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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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Verfasser/-in:
Hauptsachtitel:
Diskurs über Nachhaltigkeit.
Untertitel/Zusätze:
Zur Dematerialisierung in den industrialisierten Demokratien.
Erscheinungsort:
München
Erscheinungsjahr:
ISBN:
3936581851
Kurzinfo:
Text auf www.oekom.de:

Frank Schiller setzt das Konzept nachhaltiger Entwicklung und die Diskurstheorie von Jürgen Habermas in Bezug zur aktuellen Umweltpolitikforschung. Ausgehend von der Konstruktion der Natur in der Diskurstheorie wird zunächst auf wissenschaftssoziologische Ansätze eingegangen. Auf dieser Grundlage wird Nachhaltigkeit durch ein Prinzip des Nichthandelns unter Unsicherheit moralisch begründet. Diese Ethik der Nachhaltigkeit dient als Reflexionstheorie der Gesellschaft und ihrer Subsysteme.

Der Autor zeigt, wie neben der Zivilgesellschaft die Ökonomik mit der ökologischen Ökonomie und die Rechtswissenschaft mit dem Umweltstaat auf die ökologische Krise reagiert haben. Der Ansatz wird am Beispiel der bundesdeutschen Abfallpolitik skizziert.

Der Autor Frank Schiller, Politikwissenschaftler M.A., promovierte an der Universität Göttingen und ist bei der Münchner Projektgruppe für Sozialforschung e.V. als Sozialwissenschaftler tätig.
Inhaltsverzeichnis :
VORWORT

1 EINLEITUNG

2 DIE DISKURSTHEORIE

2.1 Der Universalismus der Universalpragmatik
2.1.1 Lebenswelt und Systemwelt
2.1.2 Dualität von Lebenswelt und System?
2.2 Die Krise der Moderne
2.2.1 Soziologische Gegenwartsdiagnostik: Risikogesellschaft
2.2.2 Reflexive, ökologische Modernisierung
2.2.3 Unsicherheit und Nichtwissen
2.3 Die Lebenswelt als Quelle von Rationalität und Relevanz?
2.3.1 Kommunikatives Handeln und Rationalität
2.3.2 Wissenschaft, epistemische Rationalität und Argumentationstheorie
2.3.3 Rationalität und Reflexivität
2.4 Diskurstheorie und praktische Vernunft
2.4.1 Begründung der universalpragmatischen Diskursethik
2.4.2 Praktische Philosophie und ökologische Krise
2.4.3 Universale Verantwortung für Nachhaltigkeit

3 METABOLISMUS MIT DER NATUR: DAS WIRTSCHAFTSSYSTEM

3.1 DieWirtschaft als System der Gesellschaft

3.2 Umwelt- und Ressourcenökonomie und nachhaltige Entwicklung

3.3 Thermodynamik und die Grenzen der Ökonomie

3.3.1 Naturkapital und schwache Nachhaltigkeit
3.3.2 Der nachhaltige Umfang des Wirtschaftssystems: Scale
3.3.3 Der historische Stoffstrom des ökonomischen Syst ems
3.4 Die Emergenz des ökonomischen Stoffstroms
3.4.1 Rationalität angesichts von Irreversibilität und emergenter Unsicherheit
3.4.2 Die Rationalität nicht-ökonomischer Indikatoren der Nachhaltigkeit
3.5 Stoffstrommanagement und Ordnungspolitik
3.6 Eine inputorientierte Ordnungspolitik der Nachhaltigkeit

4 DAS POLITISCH-ADMINISTRATIVE SYSTEM ALS UMWELTSTAAT

4.1 Legitimität und Begründung von Demokratie und Rechtssystem
4.1.1 Die Konstruktion der Diskurstheorie des Rechts
4.2 Die Entwicklung des Umweltrechts aus der Gefahrenabwehr
4.2.1 Staatliche Sicherheitsgewähr und 'freisetzendes' Technikrecht
4.2.2 Unsicherheit im Recht
4.2.3 Theoretische Steuerungsgrenzen des Rechts?
4.3 Recht als Steuerungsmedium
4.3.1 Regulatives Recht und Umweltpolitik
4.3.2 Das Konzept reflexiven Rechts
4.3.3 Prozedurales Recht
4.4 Das Paradigma des Umweltstaats
4.4.1 Prävention als Paradigma des Umweltstaates
4.4.2 Der Umweltstaat als prozedurales Programm
4.4.3 Vorsorgender Umweltstaat und Stoffstrommanagement

5 DIE ZIVILGESELLSCHAFT: ÖFFENTLICHKEIT UND SOLIDARITÄT

5.1 Eine Theorie der Zivilgesellschaft
5.1.1 Der soziale und funktionale Wandel der Öffentlichkeit
5.1.2 Massenmediale Kommunikation als (umwelt)politische Sozialisation?
5.1.3 Funktional stabilisierte Öffentlichkeit und die Vermittlung von Politik
5.2 Verhandlungssysteme und argumentative Deliberation
5.2.1 Verhandlungen zwischen den Systemen
5.2.2 Argumentative Deliberation als soziale Reflexion
5.2.3 Zivilgesellschaftliche Solidarität als reflexive Demokratie
5.3 Kommunikatives Handeln zwischen Zivilgesellschaft und Systemen
5.3.1 Symbolische Politik und argumentative Kritik
5.3.2 Sozio-politische Netzwerke und Ideen
5.3.3 Umweltpolitische Kommunikation zwischen Arena und Forum

6 POLITIKWISSENSCHAFT FÜR DEMOKRATIE UND NACHHALTIGKEIT

6.1 Zum Beispiel Abfall
6.1.1 Die Reform des abfallpolitischen Netzwerkes
6.1.2 Die diskursiven und die stofflichen Dimensionen der Abfallpolitik
6.2 Die politikwissenschaftliche Herausforderung einer Dematerialiserung
6.2.1 Diskurstheorie und Nachhaltigkeitsforschung
6.2.2 Diskursanalyse und Institutionenwandel
6.3 Zur Institutionalisierung diskursiv vermittelter Ideen
6.3.1 Verteilungsarenen und Agenturen
6.3.2 Diskursive Entzerrung der Agenda einer zentralen Agentur
6.3.3 Ein direktdemokratisch bestimmter Steuerpfad?

7 RESÜMEE

ANHANG

GLOSSAR

LITERATURVERZEICHNIS