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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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Verfasser/-in:
Hauptsachtitel:
Zur Umwelterziehung in den Klassen 1 - 4 der ehemaligen DDR.
In Herausgeberwerk (Quelle):
SW Herausgeber(in):
 
SW Hauptsachtitel:
Umwelterziehung in der Primarstufe.
Erscheinungsort:
Heinsberg
Erscheinungsjahr:
Seite (von-bis):
258 - 267
Kurzinfo:
"Zur Umwelterziehung in den Klassen 1-4 der ehemaligen DDR" äußert sich Gerhard Kunze. Dort, also in der DDR, war der Heimatkundeunterricht als Disziplin des Faches Deutsch der zentrale Träger für alle Anliegen der Umwelterziehung. Doch schwingt hier viel mit von den alten überhöhten Ideen und Idealen der Heimatkunde, so, wie auch wir sie noch von früher her kennen. Der Heimatkundeunterricht der DDR war geprägt durch sozialistische Allgemeinplätze der DDR-Kulturpolitik. Anspruch und Wirklichkeit klafften wohl weit auseinander. Kritische Hinterfragung der tatsächlichen Umweltsituation und eine thematisch breite Bearbeitung in den Fächern und Lernbereichen waren wohl noch weniger gegeben als in den westdeuschen Teilländern.
Wie bei uns, waren auch die Themen in der ehemaligen DDR überwiegend biologische Themen verbunden mit Aspekten des Naturschutzes. Sehr stark wurden allerdings emotionale Faktoren betont: "Heimatliebe und Naturverbundenheit", "werden gleichsam Herz, Verstand und Tat des Schülers angesprochen", "emotionale und aktive Zuwendung des Schülers zu seiner Umwelt". Doch es sind überwiegend die klassischen Themen, wie z. B.: Vögel, Wald, Blumen, Tierschutz, Gewässer, Haus- und Heimtiere. Nur vereinzelt treten Beziehungen zum eigenen Alltagsverhalten auf: Schonung von Materialien (Schulbüchern), Altsoffsammlungen, aktiver Wasserschutz im eigenen Lebensumfeld.
Obwohl der Heimatkundeunterricht die zentrale Aufgabe der Umwelterziehung obliegt, so gibt es doch eine Reihe von Verbindungen zu anderen Fächern und Arbeitsbereichen (Lesen, Verkehrsunterricht, Zeichnen, Musik) der unteren 4 Klassen.
Aufgabe der Schulbehörden in den neuen Bundesländern ist es nun, gemeinsam mit Didaktikern aus beiden ehemaligen Teilen Deutschlands die Lehrpläne, Richtlinien und Arbeitsmaterialien sowie die Lehraus- und fortbildung so zu verändern, daß ein Gleichklang bei der Fortentwicklung der Umwelterziehung im so wichtigen Primarbereich in ganz Deutschland erreicht wird.