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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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Verfasser/-in:
Hauptsachtitel:
Eine kleine Geschichte des Naturgesetzbegriffs.
Untertitel/Zusätze:
Die Gesetze der Natur und die Handlungen des Menschen.
Erscheinungsort:
Frankfurt a.M.
Erscheinungsjahr:
ISBN:
9783518294642
 
3518294644
Titelbild:
Kleinbild
Kurzinfo:
Klappentext

Von Determinismus und Freiheit war in den letzten Jahren viel die Rede. In Auseinandersetzung mit der Hirnforschung musste vor allem die Philosophie häufig an differenzierte Auffassungen zu menschlicher Freiheit erinnern, die das abendländische Denken hervorgebracht hat. Gleiches ist für die vermeintlich determinierten Ereignisse in der Natur zu leisten. Denn was es bedeuten soll, dass in der Natur alles festgelegt ist, versteht nur, wer sich vor Augen führt, wie Naturgesetzlichkeit in der Entwicklung von Philosophie und Wissenschaft begriffen wurde. Michael Hampe hat eine kurze Geschichte des Naturgesetzbegriffs von der Antike bis zur Gegenwart geschrieben. Sie zeigt, daß es nie nur ein einziges einheitliches und "reines" Verständnis der Naturnotwendigkeiten gegeben hat, sondern immer auch theologische, juristische und moralische Ideen unser Naturverständnis geprägt haben und bis heute bestimmen.
Inhaltsverzeichnis :
Einleitung
Erstes Kapitel: Die Relevanz des Gesetzesbegriffs
1. Erzählen, Bewerten, Beschreiben
2. Gesetzgebung und Entwicklung von Gesetzmäßigkeiten
3. »Gesetz« als Grundbegriff des europäischen Denkens über die Natur
Zweites Kapitel: Begriffsgeschichtliche Anmerkungen zur vormodernen Verwendung von »Gesetz«
4. Haben Begriffsdefinitionen einen Sinn?
5. Natur und Gesetz als Kontrast
6. Ordnung bei Piaton und Aristoteles
7. Stoa und Atomismus
Drittes Kapitel: Der Gesetzesbegriff in der Neuzeit
8. Die neue Astronomie und die Anknüpfung an den antiken Atomismus
9. Zum Kontrast von auferlegter und immanenter Gesetzmäßigkeit: Von Leibniz zu Peirce
10. Die Idee eines individuellen Gesetzes: Spinoza und die
Folgen
11. Ungesetzlichkeit des menschlichen Handelns: Gesetz und Begründung bei Donald Davidson
12. Genesis, Geltung und Selbstorganisation
Viertes Kapitel: Erkenntniseinstellungen in der Wissenschaftstheorie des Naturgesetzes und die Bedeutung des Pragmatismus
13. Der Begriff der Erkenntniseinstellung
14. Wissenschaftstheoretische Grundpositionen der Theorie der Naturgesetzlichkeit im 20. Jahrhundert
15. Gesetze als Regeln der Erfahrungserzeugung bei Dewey
16. Methodologie und Wissenschaftstheorie gescannt
Fünftes Kapitel: Das Experiment als beteiligte Beobachtung
17. Nomologische Experimente
18. Begriffe als Unterscheidungsgewohnheiten
19. Ein Fallbeispiel
Sechstes Kapitel: Gesetz und Freiheit
Nachwort
Literaturverzeichnis
Sachregister
Namenregister