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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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Verfasser/-in:
 
 
Hauptsachtitel:
Nachhaltigkeit unter Beobachtung. Ein innovatives Monitoringkonzept für Kommunen.
Erscheinungsort:
München
Erscheinungsjahr:
ISBN:
9783936581751
 
3936581754
Titelbild:
Kleinbild
Kurzinfo:
Verlagsinfo:

Worauf kommt es bei der Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung einer Kommune an? Am Beispiel der Stadt Bremen entwickeln die Autoren das Konzept eines Nachhaltigkeitsmonitorings aus der Ressourcenperspektive, mit dem die Anstrengungen und Maßnahmen für die nachhaltige Entwicklung einer Region bewertet werden können. Grundlage der Konzeption ist ein ressourcentheoretisches Verständnis von Nachhaltigkeit.

So wird die Frage »Wovon lebt Bremen?« übersetzt in: »Welche sozialen, ökonomischen und ökologischen Ressourcen benötigt Bremen und woher kommen sie?«. Im Gegensatz zu herkömmlichen Nachhaltigkeitsindikatoren wird anhand einer zentralen Leitfrage eine Bewertung des Engagements vorgenommen: »Was unternimmt Bremen, um eine nachhaltige Entwicklung seines Ressourcenbestandes zu fördern?«

Durch die Ressourcenperspektive kann Nachhaltigkeit auf einen rationalen Kern zurückgeführt werden. Nachhaltige Entwicklung erscheint so nicht als normativ begründeter Luxus, sondern als rationale Strategie zur langfristigen Sicherung eines Gemeinwesens oder Standortes. Die Konzeption des Nachhaltigkeitsmonitorings dient als Bewertungsinstrument für eine Früherkennung von Ressourcenknappheiten. Es kann den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden, indem es um entsprechende Monitoringfelder erweitert wird.
Inhaltsverzeichnis :
TEIL 1 Die Konzeption des Nachhaltigkeitsmonitorings
Georg Müller-Christ

1 Einleitung

2 Das Nachhaltigkeitsverständnis aus der Ressourcenperspektive

3 Defizite der herkömmlichen Nachhaltigkeitsindikatorensysteme.
3.1 Empirische Erkenntnisse zur geringen Steuerungswirksamkeit
3.2 Ursachen für die geringe Steuerungswirkung
3.2.1 Inhaltliche Widerstände
3.2.2 Mentale Widerstände
3.2.3 Ausgelastete Lern- und Reformkapazitäten
3.2.4 Steigerung der Entscheidungskomplexität
3.3 Herkömmliche Schlussfolgerungen aus den Defiziten
3.3.1 Weiterentwicklung der Indikatoren
3.3.2 Kommunales strategisches Controllingsystems
3.4 Innovative Schlussfolgerung: Nachhaltigkeitsmonitoring

4 Das Konzept Nachhaltigkeitsmonitoring
4.1 Erste Innovation: Kommunen als ressourcenabhängige Systeme
4.2 Zweite Innovation: Konstitutive Nachhaltigkeitsfaktoren
4.2.1 Steuerung des Ressourcenzuflusses
4.2.2 Erste Konstitutionsstufe des Modells
4.3 Dritte Innovation: Salutogenetische versus pathogenetische Sichtweise
4.3.1 Pathogenese: das herkömmliche Gesundheitsmodell
4.3.2 Salutogenese: das neue Denkmodell
4.3.3 Zweite Konstitutionsstufe des Modells
4.4 Vierte Innovation: Bewertung von Engagement für Nachhaltigkeit in der Kommune
4.4.1 Input- versus Outputorientierung
4.4.2 Messen oder bewerten?

5 Das Nachhaltigkeitsmonitoringmodell im Überblick
5.1 Monitoringfelder der Ressourcenquelle Natur
5.2 Monitoringfelder der Ressourcenquelle Ökonomie
5.3 Monitoringfelder der Ressourcenquelle Gesellschaft

6 Der Monitoringprozess
6.1 Identifizierung eines Nachhaltigkeitsengagements
6.2 Zuordnung zu einem Monitoringfeld
6.3 Bewertung: Zuordnung von Engagementpunkten...'.
6.3.1 Der Ausgangswert
6.3.2 Engagementpunkte
6.3.3 Die Gewichtung der Monitoringfelder
6.3.4 Bewertung des Nicht-Engagements
6.4 Dokumentation des Bewertungsprozesses

TEIL 2 Das Monitoring der Ökosystemaren und ökonomischen Ressourcen
Adele Berry

7 Ökosystemare Ressourcen
7.1 Funktionsfähigkeit des ökologischen Systems
7.2 Pathogenetische Monitoringfelder
7.2.1 Luftverschmutzung
7.2.2 Gewässerverschmutzung
7.2.3 Bodenbelastung
7.2.4 Klimawandel
7.2.5 Flächenverbrauch
7.3 Salutogenetische Monitoringfelder
7.3.1 Naturschutzgebiete
7.3.2 Ökologischer Landbau
7.3.3 Renaturierung
7.4 Ökologischer Ressourcennachschub
7.4.1 Regenerative Energien
7.4.2 Regenerative Rohstoffe

8 Ökonomische Ressourcen
8.1 Funktionsfähigkeit der ökonomischen Systeme
8.2 Pathogenetische Monitoringfelder
8.2.1 Kreditaufnahme und Verschuldung
8.2.2 Konsumtive Ausgaben
8.3 Salutogenetische Monitoringfelder
8.3.1 Investitionen in Wissenschaft
8.3.2 Infrastruktur und Verkehr
8.3.3 Flächenstruktur
8.3.4 Hochwasserschutz
8.3.5 Freizeit- und Wohnqualität
8.3.6 Kulturförderung
8.4 Ökonomischer Ressourcennachschub
8.4.1 Steuerabhängige Einnahmen
8.4.2 Investitionen

TEIL 3 Das Monitoring der soziosystemaren Ressourcen
Kai-Olaf Bastenhorst

9 Soziosystemare Ressourcen
9.1 Funktionsfähigkeit des sozialen Systems
9.2 Pathogenetische Monitoringfelder
9.2.1 Kriminalität
9.2.2 Drogenmissbrauch
9.2.3 Einsamkeit und soziale Isolierung
9.2.4 Individueller Krankheitszustand
9.3 Salutogenetische Monitoringfelder
9.3.1 Individuelle Gesundheit und Ernährung
9.3.2 Gerechtigkeit und Existenzsicherung
9.3.3 Soziale Beziehungen und Solidarität
9.3.4 Partizipation und Demokratisierung
9.4 Ressourcennachschub durch Bildung
9.4.1 Bildung als Investition in den Sozialressourcenaufbau
9.4.2 Schulische und berufliche Bildung
9.4.3 Wissenschaft und Hochschulen
9.4.4 Weiterbildung und lebenslanges Lernen

Literaturverzeichnis
Kapitel 1-6: Das Konzept des Nachhaltigkeitsmonitorings
Kapitel 7: Monitoring der ökologischen Ressourcen
Kapitel 8: Monitoring der ökonomischen Ressourcen
Kapitel 9: Soziosystemare Ressourcen