User Online: 4 | Timeout: 16:07Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | Verein (VfÖ) | Info | Auswahl | Logout | AAA  Mobil →
BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
Datensätze des Ergebnisses:
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen
1. Aufsatz in Zeitschrift
(Korrektur)Anmerkung zu einem Objekt von BNE-LITERATUR per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!) in den Download Korb (max. 50)!
Verfasser/-in:
 
 
Hauptsachtitel:
Gutes Leben, Bedürfnisse und nachhaltiger Konsum.
Zeitschriftenausgabe (-> Ref.Nr):
Zeitschrift/Zeitung:
Umweltpsychologie
Z-Jahrgang:
14
Z-Heftnummer/-bez.:
2
Themenschwerpunkt:
Nachhaltiger Konsum (Teil 1).
Erscheinungsjahr:
Seite (von-bis):
10-29
Kurzinfo:
Der Beitrag ist eine reflexionsorientierte Klärung grundlegender Begriffe mit Blick auf die nähere Bestimmung und (empirische) Erfassung nachhaltigen Konsums. Diese Klärung geht vom Begriff der Nachhaltigkeit im Verständnis der Vereinten Nationen aus. Zuerst wird gezeigt, welchen Stellenwert die Frage nach dem guten Leben in diesem Nachhaltigkeitsverständnis einnimmt, und diskutiert, von welcher Auffassung des guten Lebens im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit sinnvollerweise auszugehen ist. Es wird dafür argumentiert, vom 'Fähigkeiten-Ansatz', wie ihn z.B. Nussbaum definiert, auszugehen, da dieser Ansatz erlaubt, das gute Leben kultur- und zeitübergreifend zu fassen und das Ziel Nachhaltiger Entwicklung nicht auf das physische Überleben der Menschen zu reduzieren. Anschließend wird gezeigt, wie sich ein solcher Ansatz mit dem Bedürfnisbegriff verbinden lässt und was dabei gewonnen wird. Vor diesem Hintergrund wird ein integriertes System von Begriffen skizziert, das unterscheidet zwischen (a) objektiven Bedürfnissen, (b) subjektiven Wünschen, (c) dem Grad bzw. Umfang, in dem Bedürfnisse befriedigt werden, (d) den Mitteln, die zur Bedürfnisbefriedigung verwendet werden, und (e) den (natürlichen) Ressourcen und Ressourcenleistungen, die dafür genutzt werden. In einem nächsten Schritt wird gefragt, wie dieses Begriffssystem auf Konsum übertragen werden kann, wenn Konsum als die Inanspruchnahme von Gütern zur Befriedigung objektiver Bedürfnisse und subjektiver Wünsche verstanden wird. Da es fruchtbar scheint, im Kontext nachhaltigen Konsums so vorzugehen, werden zum Schluss die Fragen formuliert, die auf dem Weg zu einem entsprechend ausgearbeiteten integrierten Ansatz nun anstehen.