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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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Urheber:
Urheber Kürzel:
Hauptsachtitel:
Perspektiven für die Verankerung des Nachhaltigkeitsleitbildes in der Umweltkommunikation.
Untertitel/Zusätze:
Chance, Barrieren und Potenziale der Sozialwissenschaften.
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsjahr:
ISBN:
9783503066025
 
3503066020
Aufsätze:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kurzinfo:
Verlagsinfo:

In diesem Bericht des Umweltbundesamtes werden die Fragestellungen einer Erweiterung und adäquaten Fundierung der Umweltkommunikation aufgegriffen. Ziel des in diesem Buch erörterten Forschungsprojektes ist es, die Potenziale der Sozialwissenschaften für die Bewältigung der beschriebenen Herausforderungen zu prüfen und zu nutzen. Der Leser erhält einen exemplarischen Überblick über wichtige aktuelle Forschungsansätze in der deutschen sozialwissenschaftlichen Umweltforschung, die sich mit der für das Vorhaben zentralen Fragestellung der Kommunizierbarkeit von Nachhaltigkeit und deren Vorbedingungen beschäftigen.
Inhaltsverzeichnis :
Inhaltsverzeichnis:

- Horst Mierheim: Der neue Stellenwert der Umweltkommunikation in der Umweltpolitik
1. Die Ausgangspunkte des ,Verankerungs'—Projektes
2. Neue Herausforderungen und neue Antworten -
3. Die Chancen einer Erweiterung der Umweltkommunikation

- Wiebke Lass, Fritz Reusswig: Nachhaltigkeit und Umweltkommunikation. Ein Forschungsprojekt auf der Suche nach sozialwissenschaftlichen Perspektiven
1. Projekthihtergrund
2. Projektziele '
3. Vorgehensweise
4. Eckpunkte nachhaltigkeitsorientierter Umweltkommunikation
4.1. Begriff und Bedeutung
4.2. Dimensionen nachhaltigkeitsorientierter Umweltkommunikation
5. Ansatzpunkte für Kommunikationsstrategien
5.1. Differenzielle Popularisierung
5.2. Innovationen anstoßen.
5.3. Strategische Allianzen stärken
5.4. Bildung zukunftsfähig machen
5.5. Nachhaltigkeitsforschung fördern
6. Ausblick: Barrieren und Forschungsdefizite

- Stefan Summerer: Krisenglobalisierung als neue Herausforderung
1. Die Probleme des Status quo in globaler Sicht .
1.1. Die neue Qualität.der Umweltprobleme
1.2. Umweltkommunikation als Voraussetzung für die Umweltwahrnehmung
1.3. Internationale Analysen zum Status quo
1.4. Die ,Gerechtigkeitslücke' zwischen Nord und Süd
1.5. Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung in den Industrieländern
2. Die Status quo-Entwicklung in Deutschland'
2.1. Energienutzung
2.2. Mobilität
2.3. Nahrungsmittelproduktion
2.4. Freizeit und Tourismus
3. Schlussfolgerungen

- Martin Jänicke: Vom instrumentellen zum strategischen Ansatz. Umweltpolitische Steuerung im Lichte der Politikanalyse
1. Ökologisch nachhaltige Entwicklung aus Sicht der Politikwissenschaft - Darstellung und Kritik eines Steuerungsansatzes
1.1. Zur Rolle der Politikwissenschaft im Konzert der Umweltwissenschaften
1.2. Das Instrumentarium der Umweltpolitik... .
1.3. ... und eine Kritik des „Instrumentalismus"
2. Der strategische Ansatz nachhaltiger Entwicklung
2.1. Steuerungsmuster einer innovationsorientierten Umweltpolitik
2.2. Zielbildung im Zeichen eines neuen umweltpolitischen Steuerungsmodells
3. Wege der Umsetzung des strategischen Steuerungsansatzes
3.1. Organisierte Umsetzung von Politikzielen im Zeitablauf-„Umweltplanung" . .
3.2. Internalisierung von Umweltverantwortung durch „Politikintegration"
3.3. „Kapazitätsbildung"-Verbesserung der Steuerungsfähigkeit

- Joseph Huber: Ökologische Konsistenz. Zur Erläuterung und kommunikativen Verbreitung eines umweltinnovativen Ansatzes
1. Nachhaltige Entwicklung fordert ökologische Konsistenz von Stoffumsätzen
1.1. Suffizienz und Effizienz - gut gemeint, aber ungenügend
1.2. Konsistenz - eine metabolisch-naturintegrierte Industrielle Ökologie
2. Der Stellenwert von Effizienz und Konsistenz im Rahmen einer nachhaltigen Industriellen-Ökologie
2.1. Ein Modell des Produktlehenszyklus
2.2. Die Nachrangigkeit des Effizienzgedankens
3. Kommunikation und Umsetzung des Konsistenz-Ansatzes
3.1. Gesellschaftliche Resonanzerzeugung für die Konsistenzstrategie...
3.2. ... und die Rolle des Staates

- Hans-Joachim Schellnhuber, Fritz Reusswig: Syndrome des Globalen Wandels. Analyse und Kommunikation von Mustern der Nicht-Nachhaltigkeit
1. Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung
1.1. Wissen für Nachhaltigkeit'
1.2. Globale Umweltveränderungen und Nachhaltige Entwicklung
2. Der Syndromansatz - Detektion von Nicht-Nachhaltigkeit
2.1. Syndrome als globale Muster,von Nicht-Nachhaltigkeit
2.2. Stufen der Syndromanalyse
3. Nachhaltigkeitsorientierte Kommunikation auf der Grundlage des Syndromansatzes
3.1. Forschung
3.2. Bildung
3.3. Medien
3.4. Politikberatung
3.5. Schlussbemerkung

- Michael Wehrspaun: Der Wandel der Umweltkommunikation als neue Herausforderung
1. Zum aktuellen Stellenwertverlust der Umweltpolitik
2. Umweltkommunikation heute: Schneller Aufstieg und nachhaltiger Absturz?
2.1. Über Phasen und Instrumente der Umweltpolitik
2.2. Die , Kluft' zwischen Bewusstsein und Verhalten als zentrales Thema
2.3. Die Nah/fem-Differenz im Umweltbewusstsein als Basis des Verständigungsdilemmäs
3. Möglichkeiten und Grenzen der (Umwelt-)Ethik in modernen Gesellschaften
3.1. Zu Leistungsfähigkeit und Paradigmenwandel der Ethik
3.2. Das ,Prinzip Verantwortung'und die.Frage der Umweltgerechtigkeit
3.3. Komplexität, Antizipation und Kooperation als Grundprobleme einer angewandten Ethik

- Wilhelm Schmid: Grundzüge einer ökologischen Lebenskunst
1. Philosophie der Lebenskunst und ökologische Ethik
1.1. Technik und die Frage der Ethik
1.2. Grundsätzliche Fragestellung der ökologischen Ethik
1.3. Grundsätzlich mögliche Antworten
2. Ökologische Lebenskunst - Zehn Punkte
-> Erweitertes Selbstverständnis
-> Besonnenheit
-> Selbstmächtigkeit
-> Reflexion der eigenen Gewohnheiten
-> Übergang vom Verbrauch zum Gebrauch
-> Rezyklierung in verschiedener Hinsicht
->Dauerhaftigkeit („sustainability")
-> Ökologie des Körpers
-> Genuss des Lebens
-> Gelassenheit
3. Kommunikative Wendung-Existenzialisierung der Debatte
3.1. Individuelle und gesellschaftliche Macht
3.2. Die grundlegende Rolle der individuellen Wahl
3.3. Die Perspektive einer arideren Moderne

- Elisabeth Kals, Heidi Ittner, Leo Montada: Wahrgenommene Gerechtigkeit restriktiver Umweltpolitiken
1. Verständnis und Verringerung von Umweltproblemen - eine gerechtigkeitspsychologische Perspektive
1.1. Ausgangslage - das Spannungsverhältnis zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen Interessen
1.2. Kristallisationspunkt „Gerechtigkeit" - Forschungsfragen ...
1.3. ... und Antworten der Gerechtigkeitspsychologie
2. Ein gerechtigkeitspsychologisches Modell am Beispiel der Verkehrspolitik
2.1. Grundstruktur des Modells
2.2. Anwendungsbeispiel: lokale Probleme durch Straßenverkehr
2.3. ExemplarischeBefunde am Beispiel „Fahrverbote"
3. Implikationen für die gesellschaftliche Nachhaltigkeitskommunikatiön
3.1. Die Modellergebnisse und erste Implikationen
3.2. Engagement von Bürgern und staatliche Umweltpolitik
3.3. Ausblick

- Angela Franz-Balsen: Nachhaltigkeit und 'Gender'. Konsequenzen für die Umweltkommunikation
1. Forschung zu „Umwelt und Geschlecht" - Aus der feministischen Enklave zum anerkannten Forschungsparadigma
1.1. Nachhaltigkeit und Geschlechterfragen - Kristallisationspunkte komplexer Problemlagen
1.2. Strömungen gender-orientierter Umweltforschung
2. Der Schritt zum allgemeinen Nachhaltigkeitsdiskurs: wissenschaftliche Erkenntnisse, politische Initiativen und gesellschaftliche Trends
2.1. Wissenschaftliche Erkenntnisse und Konzepte
2.2. Politische Initiativen und gesellschaftliche Trends
3. Gender zum Thema machen - auch in der Nachhaltigkeits-Kommunikation
3.1. Inhalte: Erfolgreiche Kommunikation heißt alltagsrelevante Kommunikation
3.2. Ziele und Adressaten: Entwicklung von Gender-Bewusstsein
3.3. Formen der'Kommunikation: übereinander Reden - miteinander Reden - füreinander Sprechen
3.4. Herausforderungen für die Wissenschaft

- Karl-Otto Henseling: Integrierte Strategien als neue Herausforderung
1. Die Notwendigkeit einer neuen Kooperationskultur als Baustein der Nachhaltigkeitspolitik
2. Zentrale kommunikative Felder einer vorsorgeorientierten Umweltpolitik
2.1. Zur Zieldiskussion: Umweltbarometer, DUX, Umweltqualitäts- und -Handlungsziele
2.2. Handlungsraster einer akteursorientierten Umweltpolitik in Bedürfhisfeldern
2.3. Integrierte Produktpolitik und Stoffstrommanagement
3. Die Umsetzung des Nachhaltigkeitsleitbildes in konkreten Handlungsfeldern
3.1. Allgemeine Methoden- und Kommunikationsprobleme
3.1.1. Bestimmung des Umfangs der Umweltinänspruchnahme
3.1.2. Schwierigkeiten der Wahrnehmung von Umweltbelastungen
3.2. Kooperation in der Wertschöpfungskette
3.2.1. Erfolgsbedingungen für Kooperationen in der Wertschöpfungskette
3.2.2. Informationsbedarf und Umweltkommunikation in der Wertschöpfungskette
3.2.3. Organisation der Kooperation in der Wertschöpfungskette
3.2.4. Verbraucherinformation und Absätzförderung
3.2.5. Förderung der Kooperation in der Wertschöpfungskette

- Ortwin Renn: Nachhaltige Entwicklung. Eine kommunikative Reise in eine reflexive Zukunft
1. Konzept Nachhaltigkeit: Die Notwendigkeit diskursiver Zielbestimmung
1.1. Ein sequentieller Nachhaltigkeitsbegriff
1.2. Zielbestimmung Nachhaltigkeit: Eine gesellschaftliche Aufgabe
2. Die begrenzte Steuerungsmöglichkeit moderner Gesellschaften
2.1. Drei Steuerungskonzepte
2.2. Anforderungen an eine nachhaltigkeitsorientierte Steuerung
3. Diskursive Nachhaltigkeit
3.1. Diskursive Verfahren zur Umsetzung einer nachhaltigen Politik
3.2. Diskursive Politikgestaltung
3.3. Grenzen des Diskurses

- Gerhard Scherhorn: Kommunikation von Konzepten und Alternativen
1. Voraussetzungen der Nachhaltigkeit
1.1. Wirtschaft-ein Subsystem von Natur und Gesellschaft
1.2. Revision des Unersättlichkeitstheorems
1.3. Relativierung des Güterwohlstands
2. Chancen für Nachhaltigkeit
2.1. Anzeichen für Bewusstseinswandel
2.2. Der Widerstand der Institutionen
2.3. Überholte Verheißungen
2.4. Ein neuer Gesellschaftsvertrag
2.5. Das Neue an der Diehstleistungsgesellschaft
3. Kommunikation der Nachhaltigkeit
3.1. Wie wird Nicht—Nachhaltigkeit kommuniziert?
3.2. Kommunikation von Konzepten
3.3. Kommunikation von Alternativen

- Konrad Götz, Thomas Jahn, Engelbert Schramm: Komplexe Vermittlung. Umweltkommunikation in sozial-ökologischer Perspektive
1. Grundlinien sozial-ökologischer Forschung
1.1. Problembeschreibungen neu formulieren und neue Schlüsselkonzepte entwickeln
1.2. Ein neues Nachhaltigkeitsverständnis
1.3. Notwendigkeit veränderter Kommunikationsformen in Nächhaltigkeitsprozessen
2. Innovative Ansätze der Umweltkommunikation in der Praxis
2.1. Fallbeispiel I: Nachhaltigkeitsorientierte Innovationen '
2.2. Fallbeispiel II: Nachhaltige Wassernutzung
3. Umweltkommunikation als Schlüsselkonzept
3.1. Kriterien einer nachhaltigeren Kommunikation
3.2. Empirie, Marketing und Kommunikation: ein Ausblick

- Karsten Klenner, Wolfgang Schimmelpfennig, Heidi Schreiber: Informationsvermittlung in der Informationsgesellschaft als neue Herausforderung
1. Allgemeine Trends im Mediensystem und der Umweltberichterstattung
2. Aktuelle Beispiele aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Umweltbundesamtes
2.1. Bedingungen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Umweltbundesamt
2.2. „Benzin-Krise", „Benzin-Wut", „Benzin-Irrsinn": Die Diskussion über die Ökosteuer
2.3. Von Mehrwegen und-Irrwegen - Die Ökobilanz Getränkeverpackungen
2.4. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen
3. Der Problembereich ,Umwelt und Gesundheit' als Beispiel'für Kooperationsmöglichkeiten zwischen Umweltforschüng und Sozialwissenschaften
3.1. Zum Aktionsprogramm ,Umwelt und Gesundheit
3.2. Umweltmedizin, umweltassoziierte Gesundheitsstörungen, umweltmedizinische Forschung
3.3. Gesundheitsbezogene Umweltstandards
3.4. Folgerungen für die Umweltkommunikation

- Birgit Weber: Handlungsorientierte Umweltbildung
1. Bildung und Nachhaltige Entwicklung
1.1. Von der Umwelterziehung zur nachhaltigen Entwicklung
1.2. Bildungskonzepte für eine nachhaltige Entwicklung
1.3. Nachhaltigkeit - Handlungsanweisung oder Reflexionsrahmen und Partizipationsmodell?
1.4. „Lebensstile" - eine Ausweichstrategie angesichts der „Unfassbarkeit" von Globalität?
2. Nachhaltige Entwicklung, Globalität und Handlungsorientierung
2.1. Nachhaltige Entwicklung und globale ökonomische Vernetzung
2.2. Handlungsorientierung und komplexe. Nachhaltigkeit
3. Ansatzpunkte einer kommunikativen Verankerung des Leitbildes
3.1. Ansatzpunkte im Bildungssystem
3.2. Interdisziplinarität - Anforderungen und Grenzen
3.3. Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrerbildung

- Gerhard de Haan, Dorothee Harenberg: Gesamtkompetenz für nachhaltige Entwicklung. Das BLK-Bildungsprogramm '21'
1. Bildung - notwendig für den Wandel
2. Ziele und Grundkonzeption des BLK-Programms
2.1. „Gestaltungskompetenz" als Schlüsselqualifikation für Nachhaltigkeit
2.2. Interdisziplinarität, Partizipation und Innovative Strukturen - Prinzipien für Unterricht und Organisation
3. Notwendigkeit der Anschlussfähigkeit an Schul- und Curriculumreform
4. Methodenbeispiel: „Syndrome des Globalen Wandels"
4.1. Syndromanaly.se-ein Strukturierungskonzept des Wissenserwerbs
4.2. Integration in den Unterricht
5. Ausblick