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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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Verfasser/-in:
zus. bet. Pers.:
Hauptsachtitel:
Ökonomische Auswirkungen umweltpolitischer Regulierungen.
Untertitel/Zusätze:
Eine Machbarkeitsstudie vor dem Hintergrund der Anforderungen der Richtlinie 96/61/EG über die integrierte Vermeidung und Verminderung von Umweltverschmutzungen (IVU-Richtlinie).
 
Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes
Erscheinungsort:
München
Erscheinungsjahr:
ISBN:
3885124521
Kurzinfo:
ifo Forschungsbericht Nr. 30
Ökonomische Auswirkungen umweltpolitischer Regulierungen
Eine Machbarkeitsstudie vor dem Hintergrund der Anforderungen der Richtlinie 96/61/EG über die integrierte Vermeidung und Verminderung von Umweltverschmutzungen (IVU-Richtlinie)

Diese Studie wurde für das Umweltbundesamt erstellt und soll darüber hinaus Anstöße für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierte Projekt „Neue Techniken für den integrierten, medienübergreifenden Umweltschutz″ liefern. Den Hintergrund für die Studie bildet die Richtlinie 96/61/EG über die integrierte Vermeidung und Verminderung von Umweltverschmutzungen (IVU-Richtlinie), die ein wichtiges Instrument der Europäischen Union für die schrittweise Harmonisierung der Genehmigungsverfahren und -bedingungen von großen Industrieanlagen in den Mitgliedstaaten darstellt. Sie zieht die gesamten, medienübergreifenden Auswirkungen von Industrieanlage auf die Umwelt in Betracht, wie z.B. Verschmutzung der Luft, des Wassers und des Bodens, Abfallentstehung, Einsatz der Rohstoffe, Energieeffizienz, Lärm, Störfallvermeidung, Risikomanagement, etc. Die Emissionsbegrenzungen in den Genehmigungsbescheiden sollen sich dabei auf ″Beste Verfügbare Techniken″ (BVT) stützen. Von den integrierten Genehmigungsverfahren für Industrieanlagen werden aber nicht nur eine Verbesserung der Umweltqualität, sondern auch ökonomische Auswirkungen erwartet. Neben Kostenbelastungen für einige, der unmittelbar betroffenen Unternehmen sind auch weiterreichende öko-nomische Effekte auf der Meso- und ggf. sogar der Makroebene denkbar, z.B. durch die Stimulierung der Nachfrage, Innovationsanreize und Wettbewerbsimplikationen. Die Studie hat den Charakter einer Machbarkeitsstudie und beschränkt sich im wesentlichen auf konzeptionelle und methodische Fragen. Sie nimmt also selbst keinerlei Berechnungen oder konkrete Auswertungen vor, sondern soll Empfehlungen für das Design von möglichen Folgeuntersuchungen geben (insbesondere zu den erwähnten „weiterreichenden Effekten″). Im Ergebnis zeigt sich, dass die Berechnung der vielen möglichen ökonomischen Effekte eine große Herausforderung für die empirische Forschung darstellt. Dennoch bestehen eine Reihe von Anknüpfungspunkten bei etablierten und neuen ökonomischen Untersuchungsmethoden (z.B. erweiterten Input-Output-Modellen, mikro- und raumökonometrischen Modellen, Mikrosimulationsmodellen). Es wird für ein schrittweises, koordiniertes, modulares und auf mehrere Jahre angelegtes Vorgehen plädiert.