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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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1. Zeitschriftenausgabe
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Zeitschrift/Zeitung:
Unterricht Biologie
Z-Jahrgang:
28
Z-Heftnummer/-bez.:
294
Themenschwerpunkt:
Mobilitätserziehung
Erscheinungsjahr:
Titelbild:
Kleinbild
Inhaltsverzeichnis :
Rüppell, Georg : Heilige Kuh mit gefährlichen Hörnern – Biologische Betrachtung des Autofahrens (Basisartikel , S. 4–11)
Die Verkehrs- und Mobilitätserziehung ist Teil des Erziehungsauftragsder Schulen. Jahr für Jahr sterben viele Menschen auf bundesdeutschen Straßen. Häufigste Unfallursache ist eine überhöhte Geschwindigkeit. Durch die Erfindung des Rades hat sich menschliche Mobilität innerhalb von nur etwa 200 Jahren von 20 auf über 300 km/h beschleunigt. Der Autor stellt zur Diskussion, inwieweit Rasen ein Grundbedürfnis des Menschen befriedigt, zugleich aber seine stammesgeschichtlich begründeten Fähigkeiten überfordert.

Limbourg, Maria und Reiter, Karl : «Saturday night fever»: Disco-Unfälle – Ursachen und Präventionsmöglichkeiten (Magazin , S. 41–44)
Statistisch betrachtet ist das Autounfallrisiko in der Altersgruppe der 18- bis 20-Jährigen am größten. In 70 % handelt es sich bei den Fahrzeuglenkern um junge Männer. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag steigen die Unfallzahlen – wenn die Jugendlichen im «Saturday night fever» sind. Die Autoren stellen Ansätze und Konzepte zur Erhöhung der Sicherheit junger FahrerInnen vor und geben Anregungen, wie Schule und Unterricht einen Beitrag zur Prävention von «Disco-Unfällen» leisten können.

Kieffer, Eva : Reisegenuss oder Fahrverdruss? (Unterrichtsmodell Primar-/Orientierungsstufe , S. 11–17)
Eine Autofahrt zum Urlaubsort und wieder zurück ist selten ein reines Vergnügen – vor allem nicht für den Fahrer oder die Fahrerin. Zeitdruck, andere Verkehrsteilnehmer, aber auch das Verhalten der Beifahrer setzen den Autofahrer unter Stress. Die SchülerInnen erfragen in Interviews, wie sich Autoreisende eine stressfreie Fahrt vorstellen und was man ändern sollte, um diese Vorstellungen zu erfülllen. In kleinen Versuchen erfahren sie unmittelbar, dass sich Fahrzeuglenker oft zu Recht über störende Beifahrer beklagen.

Rüppell, Gerd : Juristische Realität: was man im Kopf haben sollte, bevor man losfährt (Magazin , S. 45–46)
Wer in sein Auto steigt, macht sich selten Gedanken über die möglichen (versicherungs-) rechtlichen Folgen eines etwaigen Unfalls. Im Falle eines Falles wird man mit diesen Folgen dann urplötzlich und mitunter sehr unsanft konfrontiert. An einem konkreten Beispiel zeigt der Autor auf, was alles auf eine/n UnfallfahrerIn zukommen kann.

Limbourg, Maria und Haase, Ellen : Helm auf beim Farradfahren und Inline-Skaten (Unterrichtsmodell Sekundarstufe I , S. 18–24)
Gerade junge VerkehrsteilnehmerInnen zwischen 10 und 14 Jahren legen täglich weite Strecken auf einem Fahrrad zurück. Dabei verunglücken viele. Ohne Schutzhelm ist die Gefahr von (bleibenden) Hirnverletzungen hoch. Das gilt auch für Unfälle beim Inline-Skaten. Fallbeispiele machen den SchülerInnen bewusst, dass Menschen keine «Airbags» haben. Versuche demonstrieren drastisch, was ohne Helm mit dem Gehirn passieren kann. Die erschwerte Wahrnehmung in der Dämmerung wird in Bezug zum Anhalteweg eines Autos gesetzt. In einem «Unfallgutachten» werden alle Erkenntnisse in eigene Worte gefasst.

Menke, Kristin und Schultze, Ute : Aufgabe pur: Warum sich die Inselfüchse bald «Gute Nacht!» sagen (Serie , S. 47–48)
Der Inselfuchs (Urocyon littoralis) lebt endemisch auf den Channel Islands im Süden Kaliforniens. In dem letzten Jahrzehnt ging die Population jedoch auf wenige Tiere zurück. Aus Steckbriefen verschiedener auf den Inseln vorkommender Tierarten leiten die SchülerInnen Aussagen über die Konkurrenzverhältnisse, über mögliche Ursachen für den Populationsrückgang der Inselfüchse sowie über die Erfolgsaussichten geplanter Gegenmaßnahmen ab.

Wilks, Markus : Von großen und kleinen Unfallopfern (Unterrichtsmodell Sekundarstufe I/II , S. 25–30)
Kollisionen zwischen Auto und Tier sind häufiger, als man gemeinhin annimmt. Amtliche Straßenschilder, die vor Tierunfällen warnen, gibt es nur wenige, dafür aber zahlreiche «Spezialanfertigungen». Die SchülerInnen informieren sich, welche Tiere und wie viele unter die Räder kommen, wie AutofahrerInnen solchen Zusammenstößen vorbeugen können und was nach einem Tierunfall getan werden sollte.

Callauch, Monika : Aufgabe pur: Das Fressverhalten des Blutegels (Serie , S.48–49)
Das Verhalten bei Nahrungssuche und -aufnahme ist dem Blutegel angeboren. Die SchülerInnen identifizieren die verschiedenen Reize, die eine Blutmahlzeit auslösen und schließlich beenden. Auf neuronaler Ebene wird die Funktion bestimmter Nervenzellen und des Transmitters Serotonin beim Nahrungsverhalten des Blutegels analysiert.

Ruppert, Wolfgang : Junge Wilde: Unfallrisiken von Fahranfängern (Unterrichtsmodell Sekundarstufe II , S. 31–40)
Bei jungen Fahranfängern treffen das Anfängerrisiko, das alle Führerscheinneulinge unabhängig vom Alter haben, und das jugendtypische Risikoverhalten zusammen. Empirisch gewonnene Daten sollen das Problembewusstsein der SchülerInnen wissenschaftlich untermauern. Für den Unterricht wurden Arbeitsmaterialien zu den Faktoren Stress, Aggression, Lebensstil (einschließlich Sensation seeking) und Geschlecht zusammengestellt.