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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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1. Verfasserwerk
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Verfasser/-in:
Hauptsachtitel:
Klimawandel und Gerechtigkeit.
Untertitel/Zusätze:
Eine Ethik der Nachhaltigkeit in christlicher Perspektive.
Erscheinungsort:
Paderborn
 
München
 
Wien
 
Zürich
Erscheinungsjahr:
ISBN:
9783506766755
Titelbild:
Kleinbild
Kurzinfo:
Verlagstext:

Der gegenwärtige Klimawandel, der gefährliche Ausmaße anzunehmen beginnt, ist keine Naturkatastrophe, kein unabwendbares Schicksal, sondern menschengemacht und als solcher eine Ungerechtigkeit, die bestehendes Unrecht noch verschärft. Um der bedrohten Würde des Menschen und des gefährdeten Eigenwertes der außerhumanen Natur willen müssen darum unverzüglich wirkungsvolle Maßnahmen des Klimaschutzes sowie der Anpassung an die Folgen der globalen Erwärmung ergriffen werden.
Die Studie bereitet zunächst die wesentlichen aktuellen Erkenntnisse über den Klimawandel, seine Symptome, Ursachen und Folgen auf. Daran anknüpfend wird ein ethisches Gerüst entfaltet, von dem ausgehend eine Beurteilung des Klimawandels vorgenommen wird. Im Mittelpunkt dieser normativen Überlegungen steht dabei ein Konzept von Gerechtigkeit, das die globale, intergenerationelle und ökologische Dimension umgreift. Ausgehend davon werden Lösungsansätze diskutiert und in eine integrierte Politik des nachhaltigen Klimaschutzes eingebettet.
Anhand des äußerst brisanten und drängenden Problems des Klimawandels leistet der Band einen wichtigen Beitrag zu einer Ethik der Nachhaltigkeit in christlicher Perspektive.
Inhaltsverzeichnis :
INHALTSVERZEICHNIS
DANK
1. ZUVOR
1.1. Die ethische Relevanz des Themas
1.2. Zum Begriff einer Ethik der Nachhaltigkeit in christlicher Perspektive
1.3. Der Blickwinkel der vorliegenden Studie
1.4. Methodische Vorüberlegungen
1.4.1. Erforschung der Zeichen der Zeit
1.4.2. Der methodische Dreischritt Sehen – Urteilen – Handeln
1.4.3. Interdisziplinarität
1.4.4. Deontologisch-teleologische Ethik der Mittel, Folgen und Ziele
1.5. Forschungslage innerhalb der theologischen Ethik
1.6. These, Ziele und Aufbau der Untersuchung
2. DER ANTHROPOGENE KLIMAWANDEL: SYMPTOME, URSACHEN UND FOLGEN
2.1. Klima, Klimasystem und Klimawandel
2.2. Das Klimasystem als öffentliches Gut
2.2.1. Das Allmende-Dilemma
2.2.2. "Das größte Marktversagen, das die Welt je gesehen hat″
2.3. Natürlicher und anthropogener Treibhauseffekt und ihre Ursachen
2.3.1. Geschichtliches zur Entdeckung und Erforschung des Treibhauseffektes
2.3.2. Der natürliche Treibhauseffekt und seine Ursachen
2.3.3. Der anthropogene Klimawandel und seine Ursachen
2.3.3.1. Zunahme der anthropogenen Treibhausgas-Konzentrationen
2.3.3.2. Landnutzungsänderungen, Waldrodungen und -brände
2.3.3.3. Bevölkerungswachstum
2.3.4. Die "klimaskeptische″ Position
2.4. Folgen der erhöhten Treibhausgas-Konzentrationen für Natur und Mensch
2.4.1. Anstieg der durchschnittlichen globalen Erdoberfl ächentemperatur
2.4.2. Schrumpfung der Kryosphäre
2.4.2.1. Die Schrumpfung der arktischen Meereisbedeckung
2.4.2.2. Masseverluste des grönländischen und antarktischen Eisschildes
2.4.2.3. Rückgang der außerpolaren Kryosphäre
2.4.3. Anstieg des Meeresspiegels
2.4.4. Versauerung des ozeanischen Oberfl ächenwassers
2.4.5. Änderung der ozeanischen Strömungsverhältnisse
2.4.6. Zunahme extremer Wetterereignisse
2.4.6.1. Hitze
2.4.6.2. Dürre
2.4.6.3. Stürme
2.4.6.4. Starkniederschläge
2.4.7. Häufung von Überschwemmungen
2.4.7.1. … durch Sturmfluten
2.4.7.2. … durch Starkniederschläge
2.4.8. Verringerung der Biodiversität
2.4.9. Gefährdung der Ernährungs- und Trinkwassersicherheit
2.4.9.1. Ernährungsunsicherheit
2.4.9.2. Trinkwasserverknappung
2.4.10. Auswirkungen auf Gesundheit und Leben
2.4.11. Zunahme von Konfl ikt und Krieg, Migration und Flucht
2.4.11.1. Konfl ikte und Kriege
2.4.11.2. Migration und Flucht
2.4.12. Ökonomische Auswirkungen und monetäre Kosten
2.5. Tipping elements im Erdsystem
3. KONZEPTION UND KRITERIEN EINER ETHIK DER NACHHALTIGKEIT IN CHRISTLICHER PERSPEKTIVE
3.1. Impulse biblischer Schöpfungstheologie
3.1.1. Die Rolle der Bibel für eine Ethik der Nachhaltigkeit in christlicher Perspektive
3.1.2. Schöpfung als creatio und creatura
3.1.2.1. Welttranszendenz und -immanenz Gottes
3.1.2.2. Der Mensch als "Mitschöpfer″
3.1.2.3. Gott ist ein Freund des Lebens
3.1.2.4. Die Gutheit der Schöpfung
3.1.2.5. Ein nüchterner Blick auf die Schöpfungswirklichkeit
3.1.2.6. Der missverstandene "Herrschafts″-Auftrag
3.1.2.7. Der missverstandene "Bevölkerungs″-Auftrag
3.1.2.8. Der Sabbat als Unterbrechung
3.1.2.9. Die "Bestandsgarantie″ für die Erde
3.1.2.10. Die Utopien vom Ursprung und Ziel als Kritik und Richtschnur
3.1.3. Die Würde des Menschen als Bild Gottes
3.1.3.1. Der Mensch – Ikone Gottes
3.1.3.2. Der Mensch – Krone oder Teil der Schöpfung?
3.1.4. Der Eigenwert der Mitgeschöpfe als Spur Gottes
3.1.5. Die ursprüngliche Widmung der Erdengüter an alle
3.1.5.1. Gott – der bleibende Eigentümer seiner Schöpfung
3.1.5.2. Das Prinzip von der allgemeinen Bestimmung der Güter
3.1.5.3. Die Schöpfung als Leihgabe
3.1.6. Anthroporelationalität und Schöpfungsverantwortung
3.1.7. Die Einheit von Gottes- und (ökologisch erweiterter) Nächstenliebe
3.1.7.1. Das "Grundgesetz″ des Reiches Gottes
3.1.7.2. "… denn er ist wie du″
3.1.7.3. Glaube ohne Praxis ist "toter Glaube″
3.1.7.4. Politische Liebe
3.1.7.5. "Seid heilig!″
3.1.7.6. Das Liebesgebot und seine Nähe zu Goldener Regel und Kategorischem Imperativ
3.1.7.7. Die ökologische Erweiterung von Nächstenliebe, Goldener Regel und Kategorischem Imperativ
3.1.8. Achtung und Ehrfurcht vor dem Leben als Basistugenden nachhaltiger Entwicklung
3.1.8.1. Ehrfurcht – zum Begriff
3.1.8.2. Albert Schweitzers Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben
3.1.8.3. "Ehrfurcht vor dem Leben″ in kirchlichen Dokumenten
3.1.8.4. Achtung und Ehrfurcht vor dem Leben in der Erd-Charta
3.1.8.5. Albert Schweitzer: ein Vorläufer der Erd-Charta
3.2. Gerechtigkeit als zentrales Urteilskriterium
3.2.1. Drei Dimensionen der Gerechtigkeit
3.2.1.1. Gerechtigkeit als Tugend
3.2.1.2. Soziale Gerechtigkeit als intra- und intergenerationelle Gerechtigkeit – Frieden
3.2.1.3. Umweltgerechtigkeit – Bewahrung der bedrohten Lebenszusammenhänge der Schöpfung
3.2.1.4. Zusammenfassende Darstellung der Dimensionen des Gerechtigkeitsbegriffs
3.2.2. Operationalisierungen der Gerechtigkeit
3.2.2.1. Solidarität als Einsatz für Gerechtigkeit
3.2.2.2. Die Option für die Armen und Nichtbeteiligten
3.2.2.3. Freiheit und Selbstbestimmung als Korrektiv – Anreiz vor Zwang
3.2.2.4. Menschenrechte jetzt lebender und künftiger Generationen
3.2.2.5. Rechte der außermenschlichen Natur?
3.2.2.6. Verursacherprinzip
3.2.2.7. Vorsorgeprinzip
3.2.2.8. Verhältnismäßigkeitsgrundsatz
3.2.3. Sorgt der Klimawandel für ausgleichende Gerechtigkeit?
3.3. Das Leitbild nachhaltiger Entwicklung
3.3.1. Retinität als Schlüsselprinzip der Umweltethik
3.3.2. Kriterien der Nachhaltigkeit
3.3.3. Nachhaltigkeit in der umweltethischen Debatte
3.4. Systematisierende Darstellung der ethischen Maßstäbe
3.5. Der Klimawandel – Unglück oder Ungerechtigkeit?
4. KLIMASCHUTZ IN SOLIDARITÄT MIT DEN (POTENZIELLEN) OPFERN
4.1. Die ethische Verpfl ichtung zum Handeln
4.2. Die Notwendigkeit einer globalen und integrierten Klimapolitik
4.2.1. Das Kyoto-Protokoll
4.2.2. Weltklimapolitik nach 2012
4.2.2.1. Die Notwendigkeit hinreichender und klarer globaler Reduktionsziele
4.2.2.2. Gleiche "Emissionsrechte″ für alle?
4.3. Instrumente zur Minderung der Ursachen des Klimawandels
4.3.1. Technische Instrumente
4.3.1.1. Energiesparen und Steigerung der Energieeffizienz
4.3.1.2. Ausbau der erneuerbaren Energien
4.3.1.3. Kohlenstoffarme Technologien zur Energieerzeugung
4.3.1.4. Reduzierung der Entwaldung und Umstellung auf eine nachhaltige Forstwirtschaft
4.3.1.5. Aufforstung und Wiederaufforstung
4.3.2. Politische Instrumente
4.3.2.1. Abschaffung klimaschädlicher Subventionen
4.3.2.2. Preisinstrumente – Energie- bzw. Klimasteuern im Rahmen einer ökologischen Steuer- und Finanzreform
4.3.2.3. Mengeninstrumente – Handel mit Emissionszertifikaten
4.3.2.4. Gemeinschaftsprojekte (Joint Implementation) und Nutzung der Mechanismen für umweltgerechte Entwicklung (Clean Development Mechanism)
4.3.2.5. Gesetzliche Regelungen
4.3.2.6. Umwelterziehung und -bildung
4.3.2.7. Bevölkerungspolitik durch Armutsbekämpfung
4.3.2.8. Zukunftsräte: ein erster Schritt zur Inklusion der Nichtbeteiligten
4.3.3. Unternehmerische und individuelle Instrumente
4.3.3.1. (Selbst-) Verpfl ichtungen der Unternehmen
4.3.3.2. Veränderung der Lebensstile
4.3.4. Kosten der Minderungspolitik
4.4. Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels
4.4.1. Adaptation als notwendige Ergänzung zu Mitigation
4.4.2. Risiko-Assessment und -Management
4.4.3. Senkung der Vulnerabilität – Stärkung der Resilienz
4.4.4. Implementierung von Frühwarnsystemen
4.4.5. Schutz vor Überschwemmungen
4.4.6. Landwirtschaftliche Anpassung
4.4.7. Die Rolle der Entwicklungszusammenarbeit
4.4.8. Der Bali Anpassungsfonds
4.4.9. Mikrokreditsysteme für die Armen
4.4.10. Völkerrechtlicher Umgang mit Klimaflüchtlingen
5. NICHT ZULETZT
6. LITERATURVERZEICHNIS
7. ANHANG
7.1. Abkürzungen
7.2. Verzeichnis der Abbildungen
7.3. Verzeichnis der Tabellen
7.4. Register
7.4.1. Personen
7.4.2. Sachen