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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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1. Urheberwerk
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Urheber:
Urheber Kürzel:
Hauptsachtitel:
Selbstständig lernen: Bildung stärkt Zivilgesellschaft.
Untertitel/Zusätze:
Sechs Empfehlungen der Bildungskommission der Heinrich-Böll-Stiftung.
Erscheinungsort:
Weinheim
 
Basel
Erscheinungsjahr:
ISBN:
9783407321213
 
340732121X
Aufsätze:
Kurzinfo:
Die Bildungskommission der Heinrich-Böll-Stiftung hat sechs Empfehlungen erarbeitet, mit denen sie die festgefahrene Diskussion über die Formen und Inhalte der schulischen Bildung wieder in Gang bringen will.
Die rapiden Veränderungen, denen Wirtschaft und Gesellschaft unterliegen, erhöhen die Bedeutung der Bildung und der sie vermittelnden Einrichtungen. Gleichzeitig haben verschiedene Studien in den vergangenen Jahren den Reformbedarf des deutschen Bildungssystems mehr als deutlich gemacht. Gemessen an diesen Anforderungen einer notwendigen Modernisierung ist der Fortschritt aber eher bescheiden. Woran liegt das?
Die Bildungskommission der Heinrich-Böll-Stiftung hat sechs Empfehlungen erarbeitet, mit denen sie die festgefahrene Diskussion über die Formen und Inhalte der schulischen Bildung wieder in Gang bringen will. Und sie zeigt uns, wie wir gemeinsam unserer Verantwortung für die Zukunft der kommenden Generationen gerecht werden können.
Stimmen zum Buch:
"Die Empfehlungen spannen den Bogen von Fragen der Bildungsfinanzierung bis hin zu Lernkonzepten, die sich eine zukunftsfähige Schule zu Eigen machen sollte. Sie mischen Vertrautes aus der immer währenden Reformdebatte mit Neuem. Und: Sie sind gut geschrieben, knapp gehalten und also lesbar. Auch die, die sich mit dem einen oder dem anderen Vorschlag nicht anfreunden können, werden sich provoziert fühlen, herausgefordert zum Weiterdenken und gezwungen, das vorgelegte Argumentationsniveau nicht zu unterbieten - zumindest nicht allzu sehr!"
Prof. Dr. Klaus Klemm, Uni Essen
"Auf drei Empfehlungen sei besonders hingewiesen, die Beispiele für verantwortungsvolle Diskurse sein können. Die Empfehlung zur Chancengleichheit diagnostiziert als zentrale Herausforderung des deutschen Schulsystems den Umgang mit Heterogenität und klärt in wünschenswerter Weise, wo Gleichheit notwendig und Ungleichheit wünschenswert ist. Damit wird eine Grundlage gelegt, rationaler als bisher, auch über Strukturfragen zu sprechen. Das institutionelle Gegenstück dieser Empfehlung ist die Veröffentlichung zur Autonomie von Schule in der Wissensgesellschaft. Diese Empfehlung plädiert mit guten Gründen für eine Verlagerung von Verantwortung auf die jeweils operative Ebene und wirbt für die Entwicklung eines Ethos der Verantwortung bei allen an der Schule Beteiligten. Beide Empfehlungen schließen an sich vollziehende Entwicklungen an und vermeiden, das System zu überfordern. In der Beschränkung liegt auch die Stärke der jüngsten Empfehlung zum Verhältnis von Schule und Migration. Die Empfehlung weist ohne Häme auf die schwer wiegenden Versäumnisse der Bundesrepublik in der Migrationspolitik hin und konzentriert sich insbesondere auf die Vermittlung der sprachlichen Voraussetzungen zur Integration, ohne die Multikulturalität moderner Gesellschaften aus dem Blick zu verlieren. Auch diese Empfehlung verbindet Verantwortung und Realismus, auch wenn Visionen noch sichtbar bleiben."
Prof. Dr. Drs. h. c. Jürgen Baumert, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
Inhaltsverzeichnis :
Inhaltsverzeichnis
Die Bildungskommission der Heinrich-Böll-Stiftung
Vorwort
Einleitung
Empfehlung 1: Bildungsfinanzierung in der Wissensgesellschaft
Zusammenfassung
1. Bildungsfinanzierung und Bildungsreform in der Wissensgesellschaft
2. Wissensgesellschaft
3. Zivilgesellschaft
4. Wertprämissen der Bildungsfinanzierung in der Wissensgesellschaft
5. Grundstrukturen der Bildungsfinanzierung in der Wissensgesellschaft
5.1 Höhe der Bildungsaufwendungen
5.2 Kostenteilung
5.3 Öffentliche Bildungsfinanzierung als Fundament
des Rechts auf Bildung
5.4 Individualisierung der öffentlichen Bildungsfinanzierung
5.5 Finanzierung des Lebensunterhalts
5.6 Stärkung des lebenslangen Lernens
6. Instrumente einer reformierten Bildungsfinanzierung
6.1 Effektivierung des Mitteleinsatzes
6.2 Entmischung der föderalen Mischfinanzierungen
6.3 System von Bildungssparen, Bildungskonten, Bildungsgutscheinen
6.4 Aktivierende Instrumente
7. Einstiegsmaßnahmen
7.1 Erhöhung der Mittel in den öffentlichen Haushalten
7.2 Einführung von Gutscheinmodellen in
Kindertagesstätten und Schulen
7.3 Hochschulen: Studienkonten, Bildungskredit und
Strukturreform der Ausbildungsförderung
6 Inhaltsverzeichnis
7.4 Weiterbildung: Steuererleichterungen, Bildungsgutscheine
und Einstieg ins Bildungssparen insbesondere in der
beruflichen Weiterbildung
Literatur
Empfehlung 2: Chancengleichheit oder Umgang
mit Gleichheit und Differenz. Förderung eines jeden Menschen
als Aufgabe des Bildungssystems
Zusammenfassung
1. Einleitung: Ungleiche Bildungschancen
1.1 Empirische Befunde
1.2 Der politische Gebrauch des Begriffes Chancengleichheit
1.3 Begabungstheorien
1.4 Benachteiligungen
1.5 Soziale Herkunft und Schulerfolg in anderen Schulsystemen
2. Gesellschaftspolitische Ziele und gesellschaftliche Entwicklungen
3. Normative Grundlagen der Bildungseinrichtungen:
Förderung jedes einzelnen Menschen
3.1 Entfaltung der Persönlichkeit – Anerkennung von
Individualität, Vielfalt und Differenz
3.2 Gleichheitsgrundsatz
3.3 Zur Verwirklichung der Normen
4. Elf Vorschläge zur Förderung von Menschen in ihrer Vielfalt
4.1 Ein gemeinsames schulisches Fundament durch ein Kerncurriculum
4.2 Vielfalt anregen und fördern – Lernangebote und Lernarrangements
4.3 Unterschiedliche Wege
4.4 Aufbau eines Bildungsberatungssystems
4.5 Kooperation mit Eltern
4.6 Überwindung geschlechtsspezifischer Benachteiligungen,
Förderung von Mädchen und Jungen
4.7 Förderung sozial Benachteiligter
4.8 Frühkindliche Erziehung und Bildung
4.9 Weiterbildung
4.10 Bildungseinrichtungen als kultureller Mittelpunkt,
als Lern- und Kompetenzzentrum der Region
4.11 Rollenverständnis und Befähigung des pädagogischen Personals
5. Ausblick
Literatur
Inhaltsverzeichnis 7
Empfehlung 3: Autonomie von Schule in der Wissensgesellschaft.
Verantwortung in der Zivilgesellschaft
Zusammenfassung
1. Ausgangslage
2. Impulse zur Wiederbelebung der Autonomie-Debatte.
Begründungen und Erwartungen
2.1 Autonome Bildungseinrichtungen und Zivilgesellschaft
2.2 Autonome Bildungseinrichtungen in der Wissensgesellschaft
2.3 Zielsetzungen für die Neuorganisation
staatlicher Steuerung der Schule
3. Neuorganisation staatlicher Steuerung – Schulen gestalten sich selbst.
Szenarien einer möglichen Entwicklung
3.1 Neugestaltung im Verhältnis von Schule und Staat,
Verhältnis zum gesellschaftlichen Umfeld
3.2 Szenario: Eine Schule gestaltet ihren Freiraum
4. Ausblick
Anhang
Ingo Richter/Sybille Volkholz: Bildungsvertrag zur Gestaltung
des Rechtsverhältnisses zwischen Schule und Eltern bzw.
Schülerinnen und Schülern
Reinhard Kahl: Selbstständigkeit und Verantwortung. Wie in Skandinavien
Schulen in Freiheit versetzt und zu Leistungen stimuliert werden
Empfehlung 4: Professionalität und Ethos.
Plädoyer für eine grundlegende Reform des Lehrerberufs
Zusammenfassung
1. Reformbedarf der Schule
2. Die Profession von Lehrpersonen
2.1 Ausgangslage
2.2 Neubestimmung der Aufgaben
2.3 Zusammensetzung des Personals
2.4 Autonomie der Schule und Kooperation
2.5 Kooperation mit Eltern
2.6 Kooperation mit dem regionalen Umfeld
2.7 Berufsethos
3. Rahmenbedingungen der Berufsausübung
3.1 Arbeitsort Schule
3.2 Laufbahn
8 Inhaltsverzeichnis
3.3 Unterstützungssysteme und Fortbildung
4. Schulleitung
5. Rekrutierung und Ausbildung
5.1 Rekrutierung
5.2 Ausbildung
5.3 Vorbereitungsdienst und Berufseingangsphase
6. Schlussbemerkung
Literatur
Empfehlung 5: Lernkonzepte für eine zukunftsfähige Schule.
Von Schlüsselkompetenzen zum Curriculum
Zusammenfassende Thesen
1. Die übergeordneten Ziele der Bildung
2. Funktionen der Schule
3. Kritik an der heutigen Schule
3.1 Lebensferner Schulalltag
3.2 Unproduktive Lernprozesse
4. Drei Kriterien für die Auswahl von Bildungsinhalten
5. Voraussetzungen für den Kompetenzerwerb
5.1 Motivation als wichtigste Ressource für das Lernen
5.2 Neue Lernarrangements
5.3 Situiertes Lernen
5.4 Veränderte Rolle der Lehrpersonen
6. Übergreifende Bildungsziele und Kompetenzerwerb
6.1 Maximen, Geltungsansprüche und der Kompetenzbegriff
6.2 Schlüsselkompetenzen, übergreifende Bildungsziele
und Bildungsstandards
6.3 Schlüsselkompetenzen und ihre Funktion
für die individuelle Bildung
6.4 Von Fächern zu Domänen
7. Zukunftsfeste Inhalte und Wissensformen
7.1 Das Wissenschafts- und Technikdelphi
7.2 Das Wissens- und Bildungsdelphi .
8. Kerncurriculum .
8.1 Vom überfüllten Lehrplan zum zeitlich begrenzten Kerncurriculum
8.2 Lehrerbildung
8.3 Kompetenzen und Domänen
8.4 Lernpsychologische, gesellschaftliche
und politische Kontextualisierung
9. Kerncurriculum, Wahlpflicht- und Wahlbereich
10. Die lebensnahe Schule
10.1 Schule als Lebenswelt: die Ganztagsschule .
10.2 Öffnung der Schule
11. Schlussbemerkung
Literatur
Empfehlung 6: Schule und Migration
Zusammenfassung
Vorbemerkung
1. Ausgangslage
1.1 Normative Grundlagen der Empfehlung –
Der Wandel der öffentlichen Sozialisationsnormen
1.2 Integrationskonzepte – Umgang mit Zuwanderung
im internationalen Vergleich
1.3 Population und Heterogenität der Kinder mit
Migrationshintergrund
1.4 Bildungssituation von Migrantenkindern
2. Bildungseinrichtungen und Integration: Bestandsaufnahme,
Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Modellen
2.1 Vorschulische Bildung und Migration
2.2 Curriculum und Schulbuch-Gestaltung
2.3 Schulkultur, Diversität und Integration
2.4 Die Schule als Community Center: Kommunikation und
Kooperation mit Eltern und außerschulischen Partnern
2.5 Spracherwerb
3. Reformempfehlungen
3.1 Umgang mit Heterogenität/Diversität
3.2 Vorschulische Bildung und Migration
3.3 Schulische Bildung und Migration
3.4 Spracherwerb
3.5 Personalentwicklung
4. Schlussbemerkung
Literatur
Kurzbiografien der Mitglieder der Bildungskommission
Original-Quelle (URL):
Datum des Zugriffs:
19.07.2012