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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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zus. bet. Pers.:
Hauptsachtitel:
Strategisches Benchmarking für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung und ihres gesellschaftlichen Umfeldes. (Endbericht).
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsjahr:
ISBN:
-
Kurzinfo:
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Strategisches Benchmarking für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung und ihres gesellschaftlichen Umfeldes

Laufzeit: 01.09.2002 - 31.08.2005

Ziel ist die Untersuchung der Ausgangsbedingungen und Ziele von strategischen Verfahren der Unternehmenssteuerung und die Weiterentwicklung der Benchmarking-Methode durch die Integration von sozial-ökologischen Parametern.

Das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung findet insbesondere bei großen und mittleren Unternehmen Akzeptanz. Die Umsetzung in die strategische Langfristplanung und im operativen Geschäft ist ausbaufähig, weil die drei Nachhaltigkeitsdimensionen (Ökologie, Ökonomie, Soziales) weitgehend unverbunden nebeneinander stehen.

Ziel des Forschungsprojektes "Strategisches Benchmarking für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung und ihres gesellschaftlichen Umfeldes" ist es, das traditionelle, besonders auf wirtschaftlichen Faktoren basierende - Benchmarking um sozial-ökologische Indikatoren zu erweitern und damit für eine strategische Ausrichtung von Unternehmen nutzbar zu machen.

Benchmarking hat sich in den vergangenen Jahren als Methode zur Wettbewerbsanalyse und partiell auch als Methode zur strategischen Unternehmensentwicklung etabliert und nimmt derzeit einen festen Platz im Methodenspektrum vor allem großer Unternehmen ein. Benchmarking beschreibt einen formalisierten Qualitäts-Findungsprozess, den Organisationen heranziehen, um die Leistungsfähigkeit ihrer Produkte, Prozesse, Dienstleistungen und Strategien mit denen ihrer Mitbewerber oder Firmen mit der besten Unternehmenspraxis ("Best Practices") zu vergleichen.

Ziel ist es, die Leistungslücken zum so genannten Klassenbesten zu identifizieren, um sie danach erklären und schließen zu können. Benchmarking wird in den Unternehmensbereichen Qualität, Marketing, Finanzen, Technologie und Innovation als Informations-, Vergleichs- und Bewertungsinstrument verwendet. Hierzu werden sowohl unternehmenseigene Projektgruppen gebildet, als auch externe Berater hinzugezogen.

Die klassischen Benchmarking-Anwendungen fokussieren überwiegend auf ökonomische Erfolgsfaktoren wie z. B. Produktivitätssteigerung oder Kostenreduzierung. Aus sozial-ökologischer Perspektive ist Benchmarking um ökologische
(z. B. Energie- und Ressourceneffizienz) und soziale (z. B. Verantwortung für Mitarbeiter und Umfeld) Gesichtspunkte zu einem ganzheitlichen System zu erweitern.

Auf diese Art kann Benchmarking durch die damit verbundenen Lernprozesse einen wesentlichen Beitrag leisten, Unternehmen in Richtung innovativer, lernender und nachhaltig zukunftsfähiger Organisationen zu entwickeln.

Im Rahmen des Projektes werden methodische Grundlagen entwickelt und praxistaugliche Tools für Unternehmen erarbeitet, die eine praxisnahe Herangehensweise für ein "Nachhaltigkeits-Benchmarking" aufzeigen.

Darüber hinaus unterstützt das Projekt die Infrastrukturentwicklung des IZT und den Ausbau der methodischen Grundlagen und konzeptionellen Forschungskapazitäten. Somit sollen die Möglichkeiten der Diffusion, Adoption und Adaption im nationalen und internationalen Wettbewerb um innovative Konzepte in der sozial-ökologischen Zukunftsgestaltung verbessert werden.
Inhaltsverzeichnis :
Inhaltsverzeichnis:

1. Forschungs- und Infrastrukturentwicklungsziele

2. Inhaltliche methodische Ergebnisse

3. Strategisches Benchmarking und Nachhaltigkeitsberichterstattung
3.1. Strategisches Benchmarking
3.1.1. Ziele und Grundelemente des strategischen Benchmarking
3.1.2. Vorgehensmodelle zum Benchmarking
3.2. Nachhaltigkeitsberichte
3.2.1. Anlass und Ziele von Nachhaltigkeitsberichten
3.2.2. Kennzeichen eines Nachhaltigkeitsberichts
3.2.3. Themenschwerpunkte der Nachhaltigkeitsberichte
3.2.4. Die Leser und ihr Nutzungszweck von Nachhaltigkeitsberichten
3.2.5. Richtlinien und Leitfäden für die Berichterstattung
3.2.6. Bewertung von Nachhaltigkeitsberichten
3.2.7. Erste gesetzliche Regelungen zur "nicht-finanziellen" Berichterstattung
3.2.8. Kritische Würdigung der Nachhaltigkeitsberichterstattung
3.3. Managementsysteme
3.3.1. Charakteristika Managementsystemen
3.3.2. TQM / TQEM und der KVP
3.3.3. Sigma Guidelines
3.3.4. Einsatz betrieblicher Instrumente für Nachhaltiges Wirtschaften
3.4. Die Rolle der Nachhaltigkeitsberichterstattung für ein strategisches Benchmarking
3.5. In Kapitel 4 verwendete Literatur

4. Unternehmensbefragung
4.1. Das Nachhaltigkeitsengagement deutscher Unternehmen. Ergebnisse einer Online-Befragung
4.1.1. Einleitung
4.1.2. Befragungsmethode und Stichprobe
4.1.3. Ergebnisse der Befragung
4.1.3.1 Deskriptive Ergebnisse
4.1.3.2 Typenbildung
4.1.4. Diskussion der Ergebnisse
4.1.5. Schlussbetrachtung
4.1.6. In Kapitel 5 verwendete Literatur

5. Der Sustainable Value Ansatz
5.1. Sustainable Value - Ein wertorientierter Ansatz zur Ermittlung der Nachhaltigkeitseffizienz und der nachhaltigen
Wertschöpfung von Unternehmen
5.1.1. Unternehmen, Nachhaltigkeit und der effiziente Einsatz von Kapital
5.1.2. Bestimmung der ökonomischen Kapitalkosten
5.1.3. Die Kosten des betrieblichen Nachhaltigkeitskapitals und die Schaffung von Sustainable Value
5.1.4. Praktische Anwendung des Konzeptes
5.1.5. Schlussbetrachtung
5.2. In Kapitel 4 verwendete Literatur

6. Infrastrukturentwicklung
6.1. Verbesserung der Kooperationsfähigkeit und -möglichkeiten
6.2. Wissenstransfer intern und extern
6.3. Kompetenzbildung

7. Anhang der im Projekttext erfolgten Veröffentlichungen
Original-Quelle (URL):
Datum des Zugriffs:
20.09.2010