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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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Verfasser/-in:
Hauptsachtitel:
Slow Food. Ein Instrument zur Bildung für nachhaltige Entwicklung?
Untertitel/Zusätze:
Eine qualitative Analyse der Veranstaltung 'Kochen mit Studenten' des Slow Food Convivium München
Erscheinungsort:
München
Erscheinungsjahr:
ISBN:
3656847266
 
9783656847267
Titelbild:
Kleinbild
Kurzinfo:
Essen - ein Thema, welches Menschen überall auf der Erde in großer Bandbreite beschäftigt. Diese reicht von der Überlegung, welche Köstlichkeit am Abend serviert werden soll, bis hin zur existenziellen Sorge um die Ernährung der eigenen Familie. Die Lebensmittelindustrie steht vor dem Hintergrund einer immer weiter wachsenden Bevölkerung vor der Herausforderung, einen gangbaren Weg zu finden, die Ernährung einer sprunghaft wachsenden Bevölkerung auch in der Zukunft sicherzustellen. In der Diskussion um Ernährung geht es allerdings nicht nur primär um Nahrungssicherung. Es gilt vielmehr auch zu klären, wie die Ernährungsbedürfnisse der heutigen Generation auf nachhaltige Weise befriedigt werden können. Hier gerät neben der Quantität vor allem auch die Qualität der produzierten Lebensmittel, verbunden mit den Ernährungsgewohnheiten der Konsumenten, in den Fokus (vgl. STIEß HAYN 2005: 1). Die Globalisierung eröffnet den Menschen immer mehr Möglichkeiten, stellt die Gesellschaft gleichzeitig jedoch vor immer größere miteinander verwobene Herausforderungen. 'Wir leben in der paradoxen Situation, dass der Fortschrittsglaube in unserer postmodernen Gesellschaft einerseits gebrochen ist, andererseits in vielen Bereichen unvermindert vorausgesetzt wird und weitere Fortschritte vielfach notwendig scheinen, um die drängenden Probleme zu lösen' (OSTHEIMER VOGT 2004: 110). Eine kontinuierlich zunehmende Komplexität auf sozialer, ökonomischer wie auch auf ökologischer Ebene bestimmt den Alltag der globalisierten Welt. Die Verantwortung, diesem Näherrücken von Kulturen und Märkten bewusst zu begegnen, obliegt nicht allein der Politik und der Wirtschaft. Vielmehr sind die Zivilgesellschaft und somit jeder Einzelne mit verantwortlich, sich den anstehenden Veränderungen anzunehmen. Ein globaler Mentalitätswandel muss ein- setzen, der durch das Wissen von Wertevorstellungen und Normen gesteuert wird (vgl. DE HAAN 2003). Bildung ist daher unabdingbar. Sie stellt einen wichtigen Zugang zu Verständnisschaffung der weltweiten Zusammenhänge und Abhängigkeiten dar und bietet Raum für Diskussionen. [...
Inhaltsverzeichnis :
Inhalt

1 Kochen für eine bessere Welt?

2 Ziel der Arbeit und Einordnung in den geographischen Kontext

3 Forschungsgegenstand
3.1 Slow Bewegung - ein Konzept der Beschleunigung und Entschleunigung des Lebens
3.2 Slow Food - eine Vereinigung zur Förderung der Esskultur

4 Wege des Lernens unter dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung
4.1 Ursprung des Begriffs nachhaltige Entwicklung
4.2 Entstehung des Bildungsansatzes
4.3 Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung
4.4 Alternativer Wissensanspruch: Advocacy-Ansatz

5 Ableitung der Forschungsfrage auf Basis von Leitfragen

6 Angewandte Forschungsmethodik
6.1 Qualitativ-teilnehmende Beobachtung der Veranstaltung „Kochen mit Studenten″
6.2 Qualitative Interviews mit Slow Food Mitgliedern und Veranstaltungsteilnehmern
6.3 Auswahlverfahren der Gesprächspartner
6.4 Erhebungsdesign auf Grundlage der Forschungsmethodik

7 Auswertung und Interpretation der Erhebungsdaten
7.1 Die Motivation
7.2 Die Gesprächssituation
7.3 Die Wissensvermittlung
7.4 Die Politik

8 Slow Food als Impuls für einen Bewusstseinswandel

9 Quellenverzeichnis

Anhang

1 Interviewleitfaden der Organisatoren

2 Interviewleitfaden der Teilnehmer
I Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Entstehung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (Eigene Darstellung)

Abbildung 2: Entwicklung der Umweltbildung hin zu nachhaltigen Entwicklung (KROSS O.A.)

Abbildung 3: Richtungen und Dimensionen des Leitbilds der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BEYER 1998: 31)

Abbildung 4: Lernangebote zu den Teilkompetenzen der Gestaltungskompetenz (Eigene Darstellung nach TRANSFER 21 2008)
II Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Themenfelder der Befragung (Eigene Darstellung)

Tabelle 2: Zeitlicher Arbeitsplan (Eigene Darstellung)

Tabelle 3: Erhebungsplan Slow Food Mitglieder (Eigene Darstellung)

Tabelle 4: Erhebungsplan Veranstaltungsteilnehmer (Eigene Darstellung)