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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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1. Verfasserwerk
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Verfasser/-in:
zus. bet. Pers.:
Hauptsachtitel:
Citizen Science.
Untertitel/Zusätze:
Das unterschätzte Wissen der Laien.
Erscheinungsort:
München
Erscheinungsjahr:
ISBN:
9783865814661
Titelbild:
Kleinbild
Kurzinfo:
Verlagsinfo:
Darwin und Mendel gelten als herausragende Figuren der Wissenschaftsgeschichte – dabei waren sie auf ihren Gebieten »nur« Amateure, keine Berufsforscher im heutigen Sinn. Was sie antrieb, war eine unstillbare Neugier, die auch heute noch unzähligen Laien zu Eigen ist und in leidenschaftlich gepflegten Hobbys und ehrenamtlicher Forschung in vielen Problemfeldern der Zivilgesellschaft ihren Ausdruck findet.
Doch Wissenschaft und Forschung gelten mittlerweile als Privileg der Profis, das oftmals lebensnähere Wirken der Laien als zweitklassig. Dabei sind ihre Leistungen bedeutsamer denn je: das Jahrhundertprojekt Wikipedia wäre ohne Citizen Science undenkbar und auch erfolgreiches bürgerschaftliches Engagement kommt ohne fundierte Sachkenntnisse nicht aus. Peter Finke legt die erste Einführung in die Ideenwelt von Citizen Science vor und lädt ein, die unterschätzte Welt der Wissensbürger zu entdecken.
Inhaltsverzeichnis :
Vorwort

Teil I:
Die Expedition, oder: Laien sind nicht dumm

Der Status quo: Eine Ausgangslage mit manchen Lücken
Alte und neue Wurzeln von Citizen Science
Zwei Philosophen als Wegbereiter
Kant, Vordenker der Aufklärung 30 o Feyerabend, Vorkämpfer einer freien Gesellschaft
Citizen Science: Der Begriff und seine Pole •
Das Korsett der Profis:
Institutionalisierung und Ökonomisierung

Teil II:
Der Apfelbaum, oder: Lebensnähe als Prinzip

Veränderte Perspektiven: Auch Wissen geht vom Volk aus
Nähe: Der Bodenkontakt der Wissenschaft 66 o Grenzen: Was wir von den Fröschen lernen können 70 o Zusammenhänge: Wider die Fraktionierung der Welt 73 o Kreativität: Solidität allein genügt nicht
Die lebensnahe Wissenschaft ist nicht überholt
Strukturen: Die elementaren Schritte zum Wissen 83 o Einige besondere
Leistungen und Funktionen 89 o Die Stärken von Citizen Science o
Die Schwächen von Citizen Science
Eine Abwägung von Chancen und Risiken

Teil III:
Das Gebäude, oder: Das Wissen der freien Bürger

Komplexe Wissensfelder und Motive
Vom Hobby zur Wissenschaft: Die privaten Motive
Entdecken und Erhalten 122 o Sammeln und Spielen
Bürgerschaftliches Engagement: Das zentrale Motiv
Worum es geht: Wissensfelder in Natur und Kultur 128 o Die Ambivalenz der Freiheit von Citizen Science
Neue Medien: Information ist noch kein Wissen
Sprachprobleme: Citizen Science kommuniziert anders
Akteure: Wutbürger sind Wissensbürger
Schnittstellen: Wissenschaftim Dialog
Förderung: Zwei unterschiedliche Strategien
Geld: Warum das Ehrenamt nichts mit Kostenlosigkeit zu tun hat

Teil IV:
Die Pyramide, oder: Der schwierige Weg in eine zukunftsfähige Gesellschaft.

Wissenschaftswandel: Es geht um Wahrheit, nicht um Macht
Politikwandel: Das demokratische Bildungsgebot ist nicht erfüllt
Kulturwandel: Wir erreichen die notwendigen Veränderungen nur mit Citizen Science

Zusammenfassung

Nachwort von Ervin Laszlo: Citizen Science -
Wissenschaft für die Bürger einer Welt im Wandel

Anmerkungen
Literatur
Hinweise auf weiterführende Informationen
Maßnahmen zur Förderung von Citizen Science