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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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1. Verfasserwerk
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Verfasser/-in:
Hauptsachtitel:
Dimensionen einer Bildung zur nachhaltigen Entwicklung.
Untertitel/Zusätze:
Grundlagen - Kritik - Praxismodelle.
Erscheinungsort:
Baltmannsweiler
Erscheinungsjahr:
ISBN:
3896765728
Kurzinfo:
Das `Nachhaltigkeits-Paradigma' ist und bleibt an die fundamentale Natur- und Umweltkrise gebunden. Diese kann nicht gelöst werden, wenn grundlegende Strukturen in den Lebenswelten der Menschen (Lebensstile) und in den Subsystemen dies (Gesellschaft,Ökonomie, Politik, Recht, Wissenschaft, Technologie, Bildung) nicht überdacht und verändert werden.

Von diesen Gedanken ausgehend, entwirft der Autor ein mehrperspektivische Instrument zur Erschließung und Interpretation der risikogeprägten Mensch-Natur Beziehungen: das „Didaktische Kreuz" mit seinen vier wechselseitig aufeinander bezogenen Momenten und zwölf epochaltypischen Kategorien. In seiner Begründung auf der Basis fundierter bildungstheoretischer Überlegungen und praktischer Erfahrungen - erweist sich der Entwurf sowohl in seiner kritisch-analytischen als auch in seiner konstruktiv-konzeptionellen Funktion gewissermaßen als „Urform" eines sensiblen und zugleich pragmatischen didaktischen Modells.

Das praktische Resultat: Zwölf exemplarische Elemente als Basis für ein langsam herangereiftes regionales Umweltbildungskonzept mit den Schwerpunkten Schulentwicklung und Lehrerbildung. Der problematischen Wirklichkeit durch beharrlich Arbeit abgerungen und zusammengehalten durch einen inhaltlichen „roten Faden stehen drei in Selbstorganisation entstandene institutionelle Ansätze als tragende und miteinander vernetzte Säulen im Mittelpunkt: die Idee des ökologisch-sozialen Lernens im gemeinsam aufgebauten „Lern-Orte-Netz" als Schulentwicklungsansatz das an den Merkmalen einer substanziellen 'ökologischen Zivilisierung' orientierte lokale Umweltbildungszentrum und das interdisziplinär angelegte „Studienprojekt Umweltbildung" als universitäres Qualifizierungsmodell.

Der methodische Gewinn: Die Übersetzung des didaktischen Entwurfs in ein pragmatisches Diskursmodell. Im symbolischen Durchgang der Stationen von „Fünf notwendigen Häusern" wird ein Idealtypus des Umgangs mit komplexen Phänomenen und zur Initiierung von Reflexions- und Gestaltungsprozessen in praktischen Projekten oder theoriegeleiteten Forschungsvorhaben für eine fundierte Bildung zur nachhaltigen Entwicklung angeboten.
Inhaltsverzeichnis :
Bestandsaufnahme Umwelterziehung: Ein Überblick

Historische Stationen und Konzepte
Schritte zur Verankerung der Umwelterziehung
Vier Defizit-Hypothesen
Zum Paradigmenwechsel: „Bildung zur nachhaltigen Entwicklung" als Modernisierungsprogramm
Die Aufgaben einer allgemeinbildungsorientierten Umweltbildung: Neun Thesen zur kritisch-konstruktiven Orientierung eines Programms zur „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" .

Dimensionen der Umweltbildung: Vier Momente als Erschließungshilfe der 'Mensch-Natur'-Beziehungen (Das „Didaktische Kreuz")

Einführung
Begründungen
Impulse aus der Praxis
Belege aus der Geschichte didaktischer Theoriebildung

Ein Beispiel: Zwölf Fragen und Thesen zur `Agenda 21'
Überblick zum weiteren Argumentationsgang

Das „widerständige" Moment: `Skepsis', 'Kritik', `Widerstand' als mögliche Ausgangsdispositionen

Einführung
Problematische Lebensstile
Zur gesellschaftlichen Formierung von Bedürfnissen
Zum Zusammenhang von Risiko- und Erlebnisgesellschaft: Die These zum „kompensatorischen Verhaltenszirkel"
Im Zentrum der Kritik: Die „Wachstums-Gesellschaft"
Merkmale globaler ökologischer Krisenfelder - der „Syndrom-Ansatz"
Die `Agenda 21'- Ein Technokratenmärchen?
Zwischenbilanz: Fragen an die Umweltbildung

Das „utopische" Moment: `Entwurf', Imagination' und `konkrete Utopien' als notwendige Gestaltungselemente

Einführung
Zur Entstehung des `Neuen': Anmerkungen zu den Möglichkeiten einer innovatorischen Pädagogik.
Zum „Leben-mit-Fähigkeiten": Eine Bildungsutopie

Das „individuelle" Moment: `Identität', `Geborgenheit' und `Empathie' als Basiskräfte

Einführung
Was ist Identität?
Drei Ebenen der 'Mensch-Natur'-Beziehung
Ursprüngliche Beziehungen
Stoffwechsel-Elemente

Selbstreflexionen der'Mensch-Natur'-Beziehungen
Das „universelle" Moment: `Solidarität', `Modernität' und `Globalität' als Herausforderungen

Einführung.
Drei Ebenen der 'System-Natur'-Beziehung
Ursprünge: Die Hierarchie der Evolutionen
Aktueller Stoffwechsel: Das Programm einer „Ökologischen Modernisierung"
Beispiele systemischer Selbstreflexion

Synthesen

Einführung
Umgang mit komplexen Entwürfen und Analysen
Agenda 21: Plattform für eine „Bildung zur nachhaltigen Entwicklung"?
Aktuelle Forschungsergebnisse zum Umweltbewußtsein in Deutschland - Konsequenzen für die Umweltbildung?
Zur Theorie hierarchischer Lernordnungen
Paradoxien der Moderne
Entwurf mehrdimensionaler Konzeptideen
Zur Leitfigur des „homo politicus-oecologicus"
Drei „Dimensionen einer ökologischen Zivilisierung"
Werkstatt-Praxis: Methodische Hilfen zur Förderung und Entfaltung des „utopischen Moments"
Ein Orientierungsraster für die praktische Arbeit . . . . . . . .
Zur praktischen Umsetzung der `Agenda 21': Fünf Gesprächsangebote für eine „Zukunftskonferenz"!

Praktische Konsequenzen: Modell und Aufbau eines regionalen schulischen Umweltbildungsansatzes

Einführung
Leitprinzipien und regulative Ideen
Die Keimzelle
Das Ergebnis
Das Unterstützungssystem
Das Gesamtresultat

Forschungsideen und konzeptionelle Weiterentwicklung.
Zurück zur Kernidee
Anmerkungen
Literatur