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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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1. Aufsatz in Zeitschrift
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Verfasser/-in:
Hauptsachtitel:
Begabung, Kultur und Schule.
Zeitschriftenausgabe (-> Ref.Nr):
Zeitschrift/Zeitung:
ZEP - Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik
Z-Jahrgang:
33
Z-Heftnummer/-bez.:
1
Themenschwerpunkt:
Interkulturalität und Schule.
Erscheinungsjahr:
Seite (von-bis):
25-33
Kurzinfo:
Zusammenfassung:
Kulturen unterscheiden sich in ihren Vorstellungen von Begabung und deshalb auch darin, wer als besonders gescheit gilt. In unserer Gesellschaft sind es in der Regel diejenigen, welche in einem Fähigkeitstest gut abschneiden. Diese Identifikationsstrategie liegt auch vielen Begabtenforderprogrammen zu Grunde. Fähigkeitstests benachteiligen jedoch Kinder bestimmter sozialer Herkunft. Die Ursache liegt darin, dass sich Kinder aufgrund ihrer unterschiedlichen Sozialisation in Testsituationen unterschiedlich verhalten, weshalb die gleichen Testitems unterschiedliche Fähigkeiten messen. Deshalb werden vor allem einheimische Kinder und Jugendliche aus der Mittel- und Oberschicht für Begabtenförderprogramme selektioniert, während Kinder aus der unterschicht und solche mit Migrationshintergrund kaum vertreten sind. Dieser Außatz stellt ftinf Mphen und Gegenmythen zur Diskussion, die zum Fundament vieler Begabtenforderprogramme gehören und konfrontiert sie mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Abstract:
Cultures differ in their conceptions of aptitude. Therefore they also differ in what they consider to be especially brainy. In our society the brainy are normally those who do well in achievement tests. Many aptitude tests are based on this identification strategy. However, achievement tests discriminate children with a certain social background. This comes from the fact that children behave differently in the test situation according to their socialization. Therefore the same items measure different abilities. As a matter of fact especially native middle and upper class children are selected to take part in education Programmes for gifted children and youth whereas children of the lower class and children with a migration background are hardly represented. This article discusses five myths and anti-myths, which belong to the base of many education Programmes for gifted children and youth and confronts them with current empirical findings.
Inhaltsverzeichnis :
Einleitung

Mythen, Gegenmythen und wissenschaftliche Erkenntnisse

- Kann Begabtenförderung die Chancengleichheit aller Kinder fördern?

- Kann Begabung gelernt werden?

- Ist Begabung etwas allgemein Messbares?

- Kann eine über Tests erfolgte Identifikation von Begabung Aussagen zu Schul- und späterem Berufserfolg machen?

- Orientieren wir uns zu sehr an psychometrischen Fähigkeitstets?

Die vernachlässigte Interaktion von Kultur und Begabung

Diskussion und Ausblick