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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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1. Aufsatz in Zeitschrift
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Verfasser/-in:
Hauptsachtitel:
Ernährungsbildung im Umbruch.
Untertitel/Zusätze:
Workshop "Essen lehren lernen - Ansprüche und Methoden in der Ernährungsbildung" im Deutschen Hygiene- Museum.
Zeitschriftenausgabe (-> Ref.Nr):
Zeitschrift/Zeitung:
21. Das Leben gestalten lernen
Z-Jahrgang:
2
Z-Heftnummer/-bez.:
2
Themenschwerpunkt:
Ernährung und Gesundheit.
Erscheinungsjahr:
Seite (von-bis):
24
Kurzinfo:
Die traditionellen Inhalte von Ernährungsbildung werden dem Thema Essen in seiner Vielfalt und Besonderheit nicht gerecht. Schüler können relativ genau beantworten, welche Lebensmittel „gesund" sind, diese Antworten finden, jedoch keinen Eingang in ihr Essverhalten - Bildung versagt hier auf der Ebene alltäglichen Handelns. Die auf Gesundheit reduzierte Ernährungslehre scheint allein nicht in der Lage zu sein, eine bewusste Ernährung nachhaltig zu fördern.

Diesem Problem widmete sich der Workshop „Essen lehren lernen - Ansprüche und Methoden in der Ernährungsbildung", der am z. und 3. Dezember 2000 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden stattfand. Initiiert durch ein von der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft gefördertes Ernährungsprojekt des Deutschen Hygiene-Museums und mit der freundlichen Unterstützung der Dr. Rainer Wild-Stiftung Heidelberg waren Multiplikatoren, Ernährungs- und Erziehungswissenschaftler eingeladen.

Als eine in seiner Geschichte wegweisende Institution der Gesundheitsaufklärung gehört Ernährungbildung auch heute zum Aufgabenbereich des Deutschen Hygiene-Museums. Dabei soll die erzieherische Absicht jedoch nicht mehr im Vordergrund stehen und der Begriff der Ernährung weiter gefasst werden: Der essende Mensch soll sich über die Zusammenhänge und Bedeutungen von Ernährung im Hinblick auf Körper, Kultur, Ökologie und Ökonomie bewusst werden und selbstbestimmt handeln können. Die Referentinnen Dr. Kirsten Schlegel-Matthies (Uni Dortmund), Dorothee Harenberg (FU Berlin) und Prof. Dr. Barbara Methfessel (PH Heidelberg) bestätigten diesen Ansatz.