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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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Urheber:
zus. bet. Pers.:
Hauptsachtitel:
Stadtentwicklung in Heidelberg.
Untertitel/Zusätze:
46 Diskussionsbeiträge zur Heidelberger Stadtentwicklung.
Erscheinungsort:
Heidelberg
Erscheinungsjahr:
ISBN:
-
Kurzinfo:
Quelle: http://vorort.bund.net/heidelberg/

Diskussionsbeitrag "Stadtentwicklung in Heidelberg"

Der BUND Heidelberg übergibt dem Gemeinderat Anregungen zur Stadtentwicklung Der BUND Heidelberg veröffentlicht 46 Diskussionsbeiträge zur Heidelberger Stadtentwicklung und stellt seine Thesen der Öffentlichkeit vor. Im Mittelpunkt der Veröffentlichung stehen die Bürgerinnen und Bürger Heidelbergs, die nach Meinung des BUND mehr in Entscheidungen einbezogen werden müssen. Dabei ginge es um Themen, die unsere Zukunft entscheidend beeinflussen, wie Klimaschutz, Artenschutz und Gerechtigkeit. "Der gerade zum Wort des Jahres gekürte Begriff Wutbürger trifft die Befindlichkeit vieler Menschen nicht" so Stephan Pucher vom BUND. "Vielmehr ginge es den Bürgern darum, dass unsere Gesellschaft wählen müsse, entweder die Lebensqualität unserer Erde und unserer Stadt zu erhalten oder diese Qualität gegen ungebremstes Wirtschaftswachstum, Konsumgüter und Geld einzutauschen. Hier entscheiden sich mittlerweile immer mehr Bürger für mehr Lebensqualität und gegen die Großprojekte und Vorhaben von Investoren oder der öffentlichen Hand. Wut entstünde erst dann, wenn diese Bedürfnisse missachtet würden." Nach Ansicht des BUND benötigt die Stadt Heidelberg weder eine Ausdehnung auf die Freiflächen im Außenbereich, noch eine Verdichtung im Innenbereich. Die Konversionsflächen der Bahnstadt und der amerikanischen Militärgelände böten genügend Entwicklungspotential für die nächsten Jahrzehnte. Um die Freiflächen im Innenbereich zu schützen schlägt der BUND vor, die Aufbaupläne aus den 50er Jahren durch qualifizierte Bebauungspläne zu ersetzen oder ggf. auch Erhaltungssatzungen nach dem Vorbild der Weststadt für andere Stadtteile zu verabschieden. Im Außenbereich liegen die Entwicklungschancen, die der BUND sieht, vor allem in der Beibehaltung der landwirtschaftlichen Nutzungen zur regionalen Versorgung, der Entwicklung der Gärten und der Vernetzung von Biotopen, über die Gemeindegrenzen hinweg. Hier kann sich der BUND auch eine ökologische Flurbereinigung vorstellen, deren Ziel es ist, z.B. durch Grenzregelungen Biotope besser zu schützen und Gärten besser nutzbar zu machen. Des weiteren schlägt der BUND vor, die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen, die in der Folge von Eingriffen in das Landschaftsbild oder den Naturhaushalt umgesetzt werden müssen, durch ein öffentliches Kataster für alle Bürger einsehbar zu machen. Hier schließt sich der Kreis, denn nur so können die Bürgerinnen und Bürger Heidelbergs auch wirklich nachvollziehen, was in der Stadt geschieht und ob beschlossene Maßnahmen auch umgesetzt werden.
Inhaltsverzeichnis :
Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Städtebau: Problemfelder und Handlungsempfehlungen
2.1. Stadtplanung
2.1.1. Stadtentwicklungsplanung umsetzen
2.1.2. Kommunale Planungshoheit ausüben
2.1.3. Bürgerinnen und Bürger wirken mit
2.2. Innenentwicklung
2.2.1. Wohnraum schaffen statt Gewerbeflächen erschließen
2.2.2. Wohnflächenzuwachs aufhalten
2.2.3. Grünflächen bewahren
2.2.4. Gebäude begrünen
2.2.5. Energie sparen
2.3. Außenentwicklung
2.3.1. Gärten entwickeln
2.3.2. Siedlungsränder sichern
2.3.3. Baudruck ausschalten
2.4. Konversionsflächen
2.4.1. Siedlungen der Amerikaner
2.4.2. Bahnstadt

3. Auflistung der BUND-Handlungsempfehlungen

4. Grafische Darstellung der in der BUND-Position 30 dargestellten Themen
Original-Quelle (URL):
Datum des Zugriffs:
04.03.2011