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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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Verfasser/-in:
Hauptsachtitel:
Interkulturelle Erziehung und Bildung.
Untertitel/Zusätze:
Wertorientierungen im Alltag.
Erscheinungsort:
Wiesbaden
Erscheinungsjahr:
ISBN:
3810021385
Kurzinfo:
Wolfgang Nieke nimmt in der dritten Auflage des Bandes die aktuelle Diskussion über Kulturalismus, Rassismus und Fundamentalismus auf. Er untersucht die Bemühungen um interkulturelle Erziehung und die Bildungsantworten auf die Herausforderungen einer multikulturell gewordenen Gesellschaft, die in Deutschland von vielen noch nicht akzeptiert wird. Besonders problematisch sind kulturbedingte Wertkonflikte im Alltag, auf deren Bewältigung in Erziehung und Bildung vorbereitet werden muss. Der Autor bietet einen Überblick über mögliche Wege und erläutert sie beispielhaft für die Situation der Schule.

Interkulturelle Erziehung und Bildung als Antwort auf die Anforderungen der multikulturellen Gesellschaft - Zur Entstehung der Konzepte Interkultureller Erziehung und Bildung in Deutschland - Interkulturelle Erziehung als Antwort auf die als dauerhaft zu akzeptierende multikulturelle Gesellschaft: Begegnung und Konflikt - Kulturkonflikte - Zum Kulturbegriff im Kontext Interkultureller Erziehung und Bildung - Konflikt und Konkurrenz der Kulturen - Kampf der Kulturen: Universalismus oder Kulturrelativismus? - Feindbilder - Zum Deutungsmuster des Ausländers als Zuwanderer - Der Zuwanderer als Fremder und als Konkurrent - Vier Formen des Umgangs mit Zuwanderern - Multikulturelle Gesellschaft als Kampfbegriff - Trotzdem multikulturelle Gesellschaft als Zielvorstellung? - Ethnozentrismus und Eurozentrismus - Agnostischer Kulturrelativismus: aufgeklärter Eurozentrismus - Multiversum der Kulturen - Vorbereitung von Majorität und Minoritäten auf ein vernünftiges Zusammenleben in der dauerhaft multikulturellen Gesellschaft als politische und pädagogische Aufgabe - Alle Kulturen sind gleichwertig: das Problem des Wertrelativismus - Wege aus dem agnostizistischen Kulturrelativismus - Konventionalismus: Menschenrechte als Basis - Anthropologischer Universalismus: transkulturelle Invarianzen (Verlagsinfo)
Inhaltsverzeichnis :
Vorwort zur dritten Auflage 9
1. Einleitung 11
2. Konzepte Interkultureller Erziehung und Bildung 13
2.1 Zur Entstehung der Konzepte Interkultureller Erziehung und Bildung in Deutschland 13
2.1.1 Sechs Phasen der Entwicklung in der Konzeptualisierung von "Ausländerpädagogik" und "Interkultureller Erziehung" in Deutschland 13
2.1.2 Ausdifferenzierungen 21
2.1.2.1 Auftauchen des Begriffs, Übernahme aus der internationalen Diskussion 22
2.1.2.2 Interkulturelle Erziehung und Förderung von Zweisprachigkeit 22
2.1.2.3 Interkulturelle Erziehung als Community education 24
2.1.2.4 Interkulturelle Erziehung in Abgrenzung zu multikultureller Erziehung, antirassistischer Erziehung, interkultureller Kommunikation 25
2.1.2.5 Interkulturelle Bildung 31
2.1.2.6 Kritik an der Interkulturellen Erziehung: Kulturalismus versus sozio-ökonomischer Reduktionismus 32
2.2 Zwei Grundrichtungen Interkultureller Erziehung und Bildung: Begegnung und Konflikt 34
3. Klärungen: Theoretische Fundierung von Interkultureller Erziehung und Bildung sowie ein Systemarisierungsvorschlag 37
3.1 Zum Kulturbegriff im Kontext Interkultureller Erziehung und Bildung: Kultur oder Lebenswelt? 37
3.1.1 Kultur oder Ethniel 38
3.1.2 Sechs Bedeutungsfelder des Kulturbegriffs 41
3.1.3 Versuch einer heuristischen Definition 46
3.1.4 Konflikt und Konkurrenz der Kulturen 65
3.2 Vorschlag für ein integratives Konzept Interkultureller Erziehung Bildung 69
3.2.1 Interkulturelle Erziehung und Bildung als Komponente von Allgemeiner Pädagogik und von Allgemeinbildung 69
3.2.2 Der Versuch: Integration und Weiterführung bestehender Ansätze... 70
3.2.3 Interkulturelle Erziehung und Bildung als Aufbau interkultureller Handlungskompetenz 71
3.2.4 Interkulturelle Erziehung aus der Perspektive der Betroffenen 72
3.2.5 Zehn Ziele Interkultureller Erziehung und Bildung 73
3.2.6 Realisierung Interkultureller Erziehung und Bildung durch Subsumtion unter bestehende Zielsetzungen: Erziehung zu Frieden und Toleranz? 90
3.2.7 Immigrationsorientierte und emigrationsorientierte Interkulturelle Erziehung und Bildung 96
3.3 Interkulturelle Erziehung und Bildung in der Schule 98
3.3.1 Möglichkeiten der Institutionalisierung 99
3.3.2 Die Empfehlung der Kultusministerkonferenz Interkulturelle Bildung und Erziehung in der Schule vom 25. 10. 1996 105
3.3.3 Realisierungsmöglichkeiten im Unterricht 107
3.3.4 Interkulturelle Erziehung und Bildung als spezifische Förderung der Minoritäten 112
3.3.5 Interkulturelle Erziehung und Bildung im Fremdsprachenunterricht: Aufbau von interkultureller Kompetenz.. 118
4. Wertkonflikte 121
4.1 Kampf der Kulturen: Universalismus oder Kulturrelativismus? 121
4.1.1 Feindbilder 121
4.1.2 Zum Deutungsmuster des Ausländers als Zuwanderer 122
4.1.3 Der Zuwanderer als Fremder und als Konkurrent 123
4.1.4 Vier Formen des Umgangs mit Zuwanderern 128
4.1.5 Multikulturelle Gesellschaft als Kampfbegriff. 133
4.1.6 Trotzdem multikulturelle Gesellschaft als Zielvorstellung? 139
4.1.6.1 Zwei Stufen des Zielkonzepts multikultureller Gesellschaft 140
4.1.6.2 Unvermeidlichkeit der Entwicklung 141
4.2 Ethnozentrismus und Eurozentrismus 143
4.2.1 Agnostistischer Kulturrelativismus-aufgeklärter Eurozentrismus 145
4.2.2 Multiversum der Kulturen 148
4.2.3 Vorbereitung von Majorität und Minoritäten auf ein vernünftiges Zusammenleben in der dauerhaft multikulturellen Gesellschaft als politische und pädagogische Aufgabe 152
4.2.4 "A lle Kulturen sind gleichwertig" - das Problem des Wertrelativismus 157
4.3 Wege aus dem agnostizistischen Kulturrelativismus 165
4.3.1 Konventionalismus: Menschenrechte als Basis 166
4.3.2 Anthropologischer Universalismus: transkulturelle Invarianzen.... 171
4.3.3 Materialer Evolutionismus: Fortschritt 178
4.3.4 Ethischer Evolutionismus: Fortschritt der Menschlichkeit 184
4.3.5 Funktionalismus 188
4.3.6 Ethischer Universalismus 195
4.3.6.1 Evolutionärer Universalismus 195
4.3.6.2 Ethik der planetaren und gattungsgeschichtlichen Verantwortung.... 199
4.3.6.3 Diskursethik 201
4.4 Versuch einer Weiterführung: Ethik der Verständigung bei interkulturellen Konflikten 206
4.4.1 Diskurse im Alltag und ihre impliziten Voraussetzungen 206
4.4.2 Die Ethik des Diskurses von Karl-Otto Apel 209
4.4.3 Hinweise zur praktischen Realisierung von Diskursen 220
4.4.4 Inhaltliche Grundannahmen als Voraussetzungen einer Ethik des Diskurses und der Verdacht, sie könnten eurozentrisch sein 225
4.4.5 Erweiterung der Diskursethik zur Ermöglichung interkultureller Diskurse 229
4.4.6 Notwendigkeit und Möglichkeit virtueller Diskurse 234
4.4.7 Perspektive: aufgeklärter Eurozentrismus 236
4.4.8 Vernünftiger Umgang mit Konflikten: situative Begrenzung von Geltungen 238
4.5 Virtuelle interkulturelle Diskurse zur Klärung von kulturbedingten Konflikten im pädagogischen Alltag 240
4.5.1 Analyse und Aufklärung von Konflikten 242
4.5.2 Diskurse zum vernünftigen Umgang mit kulturbedingten Konflikten 244
4.5.3 Schritte auf dem Weg zum vernünftigen Umgang mit kulturbedingten Konflikten 245
Literaturverzeichnis 253