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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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Verfasser/-in:
Hauptsachtitel:
Urteilen im Chemieunterricht.
Untertitel/Zusätze:
Eine empirische Untersuchung über den Einfluss des Chemieunterrichts auf das Urteilen von Lernenden in Alltagsfragen.
Erscheinungsort:
Kiel
Erscheinungsjahr:
Hochschulschriftenvermerk:
Dissertation, Universität Kiel
ISBN:
3899594436
Titelbild:
Kleinbild
Kurzinfo:
Zusammenfassung:

Im Zentrum der Argumentation um die Bedeutung des naturwissenschaftlichen Unterrichts in der allgemein bildenden Schule steht seine Funktion, den Lernenden zu helfen, ihr Leben in einer mehr und mehr naturwissenschaftlich geprägten Welt besser zu verstehen und vor diesem Hintergrund bewusster zu gestalten: auf der Basis einer fundierten wissenschaftlichen Grundbildung sollen sie zu verantwortlich handelnden „mündigen″ Bürger/innen und Verbraucher/innen werden. Gute Fachkenntnisse im Unterricht müssten sich abbilden auf sachbezogenes Urteilen und die Anwendung dieses Wissens in Alltagszusammenhängen. Diese Erwartungen werden allerdings durch empirische Belege kaum gestützt. In der vorgelegten Arbeit wird daher der Frage nachgegangen, wie groß der Einfluss naturwissenschaftlicher Kenntnisse auf das Urteilen der Lernenden tatsächlich ist – und welche anderen Aspekte Einfluss auf das Urteilen ausüben. Die Auswertung der Daten zeigt, dass naturwissenschaftliche Inhalte gelernt und stellenweise angewendet werden, dass sich die Urteile der Lernenden jedoch selten ändern: offensichtlich sind Faktoren wie Gewohnheiten, Bequemlichkeit usw. wichtigere Determinanten für das Urteilen und Handeln als naturwissenschaftliches Wissens. Die in dieser Untersuchung belegten Grenzen der Anwendbarkeit schulischen Wissens im Alltag führen zu einer Relativierung der umfassenden Auslegung des Scientific Literacy-Konzepts. Aus den Befunden wird ein theoretisches Modell des Urteilens und Bewertens von Lernenden in naturwissenschaftsbasierten Themen aufgestellt. Aus diesem ergeben sich Hinweise, was beachtet werden muss, damit Lernenden die Verbindung fachwissenschaftlicher Inhalte und damit zusammenhängender lebensweltlicher Fragen eher gelingt.
Inhaltsverzeichnis :
EINLEITUNG

1. WOZU BRAUCHEN WIR NATURWISSENSCHAFTLICHEN UNTERRICHT?
1.1 SCIENTIFIC LITERACY
1.1.1 Über Basiswissen verfügen
1.1.2 Das Wesen der Naturwissenschaften verstehen
1.1.3 Beurteilen und Bewerten als Bestandteil von Scientific Literacy

2. BEURTEILEN UND BEWERTEN
2.1 LITERATURÜBERBLICK ZUM THEMA „URTEILEN UND BEWERTEN″
2.1.1 Ökologische Bewertungskompetenz, Umweltbildung
2.1.2 Moralische Urteilsfähigkeit
2.1.3 Alltagsentscheidungen
2.1.4 Entscheidungen von gesellschaftlicher Relevanz
2.2 BEGRIFFSBESTIMMUNG
2.2.1 Das normative Modell
2.2.2 Urteilen als Kompetenz?
2.2.3 Abgrenzung zur Handlungstheorie
2.3 URTEILSMODELLE
2.3.1 Ein Modell für ökologische Kompetenz
2.3.2 Modell des Urteilens und Bewertens
2.3.3 Wie entstehen Werthaltungen?

3. ZIEL DER UNTERSUCHUNG UND FORSCHUNGSFRAGEN

4. PILOTSTUDIE A: DER AUTOANTRIEB DER ZUKUNFT
4.1 ERHEBUNGSMETHODEN UND DURCHFÜHRUNG
4.2 ERGEBNISSE AUS DEN LERNBEGLEITBÖGEN
4.2.1 Schülervorstellungen zum Thema „Energie und Regenerativität″
4.2.2 Anwenden neu erlernter Kriterien
4.2.3 Einfluss von Schülervorstellungen auf die Beurteilung der Holzpellets.
4.2.4 Schülerurteile zum Thema „Holzpellets″? .
4.2.5 Urteilen bei Unkenntnis der Sache
4.3 ERGEBNISSE DER PODIUMSDISKUSSIONEN
4.3.1 Zentrale Themenfelder in der Podiumsdiskussion
4.3.2 Auswertungsgespräch zu Unterrichtsreihe und Podiumsdiskussion
4.4 FAZIT AUS PILOTSTUDIE A.
4.4.1 Inhaltliche Erkenntnisse.
4.4.2 Hinweise auf Schwächen des Erfassungsinstrumentariums

5. PILOTSTUDIE B: TRINK- ODER MINERALWASSER
5.1.1 Ablauf und Inhalt des Unterrichts
5.1.2 Design und Erhebungsinstrumente
5.2 ERGEBNISSE AUS DEN FRAGEBÖGEN
5.3 PODIUMSDISKUSSION „TRINK- ODER MINERALWASSER″.
5.4 FAZIT AUS PILOTSTUDIE B
5.4.1 Inhaltliche Erkenntnisse.
5.4.2 Hinweise auf Schwächen des Erfassungsinstrumentariums

6. ERWEITERTER THEORETISCHER HINTERGRUND
6.1 INTERPRETATION DER PILOTSTUDIEN MIT DEM URTEILSMODELL
6.2 CONCEPTUAL CHANGE
6.2.1 Warum sind manche Vorstellungen besonders hartnäckig?
6.2.2 Schumacher, Arkes: Warum bewährte Vorstellungen aufgeben?
6.2.3 „Gewusst wo″ – die situationistische Wende
6.3 URTEILEN UND BEWERTEN UNTER DER PERSPEKTIVE „CONCEPTUAL CHANGE″
6.4 ERWEITERTES MODELL DES URTEILENS UND BEWERTENS

7. HAUPTSTUDIE: TRINK- ODER MINERALWASSER.
7.1 DURCHFÜHRUNG, DESIGN, UNTERSUCHUNGSFRAGEN
7.2 FRAGEBOGENERHEBUNG.
7.2.1 Wissen, Kenntnisse, Präferenzen
7.2.2 Mögliche Urteilskriterien gewichten
7.2.3 Eigenes, frei formuliertes Urteil
7.3 VERÄNDERUNG IN KLEINEN SCHRITTEN
7.4 TYPENBILDUNG
7.5 INTERVIEWS ZUR FRAGE „TRINK- ODER MINERALWASSER?″
7.5.1 Begründungsaspekte aus Interviews
7.5.2 Kontextualisierung der Urteilsfrage
7.5.3 Vorverständnis und vermutete Auswirkungen des Unterrichts
7.6 PODIUMSDISKUSSION
7.7 FAZIT „TRINK- ODER MINERALWASSER″

8. ERGÄNZUNGSSTUDIEN.
8.1 ENERGY-DRINKS – NICHTS ALS KALTER KAFFEE?
8.1.1 Durchführung, Design, Untersuchungsfragen
8.1.2 Fragebogenerhebung
8.1.3 Eigenes, frei formuliertes Urteil
8.1.4 Interview zum Thema Energy Drinks
8.2 AKKUS ODER BATTERIEN

9. DISKUSSION DER ERGEBNISSE
9.1 FAKTOREN, DIE DIE URTEILE BEEINFLUSSEN (FORSCHUNGSFRAGEN A UND B)
9.2 WARUM FINDEN SICH SO WENIGE VERÄNDERUNGEN? (FRAGE C)
9.3 MODELL DES URTEILENS UND BEWERTENS
9.4 HINWEISE FÜR DIE UNTERRICHTSPRAXIS

10. ZUSAMMENFASSUNG

11. LITERATUR

12 ÜBERSICHT ÜBER DIE ANHÄNGE

13 DANKSAGUNG, LEBENSLAUF
Original-Quelle (URL):
Datum des Zugriffs:
21.05.2014