User Online: 1 | Timeout: 04:52Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | BNE OS e.V.  | Info | Auswahl | Logout | AAA  Mobil →
BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
Datensätze des Ergebnisses:
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen
1. Verfasserwerk
(Korrektur)Anmerkung zu einem Objekt von BNE-LITERATUR per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!) in den Download Korb (max. 50)!
Verfasser/-in:
Hauptsachtitel:
Biologisch-politischer Unterricht und Bildung für Nachhaltigkeit.
Untertitel/Zusätze:
Eine empirische Studie über Wirkungen fächerverbindenden Unterrichts im Bereich der Umweltbildung.
Erscheinungsort:
Hamburg
Erscheinungsjahr:
Hochschulschriftenvermerk:
Zugl.: Berlin, Univ., Diss., 2007
ISBN:
3830032919
 
9783830032915
Titelbild:
Kleinbild
Kurzinfo:
Verlagsinfo:

Fächerübergreifendes und fächerverbindendes Lernen sind Schlagwörter für einen hochaktuellen Trend, über dessen Wertung als Artefakt oder Notwendigkeit kontrovers diskutiert wird. Die Vorteile interdisziplinärer Unterrichtsansätze erscheinen dabei durchaus einleuchtend, doch beruhen sie in der Regel auf nichts weiterem als allenfalls "gefühlter Empirie": Die Effekte fächerintegrierenden Unterrichts wurden bisher nicht systematisch erforscht.

Die Studie nähert sich dem Themenfeld explorativ, indem sie Wirkungen fächerverbindenden Unterrichts exemplarisch dokumentiert und bewertet. Der inhaltliche Fokus liegt dabei auf der für die Umweltbildung besonders reizvoll erscheinenden Verknüpfung zwischen Politischer Bildung und Biologieunterricht, denn zukunftsbezogene Gestaltungskompetenz und ein individuell geprägter emotionaler Zugang zur Natur sind Anliegen, die sich sowohl im modernen Ansatz der "Bildung für Nachhaltigkeit" als auch in der aktuellen Politik- und Biologiedidaktik finden. Könnte es durch eine gleichzeitige Förderung politischer Kompetenzen und individueller Naturerfahrungen erstmals gelingen, bei Schülern sowohl das Interesse als auch die Fähigkeit zum umweltbezogenen Handeln anzubahnen – die so oft beklagte Kluft zwischen Umweltwissen, Umweltbewusstein und Umwelthandeln also endlich zu überwinden? Hinweise in diese Richtung würden Forderungen nach fächerverbindenden Lernansätzen eine etwas abgesichertere empirische Argumentationsgrundlage als bisher an die Hand geben.

Das Buch geht diesen Fragen nach und findet erste Antworten. Doch auch in methodischer Hinsicht liefert die Studie bedeutsame Ergebnisse für die fachdidaktische Diskussion. Sie verknüpft qualitative und quantiative Methoden miteinander, ein Vorgehen, das sich in der bislang ganz überwiegend qualitativ ausgerichteten politikdidaktischen Fachunterrichtsforschung nur in sehr wenigen Arbeiten findet. Die Schwierigkeiten, aber vor allem auch die Vorteile eines solchen Methodenmixes, geben attraktive Anregungen für die weitere Forschungspraxis.
Inhaltsverzeichnis :
1 Einleitung
1.1 Forschungsanlass
1.2 Forschungsziele
1.3 Bedeutung der Untersuchung
1.4 Gliederung der Arbeit

2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Fächerverbindender Unterricht als aktueller Trend
2.1.1 Begriffsklärungen
2.1.2 Fächerverbindender Unterricht in der Schule
2.1.2.1 Organisationsformen fachübergreifenden und fächerverbindenden Lernens
2.1.2.2 Die derzeitige Bedeutung fächerverbindenden Lernens im Schulalltag der Fächer Politik und Biologie
2.1.3 Erfordernis oder .Artefakt"? Über das Für und Wider interdisziplinären Lernens
2.1.3.1 Begründungen von und Kritik an interdisziplinärem Unterricht
2.1.3.2 Rare und widersprüchliche Ergebnisse der empirischen Wirkungsforschung
2.2 Die zunehmende Bedeutung der Umweltbildung
2.2.1 Von der „Umwelterziehung" zur „Bildung für Nachhaltigkeit"
2.2.1.1 Gesellschaftliche und politische Entfaltung des Umweltschutzgedankens in der Bundesrepublik und die Auswirkungen auf die Bildung der 80er Jahre
2.2.1.2 Umweltbildung der 90er Jahre unter einem neuen Leitbild: Die Nachhaltigkeitsidee
2.2.2 Schwierigkeiten und Defizite in der Praxis schulischer Umweltbildung: Empirische Befunde 55
2.2.2.1 Institutionelle Rahmenbedingungen
2.2.2.2 Die Kluft zwischen Umweltwissen und -handeln
2.2.3 Die Bedeutung der Fächer Biologie und Politik für eine „Bildung für Nachhaltigkeit"
2.2.3.1 Affektive Verankerung des Umweltschutzgedankens als Grundlage von Umwelthandeln: Die Bedeutung des Biologieunterrichts
2.2.3.2 Partizipations-Fähigkeit als Voraussetzung für Umwelthandeln: Die Bedeutung des Politikunterrichts

3 Vorgehensweise und Methoden
3.1 Begriffsbestimmungen
3.2 Untersuchungsdesign
3.2.1 Versuchsanordnung
3.2.2 Methodenmix
3.2.3 Unterrichtsforschung und Minimierung von Artefakten
3.2.4 Zeitlicher Verlauf der Untersuchung
3.3 Unterrichtskonzeptionen und -planungen
3.3.1 Konzeptionelle Merkmale und Auswahl des Themas
3.3.2 Die Unterrichtsplanungen
3.4 Quantitativer Untersuchungsansatz
3.4.1 Datenerhebung
3.4.2 Datenauswertung
3.5 Qualitativer Untersuchungsansatz
3.5.1 Datenerhebung
3.5.2 Datenauswertung

4 Ergebnisse
4.1 Quantitativer Teil
4.1.1 Die Handlungsmotivierung
4.1.1.1 Ergebnisse auf der Wissensebene
4.1.1.2 Ergebnisse auf der Einstellungsebene
4.1.1.3 Zusammenfassung
4.1.2 Die Handlungskompetenz
4.1.2.1 Ergebnisse auf der Wissensebene
4.1.2.2 Ergebnisse auf der Einstellungsebene
4.1.2.3 Zusammenfassung
4.1.3 Die Handlungsintention
4.1.3.1 Ergebnisse
4.1.3.2 Zusammenfassung
4.1.4 Langzeiteffekte auf das Handeln und die Einstellungen
4.1.4.1 Das selbstberichtete Handeln
4.1.4.2 Langzeiteffekte auf die Einstellungen
4.1.4.3 Zusammenfassung
4.2 Qualitativer Teil
4.2.1 Die Handlungsmotivierung
4.2.1.1 Erster hermeneutischer Schritt: Verstehen
4.2.1.2 Zweiter hermeneutischer Schritt: Auslegen
4.2.2 Die Handlungskompetenz
4.2.2.1 Erster hermeneutischer Schritt: Verstehen
4.2.2.2 Zweiter hermeneutischer Schritt: Auslegen
4.2.3 Die Handlungsintention
4.2.3.1 Erster hermeneutischer Schritt: Verstehen
4.2.3.2 Zweiter hermeneutischer Schritt: Auslegen
4.2.4 Meta-Ebene

5 Diskussion: Die Wirkungen des Unterrichts
5.1 Quantitativer Teil: Interpretation der Daten
5.1.1 Die Handlungsmotivierung
5.1.1.1 Wissensebene
5.1.1.2 Einstellungsebene
5.1.2 Die Handlungskompetenz
5.1.2.1 Wissensebene
5.1.2.2 Einstellungsebene
5.1.2.3 Die Handlungsintention
5.1.3 Langzeiteffekte auf das Handeln und die Einstellungen
5.1.4 Fazit
5.2 Qualitativer Teil: Dritter hermeneutischer Schritt - Anwenden
5.2.1 Die Handlungsmotivierung
5.2.1.1 Wissensebene
5.2.1.2 Einstellungsebene
5.2.2 Die Handlungskompetenz
5.2.2.1 Wissensebene
5.2.2.2 Einstellungsebene
5.2.2.3 Die Handlungsintention
5.2.3 Fazit
5.3 Die Methoden im Vergleich
5.3.1 Inhaltliches Fazit
5.3.2 Methodisches Fazit

6 Kurzzusanunenfassung

Literatur

Anhang