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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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1. Urheberwerk
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Urheber:
Urheber Kürzel:
Hauptsachtitel:
Hauptgutachten 2007 des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen "Welt im Wandel - Sicherheitsrisiko Klimawandel" und Stellungnahme der Bundesregierung.
Erscheinungsort:
Berlin
 
Heidelberg
Erscheinungsjahr:
ISBN:
9783540732471
Kurzinfo:
Quelle: http://www.agenda21-treffpunkt.de/lexikon/WBGU.htm

Kurzinfo:

Ohne entschiedenes Gegensteuern wird die Klimaerwärmung und ihre Folgen die Anpassungsfähigkeit vieler Staaten überfordern, so die Prognose des WBGU. In der Folge ist in einigen Weltregionen mit Destabilisierung und wachsenden Konflikten in einem Ausmaß und in einer Komplexität zu rechnen, dass klassische Sicherheitspolitik überfodert sein wird. Präventiv hinzukommen müssen Klimaschutzpolitik gepaart mit Anpassungsstrategien an die Folgen der globalen Erwärmung. Mangelnder Zugang zu sauberem Trinkwasser ist schon jetzt für 1,1 Mrd. Menschen ein existenzielles Problem, über 850 Mio Menschen sind unterernährt. Diese und weitere überlebensgefährdende Faktoren (Wassermangel, Mangel an fruchtbaren Böden, Landmangel durch z.B. steigenden Meeresspiegel, Extremwetter mit Dürren und Überschwemmungen) werden durch die globale Erwärmung noch erheblich verschärft. Es ist mit wachsenden Konflikten und Verteilungskämpfen um knapper werdende natürlche Ressourcen und in der Folge mit einem starken Anstieg der Umweltmigration zu rechnen. In besonderer Pflicht sieht der WBGU die Industrieländer: sie müssen ihren Treibhausgas-Ausstoß bis 2050 um mindestens 50 % im Vergleich zu 1990 senken und Entwicklungsländern mit„Dekarbonisierungspartnerschaften″ helfen, ihre Treibhausgasemissionen effektiv zu begrenzen. Außerdem fordert der WBGU eine Reform der UN, u.a. die Aufwertung des Umweltprogramms UNEP zu einer UN-Sonderorganisation und die organisatorische und finanzielle Stärkung von Krisenprävention und Friedenskonsolidierung.
Inhaltsverzeichnis :
Quelle: http://www.springer.com/environment/global+change+-+climate+change/book/978-3-540-73247-1

Inhaltsverzeichnis:

Mitarbeiter des Beirats und Danksagung
Inhaltsübersicht
Inhaltsverzeichnis
Kästen
Tabellen
Abbildungen
Akronyme
Zusammenfassung für Entscheidungsträger

1 Einleitung

2 Umweltveränderungen in der sicherheitspolitischen Debatte
2.1 Hintergrund: „Redefining Security″
2.1.1 Erweiterte Sicherheit
2.1.2 Menschliche Sicherheit
2.2 Aktuelle sicherheitspolitische Strategien
2.3 Begriffsverwendung und Motivation des WBGU

3 Bekannte Konfliktwirkungen von Umweltveränderungen
3.1 Stand der Konfliktforschung im Kontext von Umwelt und Sicherheit
3.1.1 Die Umweltkonfliktforschung
3.1.1.1 Die Toronto-Gruppe um Homer-Dixon
3.1.1.2 Die Zürich-Gruppe um Bächler und Spillmann
3.1.1.3 Die Oslo-Gruppe um Gleditsch
3.1.1.4 Die Irvine-Gruppe um Matthew
3.1.1.5 Die deutsche Forschungslandschaft und der syndromanalytische Ansatz des WBGU
3.1.1.6 Grundsätzliche Kritik an der Umweltkonfliktforschung
3.1.1.7 Kernbefunde der Umweltkonfliktforschung
3.2 Weltkarte bisheriger Umweltkonflikte
3.2.1 Ressourcenkonflikte um Land, Boden, Wasser und biologische Vielfalt
3.2.2 Konfliktwirkung von Sturm- und Flutkatastrophen
3.3 Kriegsursachen- und Konfliktforschung
3.3.1 Staatsform, politische Stabilität und Governance-Strukturen
3.3.2 Wirtschaftliche Faktoren
3.3.2.1 Wirtschaftsleistung und Verteilungsgerechtigkeit
3.3.2.2 Rohstoffvorkommen
3.3.3 Gesellschaftliche Stabilität und Demographie
3.3.3.1 Bevölkerungsentwicklung
3.3.3.2 Soziokulturelle Zusammensetzung der Bevölkerung
3.3.3.3 Konfliktgeschichte
3.3.4 Geographische Faktoren
3.3.5 Internationale Machtverteilung und Interdependenzen
3.3.6 Zentrale Aussagen der Konfliktforschung
3.4 Fazit

4 Steigende Konfliktrisiken durch fragile Staatlichkeit und Wandel der internationalen Ordnung
4.1 Einleitung
4.2 Fragile Staatlichkeit und die Grenzen von Governance
4.2.1 Kennzeichen fragiler Staatlichkeit
4.2.1.1 Ursachen
4.2.1.2 Erscheinungsformen
4.2.1.3 Handlungsoptionen
4.2.2 Destabilisierende Auswirkungen von Umweltdegradation
4.3 Instabile Multipolarität als weltpolitischer Rahmen globalen Wandels
4.3.1 Konflikt oder Kooperation durch den Wandel der Weltordnung?
4.3.2 Globale Trends: China, Indien und der Weg in die Multipolarität
4.3.2.1 Starke wirtschaftliche Entwicklung in China und Indien
4.3.2.2 Verschiebung der Kräfteverhältnisse auf den Weltmärkten
4.3.2.3 Komplexere Konfliktmuster in der Welthandelspolitik
4.3.2.4 Wettstreit um Rohstoffe: Anzeichen für eine Renaissance der Geoökonomie
4.3.2.5 China und Indien als relevante klimapolitische Akteure
4.3.2.6 Zunehmendes weltpolitisches Engagement Chinas und Indiens
4.3.3 Global Governance im Zeichen des Aufstiegs von China und Indien
4.3.3.1 Multipolarität als Gefahr für den Multilateralismus?
4.3.3.2 Allgemeine Dynamiken weltpolitischen Wandels
4.3.3.3 China und Indien als Triebkräfte weltpolitischen Wandels
4.4 Ergebnisse

5 Klimawirkungen auf Naturraum und menschliche Nutzung
5.1 Veränderungen der Klimaparameter
5.1.1 Temperatur
5.1.2 Niederschläge
5.1.3 Tropische Wirbelstürme
5.1.4 Anstieg des Meeresspiegels
5.2 Klimawirkungen auf Mensch und Gesellschaft
5.2.1 Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Süßwasser
5.2.2 Auswirkungen auf Vegetation und Landnutzung
5.2.3 Auswirkungen des Klimawandels auf Sturm- und Flutereignisse
5.2.4 Indirekte Auswirkungen des Klimawandels auf Wirtschaft und Gesellschaft
5.2.4.1 Folgen für ausgewählte Wirtschaftssektoren
5.2.4.2 Folgen für die globale Wirtschaft
5.2.4.3 Folgen für die Gesellschaft
5.3 Nichtlineare Effekte und Kipppunkte
5.3.1 Abschwächung des Nordatlantikstroms
5.3.2 Monsuntransformation
5.3.3 Instabilität der Kontinentaleismassen
5.3.4 Kollaps des Amazonasregenwalds
5.3.5 Fazit

6 Konfliktkonstellationen
6.1 Methodik
6.1.1 Auswahl und Definition
6.1.2 Narrative Szenarien zur Identifikation von Sicherheitsrisiken
6.1.3 Ableitung von Handlungsempfehlungen
6.2 Konfliktkonstellation „Klimabedingte Degradation von Süßwasserressourcen″
6.2.1 Gegenstand der Konfliktkonstellation
6.2.1.1 Kurzbeschreibung der Konfliktkonstellation
6.2.1.2 Wasserkrisen heute und morgen
6.2.2 Wirkungszusammenhänge
6.2.2.1 Vom Klimawandel zur Änderung der Wasserverfügbarkeit
6.2.2.2 Von der Veränderung der Wasserverfügbarkeit zur Wasserkrise
6.2.2.3 Von der Wasserkrise zu Konflikt und Gewalt
6.2.3 Szenarien
6.2.3.1 Gletscherschwund, Wasserkrise und Gewaltkonflikte im Großraum Lima
6.2.3.2 Gletscherschwund, Wasserkrisen und gewaltsame Konfrontation in Zentralasien
6.2.4 Handlungsempfehlungen
6.3 Konfliktkonstellation „Klimabedingter Rückgang der Nahrungsmittelproduktion″
6.3.1 Gegenstand der Konfliktkonstellation
6.3.1.1 Globale Nahrungsmittelproduktion: künftige Angebots- und Nachfrageentwicklungen
6.3.1.2 Rahmenbedingungen der globalen Nahrungsmittelproduktion im Wandel
6.3.2 Wirkungszusammenhänge
6.3.2.1 Von der Veränderung der Umwelt zum Rückgang der Nahrungsmittelproduktion
6.3.2.2 Vom Rückgang der Nahrungsmittelproduktion zur Ernährungskrise
6.3.2.3 Von der Ernährungskrise zu Destabilisierung und Gewalt
6.3.3 Szenario Agrarproduktionskrise, Ernährungskrise und Gewalt im südlichen Afrika
6.3.4 Handlungsempfehlungen
6.4 Konfliktkonstellation „Klimabedingte Zunahme von Sturm- und Flutkatastrophen″
6.4.1 Gegenstand der Konfliktkonstellation
6.4.2 Wirkungszusammenhänge
6.4.2.1 Von der Veränderung der Umwelt zur Zunahme von Sturm- und Flutkatastrophen
6.4.2.2 Von der Zunahme von Sturm- und Flutkatastrophen zur Krise
6.4.2.3 Von der Krise zu Destabilisierung und Gewalt
6.4.2.4 Zeitliche Abfolge katastrophenbedingter Konfliktmechanismen
6.4.3 Szenarien
6.4.3.1 Sturm- und Flutkatastrophen in China
6.4.3.2 Hurrikanrisiken im Golf von Mexiko und in der Karibik
6.4.4 Handlungsempfehlungen
6.5 Konfliktkonstellation „Umweltbedingte Migration″
6.5.1.1 Struktur der Konfliktkonstellation
6.5.1.2 Umweltmigration als Kernelement der Konfliktkonstellation
6.5.2 Wirkungszusammenhänge
6.5.2.1 Von der Veränderung der Umwelt zur Migration
6.5.2.2 Von der Migration zum Konflikt
6.5.3 Szenarien
6.5.3.1 Umweltmigration und Konflikte in Bangladesch
6.5.3.2 Umweltmigration und Konflikte im nördlichen Afrika und dem angrenzenden Mittelmeerraum
6.5.4 Handlungsempfehlungen
6.5.4.1 Vermeidung von Umweltmigration
6.5.4.2 Steuerung von Umweltmigration
6.5.4.3 Unterstützung von Entwicklungsländern
6.5.4.4 Völkerrechtliche Instrumente

7 Brennpunkte des Klimawandels: ausgewählte Regionen
7.1 Arktis und Subarktis
7.1.1 Klimawirkungen auf Naturraum und menschliche Nutzung
7.1.2 Politische und wirtschaftliche Situation in der Region
7.1.3 Schlussfolgerungen
7.2 Südeuropa und Nordafrika
7.2.1 Klimawirkungen auf Naturraum und menschliche Nutzung
7.2.2 Politische und wirtschaftliche Situation in der Region
7.2.3 Schlussfolgerungen
7.3 Sahelzone
7.3.1 Auswirkungen des Klimawandels auf Naturraum und menschliche Nutzung
7.3.2 Politische und wirtschaftliche Situation in der Region
7.3.3 Schlussfolgerungen
7.4 Südliches Afrika
7.4.1 Auswirkungen des Klimawandels auf Naturraum und menschliche Nutzung
7.4.2 Politische und wirtschaftliche Situation in der Region
7.4.3 Schlussfolgerungen
7.5 Zentralasien
7.5.1 Klimawirkungen auf Naturraum und menschliche Nutzung
7.5.2 Politische und wirtschaftliche Situation in der Region
7.5.3 Schlussfolgerungen
7.6 Indien, Pakistan und Bangladesch
7.6.1 Auswirkungen des Klimawandels auf Naturraum und menschliche Nutzung
7.6.2 Politische und wirtschaftliche Situation in der Region
7.6.3 Schlussfolgerungen
7.7 China
7.7.1 Auswirkungen des Klimawandels auf Naturraum und menschliche Nutzung
7.7.2 Politische und wirtschaftliche Situation in der Region
7.7.3 Schlussfolgerungen
7.8 Karibik und Golf von Mexiko
7.8.1 Auswirkungen des Klimawandels auf Naturraum und menschliche Nutzung
7.8.2 Politische und wirtschaftliche Situation in der Region
7.8.3 Schlussfolgerungen
7.9 Andenregion
7.9.1 Auswirkungen des Klimawandels auf Naturraum und menschliche Nutzung
7.9.2 Politische und wirtschaftliche Situation in der Region
7.9.3 Schlussfolgerungen
7.10 Amazonien
7.10.1 Auswirkungen des Klimawandels auf Naturraum und menschliche Nutzung
7.10.2 Politische und wirtschaftliche Situation in der Region
7.10.3 Schlussfolgerungen

8 Klimawandel als Treiber gesellschaftlicher Destabilisierung und Bedrohung internationaler Sicherheit
8.1 Klimabedingte Konfliktkonstellationen: Analyse und Ergebnisse
8.1.1 Schlüsselfaktoren für die Entstehung und Verstärkung von Konflikten
8.1.2 Wechselseitige Verstärkung von Konfliktkonstellationen
8.1.3 Die neue Qualität klimawandelinduzierter Konfliktlagen
8.2 Szenarien zur internationalen Klimapolitik und zu ihren langfristigen Auswirkungen
8.2.1 Szenario „Green Business As Usual″: Zu wenig, zu langsam, zu spät
8.2.2 Szenario „Internationales Politikversagen″: Zusammenbruch des multilateralen Klimaregimes
8.2.3 Szenario „Klimawende″: Einhalten der 2 °C-Leitplanke
8.3 Klimawandel als Bedrohung internationaler Sicherheit
8.3.1 Mögliche Zunahme der Zahl destabilisierter Staaten als Folge des Klimawandels
8.3.2 Risiken für die weltwirtschaftliche Entwicklung
8.3.3 Risiken wachsender Verteilungskonflikte zwischen Hauptverursachern und Hauptbetroffenen
8.3.4 Klimawandel unterminiert Menschenrechte: Verursacher unter Legitimationsdruck
8.3.5 Induzierung und Verstärkung von Migration
8.3.6 Überforderung klassischer Sicherheitspolitik
8.3.7 Resümee: Gefährdung des Global-Governance-Systems

9 Forschungsempfehlungen
9.1 Grundlagen zum Verständnis des Nexus Klima – Sicherheit
9.1.1 Klimaforschung
9.1.2 Umwelt- und Klimafolgenforschung
9.1.3 Frühwarnsysteme
9.1.4 Gesellschaftliche Destabilisierung durch Klimawandel
9.2 Politiken zur Vermeidung und Einhegung von Konflikten
9.2.1 Langfristorientierung von Forschung und Politik
9.2.2 Anpassungsstrategien in Entwicklungsländern
9.2.3 Entwicklung präventiver Strategien zur Stabilisierung fragiler Staaten
9.2.4 Internationale Institutionen im Kontext des globalen Wandels und klimabedingter Konflikte
9.3 Konfliktkonstellationen und ihre Vermeidung
9.3.1 Degradation der Süßwasserressourcen
9.3.2 Rückgang der Nahrungsmittelproduktion
9.3.3 Zunahme von Sturm- und Flutkatastrophen
9.3.4 Umweltbedingte Migration

10 Handlungsempfehlungen
10.1 Zentrale Befunde des WBGU
10.2 Handlungsspielräume für die Bundesregierung
10.3 Das Zeitfenster zur Vermeidung von Klimakonflikten: Heute bis 2020
10.3.1 Förderung eines kooperativen Umfelds für die multipolare Weltordnung
10.3.1.1 Initiative 1: Weltpolitischen Wandel mitgestalten
10.3.1.2 Initiative 2: Vereinte Nationen reformieren
10.3.2 Klimapolitik als Sicherheitspolitik I: Prävention durch Vermeidung gefährlichen Klimawandels
10.3.2.1 Initiative 3: Internationale Klimapolitik ehrgeizig weiterentwickeln
10.3.2.2 Initiative 4: Energiewende in der EU umsetzen
10.3.2.3 Initiative 5: Vermeidungsstrategien partnerschaftlich entwickeln
10.3.3 Klimapolitik als Sicherheitspolitik II: Prävention durch Anpassung an Klimawandel
10.3.3.1 Initiative 6: Anpassungsstrategien für Entwicklungsländer unterstützen
10.3.3.2 Initiative 7: Fragile und vom Klimawandel zusätzlich bedrohte schwache Staaten stabilisieren
10.3.3.3 Initiative 8: Migration kooperativ steuern und internationales Recht weiterentwickeln
10.3.3.4 Initiative 9: Globales Informations- und Frühwarnsystem ausbauen
10.3.4 Finanzierung der Initiativen sicherstellen
10.3.4.1 Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels
10.3.4.2 Anpassung an unvermeidlichen Klimawandel
10.3.4.3 Internationale Konfliktprävention
10.4 Zeitfenster verpasst – Klimaschutz gescheitert: Strategien im Fall von Destabilisierung und Konflikt

11 Literatur
12 Glossar
13 Index
Original-Quelle (URL):
 
Datum des Zugriffs:
06.10.2010
 
11.05.2012