1 Einleitung1.1 Ist menschliche (Kultur)-Geschichte eine Geschichte patriarchaler Naturbeherrschung? Fünf Punkte zu Widersprüchen und Dilemmata einer nicht zwangsläufigen Beziehung
1.2 Natur – be – Herrschung
1.3 Erkenntnisperspektive und methodische Anmerkungen
1.3.1 Ausgangspunkte und Zuordnungen: Erkenntnisperspektive, hermeneutischer Ansatz und historische Orientierung
1.3.2 Design und Aufbau der Untersuchung
1.3.2.1 Dualistisch, instrumentell und manipulativ oder: Wie der Philosoph mit der Natur und der Erkenner mit seinem Erkenntnisgegenstand umzugehen gedenkt
1.3.2.2 Feministisch orientierte Kritik
1.4 Anliegen und Zielsetzung
2 Ein herrschender Erkenner als naturentbundenes Subjekt Zu den Naturbildern von René Descartes2.1 René Descartes und seine Abhandlung über die Methode des richtigen Vernunftgebrauchs und der wissenschaftlichen Wahrheitsforschung
2.1.1 Zusammenfassung und Kommentar
2.2 Text und Kontexte
2.2.1 Leben und Werk
2.2.2 Mathematik als universale Methode von Natur- und Welterkenntnis
2.2.3 René Descartes im Zeitalter von Barock und Absolutismus
2.3 Kritik
2.3.1 Das cartesische „Ich″ und sein Ringen um Meisterschaft
2.3.2 Zur descartesschen Naturphilosophie
2.3.2.1 Gestalt und Funktion cartesischer Dualismen
2.3.2.2 Zum instrumentellen Charakter descartesscher Naturphilosophie in methodischer, praktischer und philosophischer Hinsicht
2.3.2.3 Manipulative Umgangsweisen mit Natur als Folge dualistischer Spaltung und instrumenteller Handhabung
2.3.2.4 Fazit
2.3.3 Ansätze der Kritik zur cartesischen Philosophie in feministischer Perspektive
2.4 Schluß und Schlußfolgerungen
3 Paradiesische Naturbeherrschung als Gottesgeschenk Zu den Naturbildern von Francis Bacon3.1 Francis Bacon und sein Neues Organon oder die wahre Anleitung zur Interpretation der Natur
3.1.1 Zusammenfassender Überblick zum Quellentext
3.1.2 Zur baconischen Philosophie anhand von zentralen Begriffen
3.2 Text und Kontexte
3.2.1 Leben und Werk
3.2.2 Kann denn Naturbeherrschung Sünde sein? Zur Funktion der beiden Schöpfungsgeschichten im baconischen Argumentationsgang
3.2.3 Francis Bacon und der Übergang von der Renaissance zur Neuzeit
3.3 Kritik
3.3.1 Natur als Ehefrau
3.3.2 Zur baconischen Naturphilosophie
3.3.2.1 Einheit und Dualismen
3.3.2.2 Instrumentelle Aspekte der baconischen Naturphilosophie
3.3.2.3 Manipulativ und gewaltig
3.3.2.4 Fazit
3.3.3 Feministische Kritik-Ansätze zur baconischen Philosophie
3.4 Schluß und Schlußfolgerungen
4 Natur als Unterworfene und UnterwerfendeZu den Naturbildern von Giordano Bruno
4.1 Giordano Bruno und sein „Von der Ursache, dem Prinzip und dem Einen″
4.1.1 Zusammenfassung und Kommentar
4.2 Text und Kontexte
4.2.1 Leben und Werk
4.2.2 Bewegung und Bezogenheit Zur Philosophie Giordano Brunos vor dem Hintergrund der Kosmologie in der Renaissance
4.2.3 Zum historischen Kontext im Zeitalter von Reformation und Gegenreformation
4.3 Kritik
4.3.1 Vorläufer oder Gegenstürmer?
4.3.1.1 Zum brunoischen Ich im Vergleich mit dem cartesischen
4.3.1.2 Natur als Frau bei Giordano Bruno und Francis Bacon
4.3.2 Zur brunoischen Naturphilosophie
4.3.2.1 Dualismen und Einheit – Das brunoische Ringen um den Begriff
4.3.2.2 Wessen Instrument?
4.3.2.3 Magische Manipulation
4.3.2.4 Fazit
4.3.3 Skizze einer Kritik der brunoischen Naturphilosophie in feministischer Perspektive
4.4 Schluß und Schlußfolgerungen
5 Die Vernichtung des anderen Hexenverfolgungen als Voraussetzung neuzeitlicher Naturbeherrschung5.1 Zur umstrittenen Natur der Hexe und ihrer Verfolgung
5.1.1 Grenzkonflikte
5.1.2 Die Hexe als Konstruktion
5.1.3 Die Hexe als Repräsentantin einer anderen Wirklichkeit
5.1.4 Fazit
5.2 Hexenverfolgungen und Naturbeherrschung
5.3 Schluß und Schlußfolgerungen
6 Schluß6.1 Aus dem Schatten heraus
6.2 Zuspitzungen
6.2.1 Zum Dilemma von Emanzipation und Freiheit
6.2.2 Zum Dilemma von Sicherheit und Ordnung
6.2.3 Zum Wohlstandsdilemma
6.3 Dialektische Perspektiven
Anmerkungen Literatur Verzeichnis der Abbildungen und Bildnachweise Anhang:Kleine Zusammenstellung einiger deutscher Schlüssel- Begriffe im „Neuen Organon″ von Francis Bacon
Dank