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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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Urheber:
Urheber Kürzel:
Hauptsachtitel:
Renewables in a Box Next Generation.
Untertitel/Zusätze:
Erlebniswelt Erneuerbare Energien: powerado.
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsjahr:
ISBN:
-
Titelbild:
Kleinbild
Kurzinfo:
Einleitung:

Erneuerbare Energien sind unerschöpflich! Sie verursachen keinen Klimawandel und kommen in jedem Land natürlich vor. Sie sind Energiequellen, die nicht aufzubrauchen sind, weil sie immer wieder neu entstehen. Die Energie vom Wind, vom Wasser, von der Sonne, aus der Biomasse und die Erdwärme ist Erneuerbare Energie. Jetzt müssen wir sie nur noch benutzen! Das Forschungsvorhaben powerado Die „Renewables in a Box Next Generation″ sind Teil des Forschungsvorhabens „Erlebniswelt Erneuerbare Energien: powerado″, mit dem Ziel, die wirksame Kommunikation zur Förderung von Erneuerbaren Energien bei Kindern und Jugendlichen zu erforschen. Hierzu werden von unterschiedlichen Instituten und Agenturen Module für verschiedene Altersstufen und Multiplikator/innen zur Kommunikation von Erneuerbaren Energien entwickelt. Das Forschungsprojekt zielt deshalb auf verschiedene Möglichkeiten zur Behebung von Defiziten, indem vielfältige Materialien unterschiedlicher Art zum Erleben, Erlernen und Lehren von Erneuerbaren Energien kreiert werden. Informationen zu den anderen Modulen erhalten Sie auf der Internetseite www.powerado.de. Erneuerbare Energien für Kinder in der Jugendfreizeit – wozu das? Das Ziel der Box Next Generation ist, bei den Kindern Interesse an Erneuerbaren Energien und Energieversorgung zu wecken und Material so zusammenzustellen, dass es für Erzieher/innen im Alltag ohne großen Zusatzaufwand anwendbar ist. Die Zielgruppe sind Kinder zwischen neun und zwölf Jahren im Hort oder anderen Freizeiteinrichtungen wie Ferienfreizeiten. Lernen in Jugendfreizeiteinrichtungen ist meist non formales oder informelles Lernen. „Informelles Lernen findet außerhalb von Institutionen statt, die sich zentral und intentional mit Lernen beschäftigen. An diesen nichtinstitutionellen Orten bleibt Lernen im Hintergrund, es gelangt nicht permanent in den Fokus der Aufmerksamkeit.″ (Höge 2003, S. 66ff) Das hat mehrere Vorteile. So können „durch erlebnisorientierte Bildungsarbeit an Lernorten außerhalb traditioneller Bildungseinrichtungen (…) vor allem lernungewohnte Menschen leichter erreicht und für die Beschäftigung mit Themen und Inhalten (...) motiviert werden. Lernbarrieren werden hier schneller abgebaut als z. B. in der Schule, und auch bei Lernungewohnten können nachhaltige Interessen geweckt werden.″ (Westkamp 2005, S. 95f) Außerdem führt „die Pluralisierung der Lernorte (…) nicht nur dazu, dass das Lernen die bisherigen segregierten schulischen oder institutionellen Lernorte verlässt, sondern das Lernen dringt in neue Felder (das sog. soziale Umfeld) ein, bzw. bedient sich über Transfers der dort erworbenen Kompetenzen″ (Kirchhöfer 2005, S. 125). Daher ist es naheliegend, die positive Kommunikation der Erneuerbaren Energien an Kinder und Jugendliche auch aus der Schule in die Freizeit zu verlegen. Erneuerbare Energien und Klimaschutz sind in den Medien immer häufiger präsent. Die Kinder kommen mit diesen Themen im Elternhaus und durch das Fernsehen in Kontakt, während sie im Schulunterricht oft nichts oder nur wenig dazu hören. Daher ist es eines der Anliegen von powerado, Klimaschutzmaßnahmen wie Nutzung Erneuerbarer Energien für Erzieher/innen möglichst gut aufbereitet in die Einrichtungen zu bringen. Beispiele aus Norwegen und anderen Ländern haben gezeigt, dass Einstellungen zu Erneuerbaren Energien bzw. zum bewussten Umgang mit Energie durch Humor und Aktion sowie eine positive „Vermarktung″ mittels Ferienfreizeiten, Fernsehen, Veranstaltungen und Materialien auch schon im Grundschulalter erfolgen können (Lindseth 2004). Für Erwachsene wird der Klimawandel auch durch eigene Erfahrungen sichtbar, denn dass Wettergeschehen ihrer Kindheit unterschied sich deutlich von dem heutigen. Für Kinder ist das nicht fassbar. Dass sie nicht Schlittenfahren können, ist für sie normal. Sie werden über andere Auswirkungen erreicht, wie durch das Aussterben der Eisbären in Zeiten von „Knut″ und „Flocke″ als populäre Maskottchen und durch Meldungen von Unwettern und Stürmen wie Kyrill im Januar 2007. Eine verantwortungsbewusste Vermittlung des Problems an Kinder muss ihnen Handlungsoptionen erschließen, damit sie von den auf sie einstürmenden Informationen nicht überfordert werden und vor den wichtigen Aufgaben, die vor ihnen liegen, nicht resignieren. Mit der Box Next Generation wird daher ein spielerischer Umgang mit dem Problem ausprobiert, Standortfaktoren für Erneuerbare Energien werden überlegt und Klimaschutzmaßnahmen somit positiv und anschaulich kommuniziert. Die Kinder sollen Lust bekommen, sich mit Instrumenten des Klimaschutzes auseinanderzusetzen. Spaß und Erleben reichen nicht aus, um Kinder und Jugendliche handlungsfähig zu machen. Das kann nur ein Anfang sein. Gisbert (2003, S. 78ff) betont in ihrem Beitrag „Wie Kinder lernen″ die Notwendigkeit der Metakognition, die Einbindung des Gelernten in Kontexte des täglichen Lebens. So sollten Erneuerbare Energien nicht als reines Freizeitvergnügen gesehen werden, sondern als Möglichkeit der Lösung eines dringenden Problems unserer Zeit. In der Box Next Generation wird zum Beispiel durch die Einbeziehung des Themas Energiesparen auf den Alltag der Kinder eingegangen. Die weitere Umsetzung und der immer wiederkehrende Bezug zu vielen Aspekten des täglichen Lebens ist allerdings Sache der Erzieherinnen und Erzieher, die täglich mit den Kindern zusammen sind. Diese werden mit der Box Next Generation angeregt, sich mit dem Thema Energie zu befassen und können durch die einfachen und spielerischen Zugänge eventuell vorhandene Hemmungen überwinden. Somit werden sie sensibilisiert und in die Lage versetzt, Energiethemen mit ihrer Arbeit zu verknüpfen. Die Box ersetzt dabei nicht die konzeptionelle Arbeit der Erzieher/ innen und/oder Sozialarbeiter/innen, sondern unterstützt sie nur. Die Box Next Generation steht im Kontext der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und verfolgt somit das Ziel, Gestaltungskompetenz zu vermitteln und das Thema Energie in möglichst allen Dimensionen der Nachhaltigkeit zu bearbeiten.
Materialien Renewables in a Box Next Generation .......
Inhaltsverzeichnis :
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Projektbeschreibung
Windenergie
Wasserkraft
Bioenergie
Sonnenenergie
Erdwärme
Energiesparen
Fossile Energie
Eneuerbare Energien
Quizfragen und Lösungen
3 Energiewissenskarten
5 Anhang
Original-Quelle (URL):
Datum des Zugriffs:
18.04.2012