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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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Verfasser/-in:
Hauptsachtitel:
Neue Grünflächen für die Stadt: Natur, die man sich leisten kann.
Untertitel/Zusätze:
Synthese zwischen Sparzwang und Ökologie.
Erscheinungsort:
München
Erscheinungsjahr:
ISBN:
3766707582
Kurzinfo:
Dieses Handbuch ist aus der täglichen kommunalen Arbeit heraus für die Praxis entstanden. Anlaß war die Notwendigkeit, trotz knapper werdendem Haushaltsetat und zunehmendem Personalmangel öffentliches Grün in seiner Funktionsvielfalt zu erhalten, zu mehren und neu zu bauen. Außerdem mußten Antworten auf die ökologische Neuorientierung der Bevölkerung und die Umweltbelastungen im öffentlichen Grün gefunden werden. Deshalb unternimmt der Autor hier den Versuch, die Vielfalt der wissenschaftlichen Erkenntnisse für die tägliche Praxis anwendbar zu machen. Im I.Teil des Buches werden zunächst die Wertigkeiten des Stadtgrüns und seine politischen, städtebaulichen und finanziellen Rahmenbedingungen überprüft. Zur Grundlage für die danach zu treffenden politischen, planerischen, baulichen und pflegetechnischen Grün-Entscheidungen werden die Lebensabhängigkeiten des Stadtgrüns und die sich daraus ergebenden ökonomischen und ökologischen Forderungen. Dies wird im 2. Teil behandelt. Anhand von praktischen Beispielen zeigt der Verfasser im 3. Teil, wie die vielfältigen Vernetzungen und Funktionen des Stadtgrüns gewichtet und zugunsten objektbezogener Bedürfnisse genutzt werden können. In diesem Buch liegt das Ergebnis zweijähriger Aufbauarbeit in ständiger Rückkoppelung zwischen Theorie und Praxis, zwischen Planung, Bauleitung und Pflege vor. So hilft das Buch den Bauämtern und Stadtplanern bei der städtebaulichen Schwerpunktsetzung. Es dient den Gartenämtern, Naturschutzbehörden sowie den Garten-und Landschaftsarchitekten als Arbeits- und Argumentationshilfe, Kommunalpolitikern als Entscheidungshilfe.

Der Autor

Dipl.-Ing. Edgar Michael Albertshauser leitet seit 2 Jahren das Garten- und Friedhofsamt der Stadt Peine. Träger des Lenne-Preises des Landes Berlin 1979.
Inhaltsverzeichnis :
A Ursachen der heutigen Krise des Stadtgrüns

Neuorientierung - Zielsetzung

Vorwort

1 Einleitung

1.1 Alle Dinge sind miteinander verbunden

1.2 Bewertung und Bedeutung des kommunalen Grüns

2 Ursachen der ökonomischen und ökologischen Probleme der Stadtfreiräume

2.1 Die naturräumliche Fehlentwicklung der Stadt

2.2 Der ökologische Verlust der Straße und des Straßenumfelds

2.3 Die Fehlbewertung des städtischen und stadtnahen Freiraums

2.4 Die Schadstoffbelastung der Stadt

3 Neuorientierung — Die Rahmenbedingungen für das kommunale Grün

3.1 Städtebauliche Rahmenbedingungen

3.2 Finanzielle Rahmenbedingungen

3.3 Rahmenbedingungen Planungszeit und Planungsqualität

3.4 Pflege als Rahmenbedingung

4 Zielsetzung - Ökonomisch-ökologische kommunale Grünflächen

B Die Lebensabhängigkeiten im Stadtgrün und ihre Beachtung als Voraussetzung kostengünstiger und lebensreicher Grünflächen

1 Formen und Aufgaben des Stadtgrüns

1. 1 Formen des Stadtgrüns

1 .2 Die stadtplanungsbezogenen Aufgaben von Grünanlagen

2 Grundlagen für politische, planerische, bauliche und pflegetechnische Grün-Entscheidungen

2.1 Luft (Atmosphäre)

2.2 Klima

2.3 Wasser (Hydrosphäre)

2.4 Gestein (Lithosphäre)

2.5 Boden (Pedosphäre)

3 Grundlagen für lebensreiche Grünflächen

3.1 Überlebensstrategien

3.2 Bi-Systeme

3.3 Populationsmechanismen

3.4 Nahrungsketten und Stoffkreisläufe im Ökosystem

3.5 Stadtgrün als biologisches Raum-Zeit-Gefüge

4 Städtebauliche Vorgaben

4. 1 Wohnbebauung und öffentlicher Freiraum

4.2 Städtebauliche Zuordnung von Grünflächen in Abhängigkeit vom jeweiligen Grünflächentyp

4.3 Funktionszuweisung - Funktionseinschränkungen - Funktionseinbußen

5 Allgemeine Abhängigkeiten der Freiraumnutzung und ökonomische Konsequenzen für die Freiraumplanung

5.1 Allgemeine Abhängigkeiten der Freiraumnutzung

5.2 Ökonomische Konsequenzen für die Freiraumplanung

6 Arbeitsmaterial Wildpflanzen - Planerische Zielsetzung und Konsequenzen

6.1 Wildpflanzen als vegetationstechnisches Gerüst ökonomisch-ökologischer Grünflächen

6.2 Ursachen des Artenrückgangs

6.3 Ansiedlung von Wildpflanzen

7 Schadstoffe und Schadeinwirkungen

7.1 Chemische Schadstoffe

7.2 Mechanische und physikalische Belastungen

C Realisierung kostengünstiger und lebensreicher Grünflächen Bereich Gehölzpflanzungen und Extensivrasen

1 Funktionsaufgaben und Funktionsleistungen der Gehölzpflanzungen

1.1 Zur Arbeit mit der Tabelle VI

2 Der Pflegeaufwand von Gehölzflächen

2.1 Der Aufwand der herkömmlichen Gehölzflächenpflege

2.2 Die ökonomisch-ökologische Gehölzflächenpflege

2.3 Zur Arbeit mit der Tabelle VIII a

3 Vergleich der Funktionsleistungen und des Pflegeaufwands zwischen schmalen und breiten Gehölzstreifen

4 Ursachen des Funktionsverlustes und des überproportionalen Pflegeaufwands bei Gehölzpflanzungen

4. 1 Pflanzabstände zu Gebäuden und Grundstücksgrenzen

4.2 Pflanzabstände innerhalb der Gehölzpflanzungen

4.3 Belastung der Gehölzpflanzungen durch den Verkehr

4.4 Baumschäden durch Baumaßnahmen

4.5 Gehölzpflanzungen auf Ver- und Entsorgungstrassen

4.6 Allgemeine Zerstörungen

5 Die Auswahl geeigneter Gehölzarten

5.1 Heimische Gehölze oder Ziergehölze?

5.2 Standortansprüche der Gehölze

5.3 Die natürlichen Lebensgemeinschaften der heimischen Gehölze als Grundlage ökonomisch-ökologischer Gehölzpflanzungen im Stadtgrün

5.4 Der bio-ökologische Wert der heimischen Gehölze

5.5 Der gestalterische Wert der Gehölze

5.6 Artenschutz und entsprechende Gehölzartenwahl

6 Umbau alter Gehölzbestände zu pflegeextensiven Lebenseinheiten

7 Lebensaktive Bodendecken unter Gehölzpflanzungen

7.1 Die bio-ökologische Bedeutung der Gras-und Krautschicht im Gehölz- und Gehölzrandbereich

7.2 Die Aufgaben der Bodendecke unter Gehölzen

7.3 Zum Umfang der Bodenbearbeitung in Gehölzflächen

7.4 Der Aufbau von Bodendecken unter Gehölzen

8 Mulchung von Gehölzflächen

9 Wildblumenwiesen — Wunschtraum oder Wirklichkeit?

9.1 Verschiedene Rasen- und Wiesenbezeichnungen

9.2 Funktionsvergleich zwischen Intensiv- und Extensivrasenflächen

10 Verschiedene Rasen- und Wiesengesellschaften

10.1 Beispiele

11 Auswahlkriterien für extensive Rasen und Wiesen im innerörtlichen Bereich

11. 1 Städtebauliche Lage und Flächenbelastung

11.2 Das spezifische Wuchsverhalten des Standortes

11.3 Pflegezugänglichkeit und Pflegbarkeit

11.4 Die ökologische Bedeutung der Extensivrasenflächen

12 Standortabhängigkeiten, Pflegeabhängigkeiten und Ansiedlungskriterien von Rasen- und Wiesengesellschaften

12.1 Die chemischen Bodenwerte

12.2 Die physikalischen Bodenwerte

12.3 Sonstige physikalische Faktoren

12.4 Belastungsverträglichkeit

12.5 Zugehörigkeit zu Graslandtypen

12.6 Pflege und Bewirtschaftung

12.7 Weitere Ansiedlungskriterien

13 Versuchserfahrungen mit Wildblumenwiesen

13.1 Ursachen negativer Erfahrungen

13.2 Folgerungen und Orientierungshilfen zur Anlage von Wildblumenwiesen

14 Aufbau artenreicher, extensiv gepflegter Rasen und Wiesen

14. 1 Beispiel für den Umbau einer Intensivrasenfläche mit Initialpflanzung

14.2 Beispiel für die Aussaat einer Wildblumenwiese

75 Pflege der Extensivrasenflächen

15.1 Schnittarten

15.2 Pflegeeinsatz über landwirtschaftliche Maschinenringe

15.3 Anforderungen an Pflegemaschinen

15.4 Kostenvergleich

16 Schlußwort

Quellennachweis

Register

Bildnachweis