Essens im Kontext Familie
4.2.1 Häusliche Essensversorgung
4.2.2 Aspekte des ernährungssozialisatorischen Einflusses der Familie
4.3 Funktionen und Stellenwert des Essens im Kontext Peergroup
4.3.1 Aspekte des ernährungssozialisatorischen Einflusses der Peergroup
4.3.2 Außerhäusliches Essen
4.3.3 „Snacken" als ein Beispiel für jugendtypisches Essverhalten

5. BEDEUTUNG DES KÖRPERS FÜR JUGENDLICHE ESSKULTUR
5.1 Soziokulturelle Standards heutiger Körperideale
5.1.1 Vorbemerkungen
5.1.2 Vorstellungen zur Idealfigur
5.1.3 Gewichtsstatus und gesellschaftliche Distinktion
5.2 Körperumgang heute
5.2.1 „Bodyculture" - Begriff einer neuen Körperkultur
5.2.2 Attribute des heutigen Schönheitsideals
5.2.3 Körpersozialisation in den Familienhaushalten
5.3 Körperliche Veränderungen in der Pubertät
5.3.1 Körperliche Entwicklung von Mädchen und Jungen
5.3.2 Über-und Untergewicht im Jugendalter
5.3.3 Körper(un)zufriedenheit
5.4 Wunschfigur und Jugendalltag - Körperideal und Realität
5.4.1 Figurmodellierung als Teil einer Jugendkultur
5.4.2 Hintergründe für „kollektives Diätverhalten"

6. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: JUGENDESSKULTURSTUDIE
6.1 Begründung der empirischen Untersuchung
6.2 Hypothesen und zentrale Fragestellungen

7. METHODE
7.1 Auswahl und Beschreibung der Untersuchungsgruppe
7.2 Der Fragebogen und seine Entwicklung
7.3 Untersuchungsdurchführung

8. ERGEBNISSE
8.1 Familienmahlzeiten
8.2 Essen im häuslichen und außerhäuslichen Kontext
8.3 Vorstellungen eines attraktiven Körpers und Figurmodellierung

9. INTERPRETATION UND DISKUSSION
9.1 Familienmahlzeiten aus der Perspektive der Jugendlichen
9.2 Kontextabhängige Bedeutungen
9.3 Jugendliche Attraktivitätsvorstellungen und deren Einfluss auf Essverhalten

10. FOLGERUNGEN FÜR DIE ERNÄHRUNGSBILDUNG
10.1 Impulse für die Ernährungsbildung
10.2 Bedeutung der Ergebnisse des Projekts „Reform der Ernährungs- und Verbraucherbildung in Schulen" für die fachdidaktische Weiterentwicklung
10.3 Kurzer Ausblick

11. ZUSAMMENFASSUNG

12. LITERATUR

13. FUSSNOTEN

14. ANHANG
14.1 Fragebogen
14.2 Jugendesskulturstudie 2001: Weitere Ergebnisse
Original-Quelle (URL):