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BNELIT - Datenbank zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: wissenschaftliche Literatur und Materialien
Bildung für nachhaltige Entwicklung: wiss. Literatur und Materialien (BNELIT)
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1. Verfasserwerk
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Verfasser/-in:
zus. bet. Pers.:
Hauptsachtitel:
Mein Name ist Hase - und ich bin ein Problem.
Erscheinungsort:
Osnabrück
Erscheinungsjahr:
ISBN:
3932378016
Kurzinfo:
Text auf www.lebendige-hase.de:

Die Hase in Osnabrück - mal idyllisch und beschaulich, mal Ärgernis und Kostenfaktor. Ute Vergin bietet Ihnen eine Reise durch die Geschichte des Osnabrücker Stadtflusses.

Aus dem Vorwort von Gerhard Becker
In den letzten Jahren haben die Osnabrücker ihren Stadtfluss wieder entdeckt: Neue Blickmöglichkeiten auf die Hase werden geschaffen, Geschäfte und Restaurants wenden sich ihr zu, Kulturveranstaltungen beziehen sie ein, ein Uferweg zum Spazierengehen wird geplant. Die Hase erfährt also zunehmende Wertschätzung im Innenstadtbereich, ja sie ist auf dem besten Wege, sogar eine Attraktion für das Stadtbild, für seine Bürgerinnen und Bürger, nicht zuletzt für seine Besucherinnen und Besucher zu werden. Darin drückt sich ein erstaunlicher kultureller und bewusstseinsmäßiger Wandel der Osnabrücker zu ihrem Fluss aus. Zumindest in den letzten 150 Jahren war die Hase dagegen für viele ein unangenehmes Problem ersten Ranges, man wandte sich ab und versteckte dieses Gewässer. Ob die ökologischen Probleme der Hase heute schon gelöst sind, darf man getrost bezweifeln, ja es gibt auch kritische Stimmen gegenüber der neuen Nutzung und Gestaltung.
All dies ist für Ute Vergin Anlass, einmal einen Blick zurück zu werfen und sich die Frage zu stellen, welches Verhältnis die Osnabrücker zu ihrem Fluss hatten und wie und warum es sich im Laufe der Geschichte geändert hat. Es stellt sich dabei schnell heraus, dass die Osnabrücker schon immer sehr unterschiedliche Beziehungen zur Hase hatten. Mit dem Wachstum der Stadt nahmen die Nutzungen und unterschiedlichen Interessen an der Hase zu, deren Folgen zum Teil nicht sofort bekannt waren oder nicht berücksichtigt wurden. Dies ging in der Regel auf Kosten der Natur der Hase oder führte zu ihrer Veränderung, verminderte die Lebensqualität vieler Bürger und rief häufig Konflikte zwischen verschiedenen Gruppen von Bürgern hervor. Mit der Verbreitung der Presse wurden daraus gut dokumentierte, öffentliche Themen, die man heute Umweltprobleme nennen würde. In den kontroversen Argumentationen und dem praktischen Verhalten und Handeln der Osnabrücker Bürger kommen sehr unterschiedliche (Vor-)Formen von sich auf die Hase beziehendem Umwelt-Bewusstsein zum Ausdruck, die in dieser Broschüre dokumentiert und rekonstruiert werden.
Inhaltsverzeichnis :
Inhaltsverzeichnis:

Vorwort (G. Becker)

1. die Namen - Osnabrück und die Hase
2. "Asnabruggio" wird Stadt
3. Osnabrück im 19. Jahrhundert - die Hase wird zur Kloake
4. Scheinbar das größte Übel: Die Schwäne auf der Hase sterben
5. Erste Maßnahmen
6. Die Hase muß gereinigt werden
7. Sehr unappetitlich: Die Hasebadeanstalten
8. Dem Übel auf der Spur
9. Maßnahmen?
10. Die Hasekatastrophe - Arbeitslose wegen der Haseverschmutzung
11. Zum wiederholten Male: Wer ist denn schuld an der Haseverschmutzung?
12. Die Hase muß weg
13. Die Hase in der letzten 30 Jahren - geht es ihr nun besser
14. Die Hase soll entdeckelt werden
15. Stadtbesichtigung einmal anders - die Hase in Osnabrück erleben
16. Quellen-, Literatur- und Abbildungsverzeichnis