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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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1. Urheberwerk
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Urheber:
Urheber Kürzel:
zus. bet. Pers.:
 
Hauptsachtitel:
Die Verfasstheit der Wissensgesellschaft.
Erscheinungsort:
Münster
Erscheinungsjahr:
ISBN:
389691619X
Aufsätze:
Kurzinfo:
"Ich weiß, dass ich nichts weiß!" - der sokratische Satz erhält auf dem Weg in die Wissensgesellschaft ganz neue, gesellschaftlich relevante Bedeutungen. Wissen und der Umgang mit Nichtwissen prägen unser Handeln mehr als je zuvor und zwingen das Individuum wie das Gemeinwesen zu besonderen Anstrengungen. Wissen scheint nicht nur zum entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden zu sein, sondern es stellt tagtäglich die Politik, Gesellschaft, Bildung und nicht zuletzt Wissenschaft und Ethik vor neue Herausforderungen. Die besondere Eingriffstiefe vieler neuer Technologien - wie z.B. der Biotechnologie - zeigen das ganz deutlich.
Mit dem breiten Spektrum der damit einhergehenden Probleme, Anforderungen und Verantwortungen hat sich die Grüne Akademie in der Heinrich-Böll-Stiftung zwei Jahre lang auseinander gesetzt. In diesem Band sind vor allem Beiträge aus zahlreichenöffentlichen Veranstaltungen und internen Diskussionen der Akademie zusammengetragen.
Das Buch setzt die Beschäftigung der Stiftung mit dem Thema Wissensgesellschaft fort, die ihren ersten Niederschlag in dem Buch Gut zu wissen fand, das vor zwei Jahren erschienen ist.
Inhaltsverzeichnis :
Vorwort
Orientierungen für die Wissensgesellschaft

Rarsten Gerlof/Anne Ulrich
Einführung und Zusammenfassung

Kapitel l
Chamäleon Wissensgesellschaft. Gesellschaftstheoretische Zugänge

Helga Nowotny
Wissenschaft neu denken: Vom verlässlichen Wissen zum gesellschaftlich robusten Wissen

Martin Heidenreich
Die Organisationen der Wissensgesellschaft. Zwischen regionalem und grenzüberschreitendem Lernen

Georg Krücken
Wissen zwischen Netzwerk und Identität

Sabine Ammon
Was weiß die Kunst? Zur Relevanz künstlerischen Wissens in der Wissensgesellschaft

Kapitel 2
Sichtweisen auf die Ökonomisierung des Wissens

Einleitung: Wissensordnung, Eigentum und Allmende

Rainer Kuhlen
Zur öffentlichen Funktion von Informationsethik als Grundlage politischer, rechtlicher und ökonomischer Regelungen der Wissensordnung

Hariolf Grupp
Was wir über Innovationen wissen: Konturen einer Wissenswirtschaft

Achim Seiler
Das WTO/TRIPS-Abkommen im Kontext der Nord-Süd-Debatte: Erwartungshaltungen und Befürchtungen

Kapitel 3
Zur Politik der Wissensgesellschaft

Carolin Quermann
Die Politik der Wissensgesellschaft

Kirsten Selbmann
Unsicherheiten bei der Regulierung technikinduzierter Risiken in Wissens(chafts)gesellschaften

Gabriele Abels
Politische Steuerung durch Partizipation - partizipativer Politikwechsel in der europäischen Biopolitik?

Arne Hintz
Zivilgesellschaftliche Medien auf dem Weltinformationsgipfel: neue Ansätze der Wissens-Governance?

Torsten Junge
Die Moral (in) der Wissensgesellschaft

Rena Tangens
Tausche Bürgerrechte gegen Linsengericht. Die Wir-wollen-alles-über-Sie-Wissensgesellschaft

Kapitel 4
Wissensgesellschaft und Wissensinstitutionen

Rarsten Gerlof
Zur Debatte: Bildung in der Netzwerkgesellschaft

Sybille Volkholz
Verantwortung als zentrale Kategorie der Bildungsinstitutionen für die Wissensgesellschaft

Manfred Fuhrmann f
Was ist und wozu brauchen wir einen Kanon der Allgemeinbildung?

Wolfgang Edelstein/Gerhard de Haan
Lernkonzepte für eine zukunftsfähige Schule

Willfried Maier
Können Individuen nur individuell lernen? Schule, Common Sense und Kulturelles Gedächtnis

Michael Daxner
Bildung in Nicht-Zivilgesellschaften

Kapitel 5
Das Wissen um den Menschen - Biopolitik und Bioethik

Zur Debatte: Öffnung und Schließung normativer Horizonte durch die Biowissenschaften. Thesen zur gesellschaftlichen Platzierung von Verantwortung

Christina von Braun
Zwischen Wissen und Glauben. Das Bild der menschlichen Natur

Sigrid Graumann
Von Kinderwünschen und Wunschkindern - eine feministisch-sozialethische Reflexion der medizinisch-technischen Kontrolle von Zeugung und Schwangerschaft

Dietmar Mieth
Wissenschaft und Religion: Wer erklärt uns die Welt? Das Beispiel der Lebenswissenschaften

Thomas Lemke
Lebenspolitik und Biomoral: Dimensionen genetischer Verantwortung

Johann S. Ach
Anmerkungen zu der Frage, warum die modernen Gen- und Reproduktionstechniken eine Herausforderung für den ethischen Diskurs darstellen

Tine Stein
Rechtliche Unverfiigbarkeit und politische Verfügbarkeit: die Biopolitik als Herausforderung der Wertordnung im weltanschaulich-neutralen Verfassungsstaat

Kurzbiographien